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Für Mütter, Väter und alle Interessierten

Wo bist du? 10 Tage geistlicher Weg im Alltag

Die Coronazeit der letzten Monate hat vielen Menschen einiges abverlangt und an die Grenzen des Belastbaren geführt. Mit der Coronazeit fielen nicht nur alle Netze weg, sondern kamen viele neue Rollen und Aufgaben auf die Familien zu und existenzielle Sorgen mussten bewältigt werden. Familien, Kinder und Erwachsene haben Großartiges geleistet, um ihren Beitrag zur Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus zu erbringen – und sie tun es nach wie vor. 
Dass diese Zeit nicht ohne Spuren an vielen Familien, an Eltern und Kindern, vorbeigezogen ist, ist uns bewusst. Daher wollen wir Projektideen entwickeln, die Familien stärken und ihren positive Impulse bieten sollen.
Wo bist du? 10 Tage geistlicher Weg im Alltag. Für Mütter, Väter und alle Interessierten. In drei Treffen soll den herausfordernden letzten Monate gedanklichen Raum gegeben werden und es werden Impulse für den weiteren Weg angeboten.
Weitere Informationen finden Sie hier.

Ausschreibungstext Wo bist du?

Susanne Münch-Kutscheid

 

Glück (Mai 1907)

Coronablüten

Vor einigen Tagen fiel mir ein längst vergessenes Gedicht von Hermann Hesse in die Hände. In meiner Jugendzeit einer meiner liebsten Seelentröster, habe ich die Lektüre über Jahre etwas vernachlässigt. Dass ich ihn wiederentdeckt habe, empfinde ich als bezaubernde Coronablüte, eine von vielen, die in meinem Zuhause in den letzten Wochen erblüht sind. Hesses Worte sind so wahr wie für diese Zeit treffend, wie ich finde.
Vielleicht mögen Sie auch einmal nachsinnen, welche schönen Blüten die doch unwägbaren letzten Wochen gebracht haben?
Im Gebet verbunden, Susanne Münch-Kutscheid

 

 

 

 

 

 

Solang du nach dem Glücke jagst,
Bist du nicht reif zum Glücklichsein,
Und wäre alles Liebste dein.

Solang du um Verlornes klagst
Und Ziele hast und rastlos bist,
Weißt du noch nicht, was Friede ist.

Erst wenn du jedem Wunsch entsagst,
Nicht Ziel mehr noch Begehren kennst,
Das Glück nicht mehr mit Namen nennst,

Dann reicht dir des Geschehens Flut
Nicht mehr ans Herz – und deine Seele ruht.

 

Gemeinsames Gebet für die Erde und die Menschheit

Das Laudato si Jahr hat begonnen

„Ich lade alle Menschen guten Willens ein, mitzumachen und sich um unser gemeinsames Haus und unsere schwächsten Brüder und Schwestern zu kümmern", sagt Papst Franziskus beim Regina Coeli Gebet am 24.5.2020.
Der fünfte Jahrestag seiner Schöpfungs-Enzyklika „Laudato si‘“, soll  den Startschuss für das „Laudato si‘-Jahr“ bilden, das ab diesem Sonntag bis zum 24. Mai 2021 laufen soll.
 

 

 

 

 

 

 

 

 

Liebevoller Gott,
Schöpfer des Himmels, der Erde, Schöpfer von allem, was es gibt:
Öffne unseren Geist und berühre unsere Herzen,
damit wir Teil der Schöpfung sein können, die Du uns geschenkt hast.
Stehe den Bedürftigen in diesen schwierigen Tagen bei,
vor allem den Ärmsten und Verwundbarsten.
Hilf uns dabei, kreative Solidarität zu zeigen
beim Umgang mit den Folgen dieser globalen Pandemie.
Lass uns mutig die Veränderungen angehen,
die die Suche nach dem Gemeinwohl von uns verlangt.
So dass wir heute – mehr denn je – fühlen können,
dass wir miteinander verbunden und voneinander abhängig sind.
Lass uns den Schrei der Erde und der Armen hören
Lass uns den Schrei der Erde und der Armen
hören und darauf antworten.
Mögen die heutigen Leiden Geburtswehen sein,
Geburtswehen einer geschwisterlichen und nachhaltigeren Welt.
Darum bitten wir unter dem liebenden Blick Mariens, der Hilfe der Christen,
durch Christus, unsern Herrn.
Amen.

 

Mehr dazu unter Vatican.va
Die Enzyklika im Wortlaut

Einladung zu einer Wanderung mit Klara von Assisi

Über die Liebe zu Gott

„Liebe jenen mit ganzer Hingabe,

der sich um deiner Liebe willen ganz hingeschenkt hat.“

(3Agn15)

 

 

 

Die heilige Klara schreibt diese Worte in ihrem dritten Brief an Agnes von Prag im Jahr 1238. In dieser kurzen und prägnanten Formulierung ist das ganze Lebensprogramm Klaras zusammengefasst: Die Beziehung zu Jesus Christus war für Klara die „Triebkraft“ für ihr ganzes Leben, Denken und Tun.
Die Formulierung „um deiner Liebe willen“ macht deutlich, dass ihre Beziehung zu Jesus von Gegenseitigkeit geprägt ist. Es ist nicht so als würde der Mensch einseitig Gott lieben, im Gegenteil: Seine Liebe geht der menschlichen Antwort voraus. Klara spricht sogar von der Sehnsucht, die Christus nach unserer Liebe hat.
Klaras Liebe zum Herrn ist also ihre Antwort auf seine Liebe zu ihr. Sie ist ein Geschenk, das sie durch Gottes Liebe erhalten hat. 
(nach Sr. Ruth Dité)

Einladung zu einer Wanderung mit Klara von Assisi:
Wenn Sie mögen, nehmen Sie diese Gedanken mit auf einen Weg durch die Natur.
Nehmen Sie sich einige Minuten, um zur Ruhe zu kommen
Achten Sie bewusst auf die Geräusche und die Gerüche, die sie umgeben.
Versuchen Sie ruhig zu atmen, die Gedanken, die im Kopf herumwirbeln kommen und gehen zu lassen und ganz im Hier und Jetzt anzukommen.
Lesen Sie Klaras Gedanken zur Liebe erneut durch.

  • Was spricht Sie an?
  • Was davon entspricht Ihren Erfahrungen?
  • Was weckt Ihre Sehnsucht?

Die Meditation können Sie mit einem Vater Unser Gebet beenden.

Im Gebet verbunden,
Susanne Münch-Kutscheid

 

 

Der Wolf von Gubbio - Friede und Gemeinschaft

Einladung zu einer spirituellen Wanderung mit dem Heiligen Franz von Assisi

Nach: Andreas Knapp, Pace e bene! Ein spiritueller Pilgerbegleiter für den Franzsikusweg, Würzburg 2019, 104f.
 

