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Sondierungbericht liegt vor

Ende der Sondierungsphase

Liebe Mitglieder der des künftigen Pastoralen Raum Schweich,

gemeinsam mit Ihnen haben wir als lokale und diözesane Beauftragte die Sondierungsphase zum 30. Juni abschließen können. Die Sondierungsphase war Teil der Veränderung und Neuorientierung in unserem Bistum, die durch die Synode angestoßen wurde. In den kommenden vier Jahren sollen sich die Kirchengemeinden auf der Ebene der heutigen Pfarreiengemeinschaften zu neuen Pfarreien zusammenschließen. Außerdem werden Pastorale Räume gebildet, die in ihrem Zuschnitt den ursprünglich geplanten „Pfarreien der Zukunft“ entsprechen. Die neuen Räume sollen helfen, die Vision der Synode von einer diakonischen und missionarischen Kirche umzusetzen, indem leitende Teams die Pfarreien unterstützen und für verbindliche Entwicklung sorgen.
In den rund sechs Monaten haben wir viele Gespräche mit unterschiedlichen Verantwortungsträgern der Gremien und Räte sowie mit Seelsorgerinnen und Seelsorger aus dem Dekanat Schweich-Welschbillig und den Pfarreiengemeinschaften Mehring, Schweich und Zemmer sowie in der Pfarrei Trittenheim geführt. Hinzukamen haupt- und ehrenamtliche Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern wie Caritas, die Rendantur, die Verbandsvertretungen, die ehrenamtlichen Gremienmitglieder, die Pfarrsekretärinnen, die Orts-Mitarbeitervertretungen, die Kirchenmusiker.
So konnten wir uns gemeinsam einen Überblick über Ihr Gemeindeleben verschaffen. Wir bedanken uns für die Offenheit und Ehrlichkeit sowie das Vertrauen, die uns entgegengebracht wurden. Dadurch konnten wir Nicole Claire Heckmann aus Osburg und Pfr. Clemens Grünebach aus Saarbrücken als diözesane Sondierungsbeauftragte und Dekanatsreferentin Susanne Münch-Kutscheid als lokale Beauftragte viele Eindrücke im Pastoralen Raum Schweich  sammeln.
Uns war es ein Anliegen, genau zu hören und zu erfassen, wie sich die Situation in Ihrer Gemeinde derzeit gestaltet und welche Themen Ihnen unter den Nägeln brennen. In den Gesprächen haben wir erfahren, dass insbesondere die kommende Wahl im Herbst ein wichtiges Thema für Sie sind. Zusätzlich haben wir wahrgenommen, dass die Corona Pandemie eine große Herausforderung auf die die Gestaltung des pfarrlichen Lebens darstellt.Daher haben sich die Haupt- und Ehrenamtlichen dafür ausgesprochen, dass sich die Kirchengemeinden erst zu einem späteren Zeitpunkt zu einer neuen n Pfarrei zusammenschließen. Diese Entscheidung tragen wir mit und geben sie an die Verantwortlichen im Bischöflichen Generalvikariat weiter.Die lokalen Beauftragten und eine Steuerungsgruppe werden Sie als Gemeinde weiterhin auf dem Weg zum Zusammenschluss begleiten. Aktuell Informationen über die Synodenumsetzung und die Pfarreienreform finden Sie immer unter www.herausgerufen.bistum-trier.de.

Viele Grüße,

Nicole Claire Heckmann, Clemens Grünebach, Susanne Münch-Kutscheid

Redaktioneller Hinweis: Nach Bekanntgabe des Sondierungsberichts unter den Akteuren des künftigen Pastoralen Raums Schweich hat uns vom PGR Kenn St. Margareta die Rückmeldung erreicht, dass ihr Gesprächsprotokoll fehlt. Die Spurensuche beim Pragma-Insitut  hat ergeben, dass der Bericht vom Gremium erst lange nach Dokumentationsschluss  hochgeladen wurde. Wir haben uns im Sondierungsteam dennoch darauf vereinbart, den Bericht noch einmal mit diesen fehlenden Daten zu ergänzen und noch einen Korrekturwunsch des Pfarrers von Mehring eingebaut. Da nun 2 Versionen des Berichts in Umlauf sind haben wir am Ende des Berichts eine entsprechende Notiz eingefügt.

