Was ist der THEO-TALK?

Im Jahr 2019 hat er drei Mal in Schweich stattgefunden und immer eine gute Resonanz gehabt. 2020 gehen wir in eine zweite, von ausschließlich von weiblichen Referenten getragenen Runde.

Was ist der Theotalk?Hinter dem Begriff Theotalk verbringt sich ein innovatives Veranstaltungsformat.

Es ist eine Mischung aus Stammtisch und Fachvortrag, aus geselligem Austausch und hochkarätigem Informationsteil. Ein Abend, bei dem man über Gott und die Welt ins Gespräch kommen kann.

Der Theotalk wird veranstaltet von der Katholischen Erwachsenenbildung in Trier (Katharina Zey-Wortmann) und dem Dekanat Schweich-Welschbillig (Susanne Münch-Kutscheid). Beim Theotalk laden wir etwa dreiMal im Halbjahr zu einem gemeinsamen Vortragsabend in den Leinenhof nach Schweich ein.

Ab 18.30 Uhr kann man ankommen, das erste Getränk genießen, sein Abendessen auswählen und sich auf den Abend einstimmen.

Ab 19.00 Uhr beginnt der Vortrag. Ein theologisches, gesellschaftspolitisches oder philosophisches Thema wird von einer Fachfrau oder einem Fachmann vorgestellt. Im Anschluss daran besteht die Möglichkeit zum Austausch und zur Diskussion beim gemeinsamen Abendessen.

Herzliche Einladung.

Nähere Informationen gibt es bei

Dekanatsreferentin Susanne Münch-Kutscheid (susanne.muench-kutscheid@bistum-trier.de

THEO-TALK im Leinenhof in Schweich

In lockerer Atmosphäre über Gott und die Welt sprechen. Einlass ist jeweils ab 18:30 Uhr, Beginn um 19.00 Uhr


MITTWOCH, 05.02.2020
SO VIEL AUFBRUCH WAR NIE?!
KATHOLIKINNEN UND IHRE KIRCHE


DR. REGINA HEYDER, MAINZ


Gibt es sie, die Aufbrüche von Frauen in der Katholischen
Kirche? Aktuell entstehen zahlreiche Initiativen, die eine
gerechtere Beteiligung von Frauen in der Kirche erreichen
wollen – in Deutschland und weltweit. Gleichzeitig gab es schon
immer Aufbrüche von Frauen in der Kirche. Sie haben ihre
Sache beherzt und beharrlich, zornig oder subversiv in die Hand
genommen.
Im Theo-Talk blicken wir auf Katholikinnen in der
Aufbruchstimmung des Zweiten Vatikanischen Konzils und
aktuelle Frauenbewegungen in der Kirche.
Dr. Regina Heyder ist Kirchenhistorikerin und Dozentin
des Theologisch-Pastoralen Instituts in Mainz. 2018 hat sie
gemeinsam mit Gisela Muschiol den Band „Katholikinnen und
das Zweite Vatikanische Konzil“ veröffentlicht.

 

MITTWOCH, 25.3.20
GELEBTE ÖKUMENE:
ÖKUMENISCHE GEMEINDEPARTNERSCHAFTEN


JOSEFIN WEGLAGE, KÖLN


Gemeinsame Feste und Feiern, gemeinsames Gebet, gemeinsames
soziales Handeln - das scheint heute im Ökumenischen Miteinander
selbstverständlich. Das war jedoch nicht immer so. An
diesem Abend wollen wir einen kurzen Blick auf die Geschichte
der Ökumenischen Bewegung werfen. Welche Meilensteine erreicht
sind und welche Ziele noch vor uns liegen. Eine Möglichkeit
des Voranschreitens im Miteinander stellen Ökumenische
Gemeindepartnerschaften dar. Was sich dahinter verbirgt und
wie sie gestaltet werden können – auch das möchten wir Ihnen
an diesem Abend vorstellen. Josefin Weglage ist ausgebildete
Theologin, Philosophin und Historikerin und arbeitet als Ökumenereferentin
in der Erzdiözese Köln.

MITTWOCH, 29.04.2020
WÜRDE UND PROSTITUTION,
GEHT DAS ZUSAMMEN?


SR. DR. LEA ACKERMANN, BOPPARD


Mit der liberalen Gesetzgebung und falsch verstandenen Toleranz
wurde Deutschland zum Bordell Europas: Frauen werden
täglich in Bordellen, Laufhäusern, Terminwohnungen, auf den
Straßenstrichen wie Ware angeboten. Die Sexkäufer schaffen
den Markt, auf dem Frauen gekauft werden können. Es geht um
einseitige Bedürfnisbefriedigung und Machmissbrauch.
„Ware Mensch“ und menschliche Würde sind unvereinbar! Sr. Dr.
Lea Ackermann ist Gründerin und 1. Vorsitzende der internationalen
Menschenrechts- und Frauenhilfsorganisation SOLWODI
Deutschland e.V. SOLWODI Deutschland e.V. richtete vom 2.-5.
April 2019 an der Universität in Mainz den „3. Weltkongress
gegen sexuelle Ausbeutung von Frauen und Mädchen aus“.

 

MITTWOCH, 3.6.20
ÜBER DIE SORGE FÜR DAS GEMEINSAME
HAUS! WIE KANN KLIMASCHUTZ
KONKRET UMGESETZT WERDEN?


CHARLOTTE KLEINWÄCHTER, TRIER


Fridays for future, die globalen Klimastreiks, aber auch der
zweite heiße Sommer in Folge haben 2019 dazu geführt,
dass der Klimaschutz in der Mitte der Gesellschaft angekommen
ist. Spätestens seit der 2015 veröffentlichten Enzyklika
Laudato Sí von Papst Franziskus ist deutlich benannt, dass
Klimaschutz und die Bewahrung der Schöpfung zentrale
Aufgaben für die katholische Kirche sein müssen. Auch die
Deutsche Bischofskonferenz hat sich wiederholt dementsprechend
positioniert. Was aber tut das Bistum Trier und welche
Klimaschutzziele hat es sich gesteckt?
Wie kann sich jede/r Einzelne klimagerecht und nachhaltig
verhalten? Darum geht es im Vortrag der Klimaschutzmanagerin
des Bistums, Charlotte Kleinwächter.
Warum sich jeder einzelne Schritt für den Klimaschutz lohnt,
darum soll sich die Diskussion am Abend drehen.
Charlotte Kleinwächter ist Diplom-Geographin und seit 2016
Klimaschutzmanagerin im Bistum Trier. Zuvor war sie 16
Jahre lang die Geschäftsführerin der Lokalen Agenda 21 Trier.
Nachhaltigkeit prägt ihr Berufsleben, aber auch ihr privater
Lebensstil ist daran orientiert.