Die Legende vom Wolf von Gubbio fasziniert mich. Im letzten Jahr, als die Kinder der Grundschule in Schweich das Franziskusmusmusical in der Kirche aufgeführt haben, hat mich gerade diese Szene besonders gefesselt. Auch wenn ich schon einmal darüber geschrieben habe, so denke ich, steckt noch vieles mehr in der Geschichte.
So wie man manchmal ein Kunstwerk dreht und wendet und immer wieder Neues entdeckt, so geht es mir auch mit dieser Legende.

Wer war eigentlich der Gefährliche? Der Wolf oder die Leute in Gubbio?
Wenn ich ehrlich bin, war ich bisher immer auf der Seite der Menschen, die von dem wilden Trier heimgesucht und in Angst und Schrecken versetzt wurden.
Aber wie so oft, kann man die Sache auch ganz anders sehen. Vielleicht haben Sie Lust, bei einer Wanderung in der Natur den Wolf, die Menschen und den Heiligen Franz in Gedanken mitzunehmen? Das Abschlussgedicht ließe sich sicher bei einem schönen Blick in die Weite durchlesen und meditieren.

Die Stiftung von Versöhnung und Eintracht waren dem Heiligen Franz, der in seinem Leben oft mit Streit, Habgier und Machtmissbrauch konfrontiert war, ein Herzensanliegen. Es gibt viele Geschichten aus seinem Leben, die von Aussöhnung und Frieden berichten. In Gubbio gelang ihm, so die Legende, ein ganz besonderer Friedensvertrag zwischen den Menschen und einem wilden Wolf, der die Menschen in Angst und Schrecken versetzte. Als Franziskus dorthin kam, hatte er Mitleid und ging dem Wolf unbewaffnet entgegen. Als dieser ihm, vom Hunger getrieben, entgegenstürzte, segnete er ihn mit dem Kreuzzeichen und rief ihm zu „Komm zu mir, Bruder Wolf. Ich will dir helfen, zwischen dir und den Menschen in Gubbio Menschen Frieden zu stiften. Du fällst niemanden mehr an und sie werden dich nicht mehr jagen Auch werde ich dafür sorgen, dass die Leute von Gubbio dir regelmäßig zu fressen geben. Denn du fällst die Menschen ja nur an, weil du Hunger hast.“ Der Wolf ließ sich auf den Friedensschluss ein und legte zur Bestätigung die Tatze in die Hand des Franziskus. Auch die Bürger von Gubbio waren, mit diesem Friedensangebot einverstanden. Zwei Jahre lang lebte der Wolf noch in der Stadt, bekam Futter und tat niemandem etwas zuleide.
Franziskus sieht in dem Wolf nicht das Böse, sondern nimmt ihm als Teil der guten Schöpfung Gottes wahr. Er erkennt in ihm seinen Bruder, ein Mitgeschöpf also, das, wie jeder von uns, in seinen Bedürfnissen anerkannt werden will. Der Wolf allerdings ist halb wahnsinnig vor Hunger und wild und agressiv.
Franzsikus segnet ihn mit dem Kreuz, dem Zeichen von Gottes gewaltloser Liebe, mit dem Zeichen, das Himmel und Erde miteinander verbindet. So wird ein Neuanfang jenseits der Muster von Angst und Rache ermöglicht. Der italienische Theologe Carlo Caretto schrieb zu dieser Legende den bemerkenswerten Satz:  "Ich hatte keine Angst mehr, seit ich erfahren hatte, dass mein Gott auch ein Gott des Wolfes ist. Denn: Was an der Sache mit dem Wolf von Gubbio ungewöhnlich war, ist nicht, dass er sich besänftigen ließ, sondern, dass die Einwohner von Gubbio sich besänftigen ließen und dem Wolf, der frierend und halb verhungert herankam, nicht mit Äxten entgegengingen sondern mit Nahrung. Darin liegt das Wunder der Liebe: zu entdecken, dass die Schöpfung ein zusammengehöriges Einiges ist, von Gott entworfen und wenn du waffenlos und friedvoll auftrittst, wie er, wird die Schöpfung durch erkennen und dir zulächeln.

 

Der Wolf von Gubbio
denn jeder ist doch
dem anderen ein Wolf
und vor lauter Angst
jagen wir einander Ängste ein

der verfolgte Verfolger
findet endlich zärtliche Hände
bei jenem Barfüßer
der unbewaffnet auf ihn zuging
und so den Teufelskreis
aus Aggression und Angst
gewaltlos brach

wie wirken wir doch
wechselseitig aufeinander
wie wäre es wenn wir versuchten
statt Angst uns
mehr Vertrauen einzuflößen

 

Im Gebet verbunden,

Susanne Münch-Kutscheid

Einladung zu einer weiteren meditativen Wanderung in Corona Zeiten

 

Auch diese Woche möchte ich Sie einladen, gemeinsam mit Franz und Clara eine Wanderung zu unternehmen.

 

Dankbarkeit

Nach Martina Kreidler-Kos, Art.: Sei gepriesen, weil du mich geschaffen hast. Dankbarkeit braucht Schwestern.

 

Einstieg: Liedvers „Schweige und höre, neige deines Herzens Ohr. Suche den Frieden.“

 

Meditation: Was wir über Klara von Assisi wissen, wissen wir meist von den Erinnerungen der Menschen, die sie gekannt haben und aus Briefen, die sie an enge Freunde und Freundinnen schrieb.

Deutlich wird dabei eines: Klara hatte ihren eigenen Kopf. Sie ließ sich nicht auf Kompromisse ein. Sie verteidigte das, was sie für richtig hielt gegen alle Versuche von Außen, etwas daran zu verändern.

Dabei war ihr Leben eigentlich schon vorgeplant gewesen: Als Mädchen aus adeligem Hause sollte sie standesgemäß verheiratet werden. Ihre Kinder- und Jugendzeit verbrachte sie daher in einem Wohnturm, einem aristokratischen Frauenhaus, wo sie exzellente Bildung und Benimmregeln erlernte.

Sie aber grenzte sich von den Erwartungen ihrer Umwelt ab und verzichtete auf die Hochzeit. Um Jesu Willen wollte sie ehelos leben. Sie ließ sich jedoch nicht auf die ihr angebotenen Alternativen ein. Sie gründete ein eigenes Kloster, wollte wirklich radikal arm leben, schrieb letztlich sogar als erste Frau überhaupt die Ordensregel ihrer Gemeinschaft selbst und ließ sich nicht verbieten, ihr Leben so zu gestalten, wie sie es für richtig hielt.

Klara von Assisi wollte freiwillig arm und freiwillig angewiesen leben. In einem Brief schrieb sie, sie wolle „arm den armen Christus umarmen“.