Die überarbeitete Version des  Sondierungsberichtbericht können Sie hier herunterladen

Jetzt online abrufbar und als Sonderbeilage im Paulinus

Einblicke 4 - Pfarrei und Pastoraler Raum im Bistum Trier

 

Nach der Aussetzung der Reformpläne für unser Bistum durch die römische Kleruskongregation und in der Phase der Überarbeitung war immer mal wieder der Begriff „Neuanfang“ zu hören. Und bis zu einem gewissen Punkt ist das sicher auch richtig: Wir hatten Pläne, diese sind gestoppt worden, es gab eine Phase des Stillstands, bei manchen sogar der Lähmung oder Resignation. Und jetzt geht es weiter; anders als ursprünglich gedacht, mit einem Zeitplan, der mehr Rücksicht auf die unterschiedlichen Situationen im Bistum nimmt. Dieses Vorgehen scheint für manche nicht radikal genug, für einige jetzt mit dem richtigen Augenmaß, für andere immer noch zu energisch.

Trotzdem werden Sie das Wort „Neuanfang“ in dieser vierten Ausgabe der Zeitung „EinBlicke“ nicht finden. Denn für uns und ganz viele unsere Kolleginnen und Kollegen im Bischöflichen Generalvikariat und in der Fläche des Bistums hat die Synodenumsetzung nie wirklich aufgehört, auch nicht durch die römische Aussetzung. Sicher, es gab eine Zeit, in der wir uns neu sortieren mussten. Aber den Grundauftrag haben wir nie aufgegeben. Seit der Synode wissen und fühlen wir uns „heraus gerufen“. In diesem Sinne haben ganz viele Menschen in unserem Bistum in den vergangenen zwei Jahren weitergearbeitet: Wir wollen eine Kirche werden und sein, die missionarisch - das Evangelium bezeugend – ist, die diakonisch – einfach da – ist bei den Menschen, dort, wo sie leben –, und das in einem synodalen Miteinander.

Wie das genau gehen kann, finden wir miteinander heraus: Die Grundideen sind da, die Rahmenbedingungen sind erarbeitet. Aber das „Bild“ der Kirche im Bistum Trier entsteht nur durch das gemeinsame Handeln in den Pastoralen Räumen, Pfarreien und Orten von Kirche. Mit dieser vierten Ausgabe der EinBlicke“ bieten wir Ihnen den Rahmen für dieses Bild an. Wir hoffen, dass die Lektüre Ihnen vertiefende Informationen und manche Anregung zum Weiterdenken und Diskutieren bietet.

Auf Ihre Rückmeldungen und Anregungne und Fragen freuen sich

Christian Heckmann  | Leiter Stabsstelle Umsetzung der Synodenergebnisse im Bistum Trier

Judith Rupp  | Leiterin Bereich Kommunikation & Medien im Bischöflichen Generalvikariat Trier

 

Quelle: Homepage des Bistums Trier Link

Bischof Ackermann gibt Errichtung von 16 Pastoralen Räumen im Jahr 2022 bekannt

Gründung des Pastoralen Raums Schweich zum 1.1.22

Trier/Bistumsweit – An einem „Meilenstein, an dem die Pfarreienreform sich konkretisiert“, sieht Bischof Dr. Stephan Ackermann das Bistum Trier. In einer Videobotschaft am 21. Juli hat er die Errichtung von 16 Pastoralen Räumen zum 1. Januar 2022 bekannt gegeben. Die weiteren geplanten 19 Pastoralen Räume werden zum 1. Januar 2023 errichtet.
Zu dieser Entscheidung sei er nach dem Abschluss der Sondierungsphase gekommen. In der Sondierungsphase hatten von Februar bis Ende Juni 2021 diözesane und lokale Beauftragte gemeinsam mit den Steuerungsgruppen mit zahlreichen Menschen in den Gremien, Seelsorgerinnen und Seelsorgern und vielen anderen Personen und Gruppen Gespräche geführt. Neben vielen pastoralen Themen war eine zentrale Frage, zu welchem Zeitpunkt sich die jeweiligen Pfarreiengemeinschaften gemäß dem Auftrag des Bischofs zusammenschließen, um eine neue Pfarrei zu bilden. Auch die Frage, zu welchem Zeitpunkt die geplanten Pastoralen Räume errichten werden sollen, wurde diskutiert.