Dazu gehörte auch, dass sie weder Land, noch Geld noch sonstige Absicherung für ihre klösterliche Gemeinschaft wünschte.

Sogar dem Papst gibt sie auf sein Dängen, eine Ordensregel für die Schwestern zu verfassen, die die Frauen materiell absichert nicht nach. Sie schreibt ihr eigene Ordensegel, auf deren Grund die Armut und das Angewiesen sein fest verankert sind. Sie tut das aus großem Gottvertrauen heraus.

Gott gegenüber fühlt sich Klara ganz besonders zu Dank verpflichtet: „Unter den vielen Gnadengaben, die wir vom Vater der Erbarmung erhalten haben und für die wir ihm, dem lichtvollen Vater Jesu Christi ganz besonders danken müssen, ist es vor allem unsere Berufung“ schreibt sie.

Klara, so angewiesen, so arm sie ist, denkt im Angesicht Gottes nicht klein von sich. Sie ruft ihm auf dem Sterbelager entgegen „Du Herr, sei gepriesen, weil du mich erschaffen hast.“

In Klaras Dankbarkeit ist eine größtmögliche Freiheit zu spüren, die bis in unsere Zeit hineinleuchtet: Auch wenn ist nichts habe, auch wenn mir nichts gelingt, auch wenn es dem Ende entgegen geht, ich bin geschaffen und geliebt – ich weiß mich ganz verdankt.

Ich lade Sie ein, auf der vor Ihnen liegenden Wegstrecke diesem letzten Satz der heiligen Klara nachzuspüren: „Du Herr sei gepriesen, weil du mich erschaffen hast.“

Was bringt dieser Satz in mir zum Klingen?

 

Welcher Weg war für ich und mein Leben vorgezeichnet?
Welche Freiheiten habe ich mir genommen?

Gab es auf meinem Lebensweg radikale (bis an die Wurzeln gehende) Entscheidungen?

Wie geht es mir heute damit?

Wofür kann ich dankbar sein?

Für welchen Menschen kann ich dankbar sein?

 

Abschluss Wenn Sie mögen tragen Sie Ihre Gedanken an einem Wegkreuz oder einer Kapelle in Ihren Worten vor Gott. Das Gebet beenden können Sie mit dem Satz der Heiligen Klara „Du Herr sei gepriesen, weil du mich erschaffen hast.“

 

Im Gebet verbunden

Susanne Münch-Kutscheid

Eine meditative Wanderung in Corona-Zeiten!

Wir sind „mit Franz und Clara unterwegs“. Unser Dekanatsprojekt hat schon viele Menschenzusammen gebracht und wir wollten in diesem Halbjahr langsam mit vielfältigen Ideen rund um die beiden Heiligen weiter gehen.

Am kommenden Sonntag war eine meditative Wanderung auf dem Sagenweg geplant.

Wie fast alles, was wir angedacht und vorbereitet haben, ist auch sie erstmal verschoben. Ich habe mich mittlerweile an den Gedanken gewöhnt, dass im Moment eben andere Dinge dringlicher sind.Dass wir nicht gemeinsam wandern und schweigen können finde ich dennoch schade, denn Gebet, Ruhe und Natur sind so wichtig für die Psyche. Und die braucht besonders jetzt viel Aufmerksamkeit und liebevolle Pflege.

 

Als ich nach meinem Abitur einige Monate lang in einem Kloster in den französischen Pyrenäen lebte, begegnete mir häufig die Formulierung „en union de prière“ – „verbunden im Gebet“. Die Ordensmitglieder konnten scheinbar leicht auf so vieles verzichten und wussten sich doch stets eng miteinander verbunden. Der Gedanke, dass wir ChristInnendurch das Gebet stets mit Gott und den MitchristInnen verbunden sind, fasziniert und bestärkt mich seither immer wieder aufs Neue.

In diesem Sinne möchte ich heute mit Ihnen eine unserer Wanderstationen teilen.

Sie trägt den auf so viele Arten passenden Titel „Frieden“.

Ich lade sie zu einer geistlichen Wanderung ein, die auch in Zeiten von Corona möglich ist. Wenn Sie allein oder mit Ihrer Familie am Wochenende durch den herrlichen Frühling wandern, können Sie vielleicht diese Gedanken mitnehmen – und am Ende zuhause oder unterwegs das Friedensgebet des Heiligen Franz sprechen.
Seien Sie versichert: Sie sind nicht alleine!

En union de prière – verbunden im Gebet

S. Münch-Kutscheid

 

Frieden

Meditation nach Andreas Knapp, Aus Pace, e bene. Ein spiritueller Pilgerbegleiter für den Franziskusweg, Würzburg 2019, 100-103.

 

Die Stiftung von Versöhnung und Eintracht waren dem Heiligen Franz ein Herzensanliegen. Das mag daran liegen, dass er in seinem Leben so oft die schlechten Auswüchse von Streit, Habgier und Machtmissbrauch kennenlernen musste.

Es gibt viele Geschichten aus seinem Leben, die von Aussöhnung und Frieden berichten.

In Gubbio gelang ihm, so die Legende, ein ganz besonderer Friedensvertrag.

In der Umgebung der Stadt Gubbio trieb ein gefährlicher Wolf sein Unwesen. Er fiel immer wieder Menschen an, sodass sich die Bewohner nur noch bewaffnet aus der Stadt heraus trauten. Als Franziskus in die Stadt kam, hatte er Mitleid mit den verängstigten Menschen und beschloss sich zu dem Wolf auf den Weg zu machen. Obwohl die Leute ihn warnten, verließ er die Stadt wie gewohnt barfuß und ohne Waffen. Da stürzte ihm auch schon der Wolf, von Hunger getrieben, entgegen und fletschte die Zähne. Franziskus indessen segnete den Wolf mit dem Kreuzzeichen und rief: „Komm zu mir, Bruder Wolf.“ Der Wolf hielt inne und kam dann langsam näher und legte sich schließlich Franziskus zu Füßen. Der sagte: „Ich will dir helfen, Bruder Wolf, zwischen dir und den Menschen in Gubbio Frieden zu stiften. Du fällst niemanden mehr an und sie werden dich nicht mehr jagen Auch werde ich dafür sorgen, dass die Leute von Gubbio dir regelmäßig zu fressen geben. Denn du fällst die Menschen ja nur an, weil du Hunger hast.“ Der Wolf ließ sich auf den Friedensschluss ein und legte zur Bestätigung die Tatze in die Hand des Franziskus. Dann trottete er mit ihm in die Stadt. Auch die Bürger von Gubbio waren, mit diesem Friedensangebot einverstanden. Zwei Jahre lang lebte der Wolf noch in der Stadt- Er bekam sein Futter und tat niemandem etwas zuleide.

 

Franziskus überwindet die allseits herrschende Angst und geht dem Wolf unbewaffnet entgegen. Er sieht in ihm nicht das Böse, sondern segnet ihn mit dem Kreuz. Auch der Wolf gehört zur guten Schöpfung Gottes. Und durch Christus wurde die Spirale von Gewalt und Gegengewalt durchbrochen. Das Kreuz steht für die Liebe Gottes, die sich gewaltlos zeigt und damit einen Neuanfang jenseits der Muster von Angst und Rache ermöglicht.

Franziskus nennt den Wolf seinen Bruder. Dieses entwaffnende Schlüsselwort eröffnet eine neue Haltung zu dem bedrohlichen Tier. Franziskus erkennt in dem Wolf ein Mitgeschöpf, dass in seinen Bedürfnissen anerkannt werden will. Und so wird der Vertrag möglich, der beiden Seiten rechte zubilligt und ein friedliches Miteinander ermöglicht.

 

Frieden wird möglich, wenn

  • Ich breit bin, meine Rüstung abzulegen und mein Gesicht zeige
  • Ich im anderen den Mitmenschen erkenne, der wie ich Träume, Ängste, Hoffnung und Sehnsucht in sich trägt
  • Das Aggressive und Bedrohliche nicht ausgegrenzt wird, sondern seinen Platz erhält.

 

Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens,
dass ich liebe, wo man hasst;
dass ich verzeihe, wo man beleidigt;
dass ich verbinde, wo Streit ist;
dass ich die Wahrheit sage, wo Irrtum ist;
dass ich Glauben bringe, wo Zweifel droht;
dass ich Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält;
dass ich Licht entzünde, wo Finsternis regiert;
dass ich Freude bringe, wo der Kummer wohnt.

 

Herr, lass mich trachten,
nicht, dass ich getröstet werde, sondern dass ich tröste;
nicht, dass ich verstanden werde, sondern dass ich verstehe;
nicht, dass ich geliebt werde, sondern dass ich liebe.

 

Denn wer sich hingibt, der empfängt;
wer sich selbst vergisst, der findet;
wer verzeiht, dem wird verziehen;
und wer stirbt, der erwacht zum ewigen Leben.

Amen.

Meditative Wanderung auf dem Moselsteig Seitensprung Klüsserather Sagenweg am Samstag, 28. März 2020

Beim meditativen Wandern nehmen wir achtsam bei jedem Schritt Kontakt zur Erde auf, spüren den Boden unter den Füßen und suchen die Quelle der Lebendigkeit in uns.

Wir genießen mit allen Sinnen die Schönheit der Schöpfung und lassen uns inspirieren von Impulsen aus dem Leben des hl. Franz von Assisi und der hl. Klara.

Bitte stellen Sie sich innerlich darauf ein, während der Wanderung viel Zeit mit sich selbst und im durchgängigen Schweigen zu verbringen, d.h. nur wenn nötig zu sprechen und auch alle Informationszuflüsse von außen abzustellen (z.B. Smartphone), um so die wohltuende, klärende Wirkung des Rückzugs in die Stille zu spüren. (12 km, Gehzeit 4 Std.,

Samstag, 28. März 2020, von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr, Treffpunkt Parkplatz an der Klüsserather Wetterstation, Fahrgemeinschaften dorthin )

Leitung: Rita Hesseler, Gemeindereferentin und Susanne Münch-Kutscheid, Dekanatsreferentin

Anmeldung bis Montag, 20. März unter

Email: r.hesseler(at)pfarreiengemeinschaft-schweich.de oder Telefon. 06502 9356987 und 06502 2327 (Pfarramt Schweich)

Mit Franz und Clara von Assisi unterwegs. Ein Projekt des Dekanates Schweich-Welschbillig

Ein Abend über die Heilige Klara von Assisi – besonders für alle Klaras in unserem Dekanat

Der Vorname Klara ist wieder im Kommen – ob nun mit C oder mit K, es ist ein zeitloser Name, der der Neugeborenen wie der Hochbetagten gut zu Gesicht steht Und so treffen sich heute manchmal unerwartet Urgroßmütter und Kleinkinder, die den gleichen wohlklingenden Namen tragen.

Aber wer war eigentlich Clara von Assisi? Oft ist das Wissen über sie eher bescheiden. Man weiß, dass sie ein reiches Mädchen war, eine Freundin vom Heiligen Franz, dass sie Gott radikal nachfolgen wollte und vielleicht auch, dass sie die Gemeinschaft der Klarissen begründet hat, ein Orden, der auch auf dem Petrisberg in Trier ein Kloster hatte. 

Darüber hinaus gibt es zahllose Schätze in ihrer Biographie zu heben. Diesen wollen wir, die Projektgruppe „Mit Franz und Clara unterwegs des Dekanats Schweich-Welschbillig auf die Spur kommen.

Am Freitag, den 18. September 2020 sind in besonderem Maße alle Klaras und alle Claras – egal wie alt oder jung und natürlich alle Interessierten eingeladen, mit uns auf den Spuren der Heiligen Klara zu wandeln.

Wo: Altenheim St. Josef Schweich

Beginn 18.00 mit kleinem Imbiss

Durch den Abend führt Pater Christoph Minger OFM.

Der Eintritt frei

Herzliche Einladung

Nähere Informationen bei

Dekanatsreferentin Susanne Münch-Kutscheid

Susanne.muench-kutscheid@bistum-trier.de

Dieses Projekt wird unterstützt von:

Adventsfenster 19.12.2019 um 18.30 Uhr vor dem Haus Luzia, Klosterstr. 1b, Schweich

 

„Verherrlicht ist Gott in der Höhe und auf Erden ist Friede bei den Menschen seiner Gnade.“

Die Projektgruppe „mit Franz und Clara unterwegs“ beteiligt sich am 19.12 um 18.30 an der schönen Aktion „Adventsfenster“ in Schweich und Issel.

Wir laden herzlich ein; an diesem Abend auf den Spuren des Heiligen Franz und der Heiligen Clara in Assisi, der Stadt des Friedens zu wandeln.

An diesem Abend wird das Friedenslicht von Betlehem verteilt. (Nähere Infos: https://www.friedenslicht.de/) Wer möchte kann eine Laterne mitbringen.

Wir freuen uns auf eine besinnliche Stunde mit Ihnen und Ihren Lieben.

Für die Projektgruppe

Roland Hinzmann Susanne Münch-Kutscheid, Cäcilie Fieweger

Der Schöpfung zu Liebe: Schenken

Familienwochenende zum Advent 2019

Unser Familienwochenende zum Advent 2019 ist leider vorbei. Der "Umwelt zu Liebe: Schenken" hat aus Milchtüten und Klopapierrollen kleine Kunstwerke entstehen lassen. Unsere selbst gebundenen Türgränze und auch eine Wanderung rund um die Saarschleife in Orscholz ließen unsere Herzen für die Natur höher schlagen. Am Abend führten wir unsere Kunstwerke in der Geschichte "wie die Sonne ins Land Malon kam" zusammen. Die Jugendherberge in Dreisbsch ist sehr zu empfehlen. Der Advent kann kommen.