Bischof Ackermann will zum 1. Januar 2022 folgende Pastorale Räume und entsprechende Kirchengemeindeverbände errichten: Adenau-Gerolstein, Bernkastel, Betzdorf, Hermeskeil, Idar-Oberstein, Koblenz, Maifeld-Untermosel, Mayen, Neuwied, Saarbrücken, Schweich, Sinzig, Trier, Völklingen, Wadern, Wittlich

Quelle: Pressdienst des Bistums Trier Link

 

Auf dem Weg in den Pastoralen Raum Schweich

Die Beschlüsse der Synode werden umgesetzt

Als Dr. Stephan Ackermann 2009 Bischof von Trier wurde, haben viele besorgte Mitchristen ihn gefragt: "Herr Bischof, wie geht es mit dem Bistum weiter? Was sollen wir tun?" Seine Antwort war damals: "Ich weiß es nicht". Daran haben Viele Anstoß genommen. Wie kann ein Bischof nicht wissen, wie der Weg der Kirche weitergeht?

Als er dann die Synode einberief, machte Bischof Stephan deutlich, dass diese den Auftrag hat, eine Antwort auf die Frage nach dem "Wie weiter?" zu finden. Und so weist die Synode der Kirche im Bistum Trier einen Weg, der näher an den Menschen ist. Das Evangelium soll so verkündigt werden, dass es in der Lebenswirklichkeit von heute besser angenommen werden kann. In der nun beginnenden Sondierungsphase geht es darum, die Vorgaben des Bischofs wahrzunehmen und sich dazu zu äußern. Diese Ziele werden hier beschrieben:

Pfarreifusionen

Brief des Generalvikars

Unter diesen Links finden Sie die aktuellen Brief des Generalvikars zu den Rahmenbedingungen für Fusionen.
Nähere Informationen zu den Fusionen sind unter diesem Link abzurufen.

 

Bericht vom 1. Infotreffen in der Sondierungsphase

Am 24.3.2021 von 19.30 bis 21.30 Uhr fand das erste Infotreffen für Gremienmitglieder und alle Interessierten im künftigen Pastoralen Raum Schweich als virtuelle Veranstaltung vorbereitet durch die Steuerungsgruppe und moderiert durch die bischöflichen und lokalen Beauftragten statt. An diesem Abend wurde breit über die Ziele der Sondierungsphase berichtet, das bischöfliche nachsynodale Schreiben vorgestellt und die nächsten Schritte in Richtung Pastoraler Raum Schweich skizziert.
Die dort gezeigten Präsentationen finden Sie hier zum Nachlesen:

Gremienwahl

Bischofsschreiben

Sondierungsphase PR Schweich

Seit 31.3.21 ist  der neue Flyer zur Fusion auf der Bistumshomepage eingestellt und kann als PDF-Datei heruntergeladen werden. Eine Pinnwand (Padlet) zur Fusion ist eröffnet. Auf dieser Pinnwand werden nach und nach weitere Infos und Hilfen eingestellt.
Bei Rückfragen zum Thema Fusion wenden SIe sich bitte an den ZB 1.2 Seelsorge und Patorales Personal sekretariat-zb1.2(at)bgv-trier.de
Rückfragen zur Sondierungsphase im künftigen Pastoralen Raum Schweich beantwortet Dekanatsreferentin Susanne Münch-Kutscheid susanne.muench-kutscheid(at)bistum-trier.de

 

 

 

 