#MitFranzundClaraunterwegs

#WirmitGottundGottmituns

#JugendherbergeDreisbach

 

 

 

Ort: Jugendherberge Dreisbach/Saarland in der Nähe der Saarschleife

22. November – 24. November 2019         

Beginn am Freitag zum Abendessen – Ende am Sonntag nach dem Frühstück

Liebe Familien in all ihrer Vielfalt!

Der Hl. Franziskus und die Hl. Clara geben uns auch heute sehr viele Impulse, wie wir mit der Natur, mit unseren Mitmenschen und auch mit uns selbst umgehen können.

Diesen geistlichen Schatz wollen wir gemeinsam kindgerecht an diesem Wochenende heben. Da der Hl. Franziskus auch die erste Krippendarstellung erfunden hat, zeigt er uns auch, worauf es im Zugehen auf Weihnachten wichtig ist zu achten.

Kosten: 100 € pro Familie inkl. Halbpension mit zwei Übernachtungen

Eigene Anreise ist erforderlich.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Anmeldung: roland.hinzmann@bistum-trier.de

Wer war Franziskus und warum sprach er mit den Tieren?

Unter diesem Motto feierten am 9. September 2019 die Kita Kinder aus Föhren einen Wortgottesdienst in der Pfarrkirche St. Bartholomäus. Versammelt um das Friedenskreuz sangen und beteten die Großen vom Regelbereich gemeinsam mit den Kleinen vom U3 Bereich.

Vor allem das Singen mit integrierten Bewegungen machte viel Spaß und Freude und stärkte bei allen das Gemeinschaftsgefühl. Die Melodie des Liedes: „Laudato si, o mio Signore“ begleitete die Kinder als „Ohrwurm“ noch viele Tage danach.

Mit Wertschätzung, Offenheit und Liebe schaffen wir Menschen es sogar, mit den Tieren nicht zu leben, sondern auch zu sprechen.

 

13. November 2019 in Riol

Senioren- und Krankenmesse

Der Pfarrgemeinderat Riol lud am 13. November recht herzlich zu einer Kranken- und Seniorenmesse ins Bürgerhaus Riol ein. Das Angebot wurde sehr gut angenommen und gemeinsam mitPastor Huber und Diakon Puch wurde Gottesdienst gefeiert.

 

Dabei war auch das Friedenskreuz der Pfarreiengemeinschaft Schweich, das vom Projekt „mit Franz und Clara unterwegs“ initiiert wurde.  Für Franz und Clara war es ein Anliegen, die Umwelt, in der wir leben zu bewahren und Achtung vor jedem Geschöpf Gottes zu haben. Insbesondere sollte man sich um Menschen kümmern, welche schwächer sind und an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden. Da dies besonders bei alten und kranken Menschen der Fall ist, war das die Motivation, das Friedenskreuz in diesem Gottesdienst aufzustellen.

 

Vor der Spendung der Krankensalbung zündeten alle Anwesenden eine Kerze an, die als Zeichen für eine persönliche Fürbitte im Friedenskreuz aufgestellt wurde.

 

Nach dem Gottesdienst waren alle zu einer gemütlichen Kaffeerunde eingeladen. Die zwischenmenschlichen Beziehungen, Gespräche und Begegnungen mit anderen Senioren, die sich durch ihre Gebrechen selten sehen, wurden sehr dankbar angenommen.

 

 

 

Brief an bestehende und zukünftige Orte von Kirche!

Liebe Gemeindemitglieder und liebe Verantwortliche in unseren Institutionen, liebe Lehrer und Lehrerinnen, liebe Erzieherinnen und Erzieher,                                                                                                  

 

Mit Franz und Clara unterwegs“ – vielleicht haben Sie schon von unserem Projekt gehört? Unter diesem Motto sind wir als Dekanat Schweich-Welschbillig unterwegs und wollen gemeinsame Schritte in die Zukunft gehen.

Franz von Assisi und Clara von Assisi sind zwei der beliebtesten und bekanntesten Heiligen der Kirche. Nicht ohne Grund hat unser Papst den Heiligen Franziskus als Vorbild für sein Pontifikat gewählt und stellt es unter das Leitthema „Bewahrung der Schöpfung“. Er ruft uns in seiner ersten Predigt zu: „Lasst uns Hüter der Schöpfung, des in der Natur hingelegten Planes Gottes sein, Hüter des anderen, der Umwelt“. (19. März 2013)

Die Suche nach Frieden, nach einem nachhaltigen Umgang mit der Natur und die Anfrage nach der Relevanz von Glaube und Kirchensind drängende Themen der Gegenwart.

Das Projekt „Mit Franz und Clara unterwegs“ will Menschen genau zu diesen Themen in Gebet und Austausch zusammenbringen und weiterführende Impulse bieten.

Neben dem vielfältigen Rahmenprogramm (siehe Anlage) gibt es das Friedenskreuz, das dem Franziskuskreuz von San Damiano in der Nähe von Assisi nachempfunden ist. Unter diesem Kreuz so heißt es, habe der heilige Franz seine Berufung gefunden, die verfallene Kirche wieder aufzubauen. Er tat dies durch sein Lebenszeugnis als armer Wanderprediger. Die Heilige Clara, seine Vertraute, ihrerseits erkannte unter diesem Kreuz ihre Berufung den Ärmsten und Schwächsten der Stadt Assisi zu dienen und gründete als erste Frau einen Orden, den heute noch bestehenden Klarissenorden.

 

Das Kreuz kann durch alle Kitas, Schulen, Kirchen, Gruppen und Gremien, Initiativen in der zukünftigen Pfarrei der Zukunft wandern – also durch unsere schon bekannten und noch zu findenden Orte von Kirche. Es soll Gebet und Gemeinschaft fördern. In einem gemeinsamen (Friedens)- Gebet können die TeilnehmerInnen den Schatz ihrer Kirche vor Ort erspüren, die Freude am Miteinander erfahren und sich vergewissern wozu sie Ort von Kirche sind.

 

Vieles wird sich ändern und die Struktur erhält neue Namen. Die Synode bringt einiges in Bewegung und ruft uns hinaus aus dem Altbekannten. Manches nehmen wir freudig an, anderes erregt die Gemüter. Doch eines wird sich nicht ändern. Und zwar der Kern unseres Glaubens. Unser Gott ist kein ferner, abwesender Gott, er ist mitten unter uns. Er sucht unsere Nähe, will unser Leben in Freude und Leid begleiten, will sich uns in Gebet und Gemeinschaft offenbaren und sich uns ganz in der heiligen Eucharistie schenken. Er ist der Gott, der mit uns unterwegs ist, dessen liebender Blick auf uns ruht.

Mit unserem Projekt wollen wir genau dies, den Kern unserer Botschaft ins Zentrum rücken und von Franz und Clara lernen.

 

Wir laden Sie herzlich ein, sich an der Aktion zu beteiligen.

Der Phantasie sind nahezu keine Grenzen gesetzt.

 

Das Kreuz kann für einige Tage oder in einer Kapelle, einem Gebetsraum oder einem anderen, geeigneten Raum Station machen und zu Friedensgebet und Andacht einladen. Für die geprägten Zeiten bietet sich ein franziskanischer Impuls an, der auch über das eigene Haus hinaus beworben werden kann.

Auch eine Ausstellung oder Vorträge zu franziskanischen Themen sind denkbar.

Darüber hinaus sind noch viele andere Aktionen und Ideen „mit Franz und Clara unterwegs“ möglich.

 

Wir unterstützen Sie gern beim Finden einer für Sie passenden Form und eines passenden Ortes – sowohl mit Materialien als auch durch das persönliche Gespräch.

 

Haben Sie Interesse?

Sie können bei uns die komplette Installation mit Kreuz, Rollup (kompakte Stellwand), Hocker und Begleitmaterial entleihen.

Am Ende Ihrer Aktion tragen Sie sich und Ihre Aktion in Wort und Bild in unserem „Reisetagebuch“ ein. Vielleicht haben Sie einen Gebets- oder Gestaltungsvorschlag, den Sie mit anderen teilen möchten? Auch dafür ist Raum.

Auf diese Weise wächst die Pfarrei der Zukunft Schritt für Schritt.

 

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an uns!

 

Für die Projektgruppe,

 

                                             

Roland Hinzmann                                                      Susanne Münch-Kutscheid

roland.hinzmann(at)bistum-trier.de                   susanne.muench-kutscheid(at)bistum-trier.de

 

Dekanat Schweich-Welschbillig, Klosterstraße 1b, 54338 Schweich, T: 06502/93745-11

 

Vorausblick:

Vom 9. – 17. Oktober 2020 planen wir eine Pilgerfahrt nach Assisi. Wir wollen uns drei Tage auf den Franzikusweg begeben und drei Tage die Lebensorte von Franz und Clara erleben. Weitere Informationen zur Fahrt und zum Projekt finden Sie auf www.schweich.erkundung.info

 

Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens,
dass ich liebe, wo man hasst;
dass ich verzeihe, wo man beleidigt;
dass ich verbinde, wo Streit ist;
dass ich die Wahrheit sage, wo Irrtum ist;
dass ich Glauben bringe, wo Zweifel droht;
dass ich Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält;
dass ich Licht entzünde, wo Finsternis regiert;
dass ich Freude bringe, wo der Kummer wohnt.

Herr, lass mich trachten,
nicht, dass ich getröstet werde, sondern dass ich tröste;
nicht, dass ich verstanden werde, sondern dass ich verstehe;
nicht, dass ich geliebt werde, sondern dass ich liebe.

 

Denn wer sich hingibt, der empfängt;
wer sich selbst vergisst, der findet;
wer verzeiht, dem wird verziehen;
und wer stirbt, der erwacht zum ewigen Leben.

Amen.

 

 

 

Rahmenprogramm „Mit Franz und Clara unterwegs“ 1. Halbjahr 2020

Weitere Aktionen sind in Planung!

 

16.11.2019 1. Nachhaltigkeitsnachmittag „Nachhaltig schenkenFBS Trier-Quint, Remise, Zeit: 15.00 Uhr bis 17.30 Uhr

Kinder ab 5 Jahre in interessierter Begleitung

Ansprechpartnerinnen:  Cäcilie Fieweger Fachstelle für Kinder- und Jugendpastoral Trier, Susanne Münch-Kutscheid, susanne.muench-kutscheid@bgv-trier.de

 

19.12.2019Adventsfenster, Kirchenvorplatz Schweich, 18.30 Uhr

Ansprechpartnerin: Susanne Münch-Kutscheid susanne.muench-kutscheid(at)bgv-trier.de

 

1.02.20202. Nachhaltigkeitsnachmittag „Nachhaltig einkaufen“, Aktion 3 Prozent, Föhren 15.00 bis 17.30 Uhr  Gemeinsam Gerichte aus Simbabwe, dem Gastland des Weltgebetstags 2020  kochen und etwas über fairen Handel erfahren

 

25.03.2020       Theotalk „Ökumenische Gemeindepartnerschaften“ mit Josefin Weglage, Referentin für Ökumene im Generalvikariat der Erzdiözese Köln, Leinenhof Schweich

 

09.04. – 13.04.2020     Kar- und Ostertage, Föhren

Ansprechpartner Roland Hinzmann roland.hinzmann(at)bistum-trier.de

 

3.6.2019 Theotalk, „Klimaschutz“ Charlotte Kleinwächter Klimaschutzmanagerin in der Diözese Trier, Leinenhof Schweich

Ansprechpartnerin: Susanne Münch-Kutscheid susanne.muench-kutscheid(at)bgv-trier.de

 

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Installation „mit Franz und Clara unterwegs“

Mit Franz und Clara unterwegs!

Wir wollen im Projektzeitraum September 2019 bis zur Errichtung der Pfarrei der Zukunft Schweich Impulse aus dem Leben der beiden Heiligen Franziskus und Clara gemeinsam erleben. Ein Friedenskreuz möchte durch alle Kirchen, Gruppen, Initiativen, Gremien, Kindertagesstätten, Schulen, sozialen Einrichtungen etc. wandern, die ein Ort von Kirche in der zukünftigen Pfarrei der Zukunft Schweich  sein möchten. Begleitet wird das Friedenskreuz mit Begleitmaterialien für jung und alt, um die Themen "Frieden, Klimawandel, Armut und christliche Gemeinschaft" zu fördern.

Clara und Franz von Assisi wagten vor über 800 Jahren ihren ganz persönlichen Weg. Es war ein gewagtes Leben! In Einfachheit, mit großem Aufbruchsgeist und einem langem Atem der Liebe. Ihre gelebte Geschwisterlichkeit und ihre Art in Kirche und Gesellschaft hineinzuwirken fasziniert und inspiriert auch heute. Papst Franziskus hat besonders in seiner Enzyklika Laudato Si auf die Notwendigkeit der Bewahrung der Schöpfung hingewiesen.