Die Situation vor Ort im Blick

Nächster Schritt zur Umsetzung der Synodenergebnisse erfolgt lokal

Liebe Mitglieder der Pfarreiengemeinschaften Mehring, Schweich und Zemmer sowie der Pfarrei Trittenheim,
die nächsten Schritte der Synodenumsetzung stehen in unserem Bistum an. Bischof Stephan lädt die Gremien und die Verantwortlichen in den Dekanaten und Pfarreien zu einer Sondierungsphase ein (https://www.bistum-trier.de/heraus-gerufen/sondierungsphase/). Sie ist Teil der Veränderung und Neuorientierung in unserem Bistum, die durch die Synode angestoßen wurde. In den kommenden vier Jahren sollen sich die Pfarreien auf der Ebene der heutigen Pfarreiengemeinschaften zu neuen Pfarreien zusammenschließen. Außerdem werden Pastorale Räume gebildet, die in ihrem Zuschnitt den ursprünglich geplanten „Pfarreien der Zukunft“ entsprechen. Sie sollen helfen, die Vision der Synode von einer diakonischen und missionarischen Kirche umzusetzen, indem sie die Pfarreien unterstützen und für verbindliche Entwicklung sorgen.
Um zu ergründen, was es vor Ort für die geplanten Neugründungen von Pfarreien braucht, hat Bischof Stephan uns Nicole Claire Heckmann aus Osburg und Pfarrer Clemens Grünebach aus Saarbrücken als diözesane Sondierungsbeauftragte in unseren künftigen Pastoralen Raum Schweich gesandt. An unserer Seite steht Dekanatsreferentin Susanne Münch-Kutscheid. Sie wurde wie wir von Bischof Stephan für diese Aufgabe beauftragt und bringt gemeinsam mit den Mitglieder der lokalen Steuerungsgruppe ihr Wissen über die spezifische Situation der Orte, der unterschiedlichen Gruppen sowie Gremien ein. Wir als diözesane Beauftragte tragen die Ergebnisse zusammen und ergänzen sie mit einem Blick von außen. Als Team planen und leiten wir gemeinsam die Sondierungsphase individuell für die jeweiligen lokalen Bedürfnisse.
Sondieren bedeutet für uns, dass wir als Team die Situation vor Ort detailliert betrachten. Dazu zählt beispielsweise, wie sich die personelle Situation gestaltet. Gibt es Vakanzen im haupt- und ehrenamtlichen Bereich, beispielsweise in den Gremien? Wie sieht der wirtschaftliche Rahmen Ihrer Gemeinde, auch für die Zukunft, aus? Und natürlich fragen wir nach, wie die Bereitschaft zum Zusammenschluss mit anderen Kirchengemeinden ist.
Dafür hören wir die Einschätzungen von Frauen und Männern, die bei Ihnen in der Seelsorge oder im kirchlichen Verwaltungsbereich arbeiten. Aber auch Menschen aus den ehrenamtlichen Räten, Gremien und Verbänden werden uns eine große Hilfe und Unterstützung sein, um gemeinsam den Sondierungsprozess zu gestalten. Darüber hinaus sind wir Gesprächen mit anderen Personen und Verantwortungsträgern gegenüber offen.
Die Sondierungsphase läuft bis zum 30. Juni 2021. Für Sie als Gemeinde entsteht ein Überblick über Entwicklungsschritte, die für Fusionen und zur Gründung des Pastoralen Raumes notwendig sind. Wir als Sondierungsbeauftrage geben der Bistumsleitung eine Übersicht über den jeweiligen zeitlichen Rahmen, der dem örtlichen Fusionsprozess eingeräumt werden muss und welchen Klärungs- und Begleitungsbedarf es auf dem Weg noch gibt.
Als erstes steht nun ein Treffen mit den Pfarreienräten und den Verbandsvertretungen auf unserem Terminplan. Gerne können Sie sich schon jetzt mit Fragen und Anregungen an uns wenden. Die Kontaktdaten finden Sie unten. Weitere Infos gibt es auch auf der Seite www.herausgerufen.bistum-trier.de.
Wir freuen uns darauf, Sie und Ihre Pfarrei/Kirchengemeinde kennenzulernen und mit Ihnen den spannenden Weg zu einem zukunftsfähigen kirchlichen Leben vor Ort mitzugehen.
Viele Grüße,
Nicole Claire Heckmann     Clemens Grünebach         Susanne Münch-Kutscheid
Sie erreichen uns unterDekanat.schweich-welschbillig(at)bistum-trier.de

 

Infoveranstaltung zur Sondierungsphase im künftigen Pastoralen Raum Schweich

für die ehrenamtlich Engagierten und alle Interessierten am Mittwoch 24.3.21 von  19.30 bis 21.30 Uhr

Nachsynodales Schreiben von Bischof Dr. Stephan Ackermann zur Umsetzung der Trierer Bistumssynode

Das Schreiben von Bischof Dr. Stephan Ackermann an die Priester, Diakone, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pastoral, Mitglieder der Räte in den Pfarreien / Kirchengemeinden,  Pfarreiengemeinschaften / Kirchengemeindeverbänden, Dekanaten und der diözesanen Gremien, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im kirchlichen Dienst sowie an alle Gläubigen im Bistum Trier zur Reform der Pfarreien auf der Grundlage der Beschlüsse der Diözesansynode 2013-2016 vom 3.3.21 findet sich im Wortlaut unter diesem Link Nachsynoales Schreiben