In diesem Projekt wollen wir wie Franz und Clara unseren Glauben teilen und uns beflügeln lassen vom Leben dieser beiden faszinierenden Menschen. Papst Franziskus bringt es in seiner Predigt bei seiner Amtseinführung auf den Punkt, als er sagte: „dass die Bewahrung der Schöpfung darin bestehe, Achtung zu haben vor jedem Geschöpf Gottes und vor der Umwelt, in der wir leben. Die Menschen hüten, sich um alle zu kümmern, um jeden Einzelnen, mit Liebe, besonders um die Kinder, die alten Menschen, um die, welche schwächer sind und oft in unserem Herzen an den Rand gedrängt werden.“

Am Ende dieses Projektzeitraumes, in den Herbstferien 2021 oder 2022, planen wir dann mit einer Pilgerreise nach Assisi, uns den Segen für die Pfarrei der Zukunft Schweich zu holen.

Sie wollen mitarbeiten und den Weg mit gestalten? Das nächste Treffen für alle Interessierte, die an dem Projekt mitarbeiten wollen, ist am Dienstag, den 29. Oktober 2019, 16.30 Uhr im Dekanatsbüro in Schweich. Kontakt: dekanat.schweich-welschbillig@bistum-trier.de

Dieses Projekt wird unterstützt von Andere Zeiten e.V. und der Bischof-Stein-Stiftung des Bistum Triers.

Rahmenprogramm 2. Halbjahr!

"Mit Franz und Clara unterwegs" ins Kino!

Franz und Clara in der Überraschungskirche

Die Überraschungskirche am 21. September 2019 war wieder ein toller Nachmittag. Wir danken den vielen Familien in all ihrer Vielfalt, die dabei waren. Highlights waren Walddetektive, Honigtasting, Schnitzeljagd und die Walerlebnisschule vom Forstamt Trier. Im Gottesdienst haben eine sehr beeindruckende Geschichte der Bibelerzählerin Natalie Bauer zum heiligen Franziskus erleben können. Beim anschließenden Imbiss konnte der schöne Nachmittag ausklingen. Danke an die Kita Föhren, das Forstamt Trier und das Team der Überraschungskirche. Die nächste Ü-Kirche ist am 30. November 2019 in Föhren.
#MitFranzundClaraunterwegs
#Überraschungskirche

Was bedeutet Überraschungskirche?

Die Überraschungskirche in Föhren

Sonntagmorgens ist es in unseren Familien ist nicht immer ganz einfach. „Ich will nicht aufstehen und zur Kirche gehen!“ oder „Warum sind die Gottesdienste immer so langweilig?“ Kinder und Jugendliche haben Erwartungen und Fragen an unser Kirchenverständnis. Die Eltern haben oft noch gute Erfahrungen mit der Kirche, mit ihrer Erstkommunion oder ihrer Firmung gemacht und wollen ihren Kindern mitgeben, dass es sich lohnt, an Gott zu glauben. Es zeigt sich aber, dass die junge Generation die Erfahrung von Gemeinschaft und Sinn nicht mehr in der Kirche findet. Die Überraschungskirche möchte neue Wege gehen und Familien zusammenführen, die Gemeinschaft, Erlebnis, Kreativität und eine geistliche Zeit suchen, um zur Ruhe zu kommen.

Wir haben im Jahr 2016 eine Umfrage in der Kirche und in der Kita am Föhrenbach in Föhren durchgeführt, in dem wir Familien gefragt haben, was Sie sich von Kirche wünschen. Eine Überraschungskiste konnte mit Ideen und Anregungen gefüllt werden. Eine Auswahl an Ideen ist hier aufgelistet:

 

Überraschungskirche – Ich wünsche mir ….

  • Ich möchte wieder mehr mit anderen über meinen Glauben reden.
  • Ich möchte, dass auf ältere Menschen wieder mehr geachtet wird.
  • Ich wünsche mir mehr Kindergottesdienste.
  • So. 9.15 Uhr Messe ist zu früh!
  • Ich wünsche mir neue freie Räume, in denen Glauben wachsen und sich entwickeln kann.
  • Glauben erlebbar, begreifbar und sichtbar machen.
  • Gemeinschaft leben, miteinander glauben und Teil des Ganzen zu sein.
  • Ü-Kirche: Junge Leute begeistern (über Glauben sprechen, Fragen beantworten, diskutieren)
  • Mit Kindern auf spielerische Art über Gott sprechen
  • Was ich mir wünsche: Kreativer Umgang mit der Bibel als Wort Gottes z.B. Phantasiereise, Bilder, Bibliodrama, Schreibwerkstatt
  • Kirche ist eine „geschlossene Gesellschaft“. Durch Offenheit für alle/s erreicht man mehr Menschen.
  • Kirche kann Spaß machen – vor allem auch Kindern.
  • Abwechselnd auch eine Vorabendmesse,

man denke auch an die Familien, die Sonntags „gemeinsam“ frühstücken wollen, wenn in der Woche alle früh aufstehen.

  • Ich möchte meinen Glauben so leben, wie ich möchte!
  • Ich möchte mit meinen Freunden und meiner Familie zusammen glauben.
  • Die Lieder sollen kinder- und jugendfreundlich sein. Man soll sie gut mitsingen können!
  • Die Predigten sind oft sehr lang oder auch zu kompliziert für Kinder.
  • Kinder an die Kirche heranführen!

Gemeinschaft erfahren,  -> Vertrauen und Halt

Kinder sollen spielerisch, frei und mitbestimmend religiöse Themen kennenlernen und mit gestalten.

Spaß an der Kirche – ohne Druck

  • Gemeinschaft in Jesus finden
  • Ich möchte meinen Glauben leben können, ihn mit anderen erleben und untereinander feiern können.
  • Mit meinen Kindern gemeinsam etwas im Glauben erleben.
  • Jesus-Geschichten nachspielen

Gemeinsam Kinderbibel lesen

Religiöse Lieder singen

Gemeinsam beten

Wir wollten in der Glaubensweitergabe neue Wege ausprobieren und mit Interessierten aus Föhren und der Pfarreiengemeinschaft Schweich überlegen, ob und wie eine Überraschungskirche umgesetzt werden kann. Das Grundmodell kommt aus der anglikanischen Kirche und ist dort sehr beliebt.

Vornehmlich Familien, ihre Angehörigen, Paten und Freunde können an der Überraschungskirche teilnehmen. Einmal im Quartal treffen sie sich, um miteinander Zeit zu verbringen, etwas zu erleben, Spaß zu haben, zu spielen, basteln oder singen. Danach feiert man gemeinsam einen kleinen Gottesdienst und schließt den Nachmittag mit einem Abendessen ab. Dies ist die Grundform der Überraschungskirche. Die Treffen orientieren sich jeweils an einer Bibelstelle. Die Gemeinschaft untereinander und mit Gott sind die wichtigsten Elemente dieses Angebotes. Dieses Konzept möchte alle Menschen ansprechen, die eine andere Form der Glaubensvermittlung suchen. Wie sich die Überraschungskirche für unsere Pfarreiengemeinschaft entwickelt, hängt von den Ideen aller beteiligten Menschen ab, die sich eingebracht haben und einbringen werden.