Steuerungsgruppe für den pastoralen Raum Schweich

Die Steuerungsgruppe für den Pastoralen Raum Schweich hat sich konstitiuert. Ihre Mitglieder sind:

Andrea Arens, Pfarreienrat Zemmer
Uwe Czarnetzki, PGR Longuich, Pfarreienrat Schweich
Kathrin Ehlen, Gemeindereferentin PG Mehring
Andreas Flämig, Ortscaritasverband Trier 
Clemens Grünebach, Bischöflicher Beauftragter 
Nicole Claire Heckmann, Bischöfliche Beauftragte
Johannes Klar, Dekanatskantor
Christa Kühner-Adams, Mehring
​​​​​Dr. Ralph Hildesheim, Dechant, Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Schweich
Michael Meiser, Pfarrer der PG Mehring
Susanne Münch-Kutscheid, Dekanatsreferentin, Lokale Beauftragte 
Andreas Schäfer, Ortscaritasverband Trier
Nicole Schmitt, KGR Trittenheim

 

Kenntnisse der Situation vor Ort zusammentragen Pfarreienreform

Sondierungsphase beginnt mit der Bildung von Steuerungsgruppen

Trier/Bistumsweit – Genauere Kenntnisse der Situationen in den zukünftigen Pastoralen Räumen zusammentragen, um die jeweils passenden Entwicklungsschritte gemeinsam vorzubereiten: Das ist das Ziel der sogenannten Sondierungsphase, mit der die Pfarreienreform im Bistum Trier voranschreitet. Im November 2020 hatten Bischof Dr. Stephan Ackermann, Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg und Mechthild Schabo, Direktorin für den Bereich Pastoral und Gesellschaft im Bischöflichen Generalvikariat Trier, darüber informiert, dass es ab 2022 Fusionen von bisherigen Pfarreiengemeinschaften zu Pfarreien sowie die Bildung von Pastoralen Räumen geben wird.
Generalvikar von Plettenberg hat sich nun in einem Schreiben an die Dekanatsleitungen sowie die Vorsitzenden der Dekanatsräte gewandt und sie gebeten, dass sie für die jeweiligen Pastoralen Räume Steuerungsgruppen bilden. Denn: „Für diese Aufgabe der Sondierung brauchen wir Ihre pastorale Kompetenz und Ihre Kenntnis der örtlichen Gegebenheiten“, heißt es in dem Schreiben. Diese Gruppen sollen sich aus Seelsorgerinnen und Seelsorgern der Dekanatskonferenz und Ehrenamtlichen (etwa aus den Dekanatsräten) zusammensetzen, damit verschiedene inhaltliche und örtliche Perspektiven zusammenkommen. Der Generalvikar empfiehlt auch, Mitarbeitende aus den Ortscaritasverbänden und kirchlichen Einrichtungen einzubeziehen.
Ziel ist, „im Hinblick auf die Gründung des Pastoralen Raumes und möglichen Fusionen der Pfarreiengemeinschaften die Situation in den 35 geplanten Räumen und den jeweiligen Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften zu sondieren“. Dazu gehören nach Angaben des Generalvikars Sachthemen wie Vakanzen, die Besetzung der Gremien oder die Personalisierung. Aber auch soziale und emotionale Faktoren wie die Bereitschaft zur Fusion, die Befassung mit den Synodenergebnissen oder die Wahrnehmung von Orten von Kirchen sollen einfließen in das Ergebnis: eine „Skizze, die Auskunft darüber gibt, wie sich die Akteure vor Ort die Schritte zur Gründung des Pastoralen Raums und das Vorgehen bezüglich der geplanten Fusionen vorstellen“, erläutert von Plettenberg. Insbesondere sollten ein angemessener Zeitraum empfohlen und Themen und Fragen, die noch zu bearbeiten sind, identifiziert werden.
Die Sondierungsphase dauert bis 30. Juni 2021. Danach werden die vereinbarten Schritte Zug um Zug in den Pastoralen Räumen und Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften umgesetzt. Die Fusionen der Pfarreien und Kirchengemeinden sind Aufgabe der Ende 2021 neu zu wählenden Gremien. Für Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften, die bereits zum 1. Januar 2022 fusionieren möchten, besteht auch diese Möglichkeit. Weitere Informationen zur Synodenumsetzung im Bistum Trier und zur Pfarreienreform sind unter www.herausgerufen.bistum-trier.de zu finden.
Quelle: Pressedienst des Bistums Trier (Link)