In Föhren feiern wir mittlerweile seit 3 Jahren die Überraschungskirche und erleben bei jedem Vorbereitungstreffen, wie viel Kreativität und wie viel Glaubenssinn in uns steckt. Ausgehend von der Bibelstelle, i.d.R. vom Wochenende, unterhalten wir uns darüber, was uns besonders anspricht und welche Bedeutung diese Perikope für uns und auch für unsere Familien haben könnte. Wenn wir dann überlegen, welche kreativen Angebote wir für Kinder, Jugendliche und Erwachsene vorbereiten können, damit die Bibelstelle ansprechend werden kann, sind wir überrascht über die eigene Kreativität.

Ergebnisse  und Erfahrungen aus diesen Workshopangeboten münden dann in einen Wortgottesdienst mit Live-Musik. Neue geistliche Lieder und altbekannte Kinderlieder begleiten den Gottesdienst, in dem wir die gewonnene Gemeinschaft in einem Sitzkreis in der Kirche, im Pfarrheim oder auf der Wiese feiern. Auch hier überlegen wir den passenden Ort. Nach den Kreativangeboten und dem Wortgottesdienst gehen wir noch einmal ins Pfarrheim und nehmen einen kleinen Imbiss zu uns. In lockerer Atmosphäre klingt der Nachmittag nach 2 ½ Stunden aus. In der herzlichen Verabschiedung erkennen wir immer wieder, dass der Geist Gottes zusammenführen möchte und mitten unter uns ist.

Wir danken den Erzieherinnen der Kita in Föhren für ihr großes Interesse, die Ü-Kirche zu begleiten. Auch bedanken wir uns bei den Eltern im Team, die gerne mitgearbeiten. 

Wir freuen uns auch über weitere Unterstützer und Unterstützerinnen, die, wenn vielleicht auch nicht regelmäßig, bei der Vorbereitung und Durchführung mithelfen können.

Sollten Sie auch in Ihrer Gemeinde eine Überraschungskirche anbieten wollen, begleiten wir Sie gerne.  

Info und Kontakt bei: roland.hinzmann(at)bistum-trier.de

Weitere Informationen auf www. dekanat-schweich-welschbillig.de

Friedenskreuz auf der Fidei gestartet!

Unser Friedenskreuz ist in der Pfarreiengemeinschaft Auf der Fidei gestartet. Am Vorabend zum Hochfest der Kreuzerhöhung haben wir das Friedenskreuz durch Schleidweiler zur Kreuzkapelle transportiert und dort nach einer kleinen Andacht gemeinsam gefeiert.

#MitFranzundClaraunterwegs

Anfängerkurs für Neuimker

In diesem Kurs werden Sie in fünf Terminen durch das Bienenjahr begleitet. Sie erfahren viel Wissenswertes über die Honigbiene und erlernen die Tätigkeiten und Fertigkeiten eines Imkers. Diese Veranstaltung ist für Leute geeignet, die bisher noch keine Erfahrungen in der Imkerei gesammelt haben und die erfahren möchten, ob die Imkerei für sie in Zukunft interessant ist. Das Material wird Ihnen während des Kurses zur Verfügung gestellt. In den Kursgebühren enthalten sind auch ein Skript sowie die Referentenkosten.

Ablauf: Einführung mit Power Point ca. 1-1,5 Stunden im Dekanatsbüro Schweich, Klosterstraße 1b, anschließend praktische Arbeit an den Bienenstöcken des Referenten auf dessen Streuobstwiese in Schweich, am Heilbrunnen. Teilnehmerbegrenzung 12 Personen.

Kosten: 95 Euro pro Person. ZU zahlen beim Referenten

 Termine:

  • 30.03.20, 18-21 Uhr
  • 27.04.20, 18-21 Uhr
  • 18.05.20, 18-21 Uhr
  • 24.08.20, 18-21 Uhr
  • 05.10.20, 18-21 Uhr

 

Referent: Christoph Postler, Diplom-Pädagoge, Naturerlebnis-Pädagoge und Imker.

Anmeldung bis 15.2.20 an

Dekanat Schweich-Welschbillig

Klosterstraße 1b

54338 Schweich

T: 06502/93745-11

dekanat.schweich-welschbillig@bistum-trier.de

Projektstart in der Pfarreiengemeinschaft Schweich

Franziskusmusical in Kooperation mit der Grundschule am Bodenländchen in Schweich!

Freitag, 20. September 2019

Kindermusical FRANZISKUS von Andreas Hantke

In vier Szenen erleben die Zuhörer des Musicals das Leben des Franz von Assisi mit: Clara und Luigi, zwei italienische Kinder der Zeit, begegnen Franziskus in einer Gerichtsszene, bei der legendären Vogelpredigt, in Gubbio, wo der Wolf sein Unwesen treibt und zuletzt in seinem Vermächtnis, dem "Sonnengesang".

Einlass ab 17.30 Uhr

              Beginn 18.00 Uhr

              Pfarrkirche St. Martin in Schweich

Das Musical wird von dem 4. Schuljahr der Grundschule in Schweich am Bodenländchen in Kooperation mit Dekanatskontor Johannes Klar und den Chorjungs der Pfarrgemeinde St. Martin aufgeführt.

Von Leiwen nach Neumagen-Dhron

Meditative Wanderung auf dem Moselsteig

Da schon einige Interesse an dem Angebot hatten, aber im Mai mit dem
angebotenem Termin nicht zu recht kamen und deshalb die Wanderung nicht
stattgefunden hat, möchten wir noch einmal zu dieser Wanderung herzlich
einladen.
Beim meditativen Wandern nehmen wir achtsam bei jedem Schritt Kontakt zur Erde auf, spüren den
Boden unter den Füßen und suchen die Quelle der Lebendigkeit in uns. Bitte stellen Sie sich innerlich
darauf ein, während der Wanderung viel Zeit mit sich selbst und im durchgängigen Schweigen zu
verbringen, d.h. nur, wenn nötig zu sprechen und auch alle Informationszuflüsse
von außen ab-zustellen (z.B. Smartphone), um so die wohltuende, klärende
Wirkung des Rückzugs in die Stille zu spüren. 14 km, Gehzeit 3,45 Std.,
Rückfahrt nach Leiwen mit dem Bus.
Samstag, 31. August von 9:30 Uhr bis 16:00 Uhr
Leitung: Rita Hesseler und Gerda Thielen
Anmeldung bis Donnerstag, 22. August unter r.hesseler@pfarreiengemeinschaft-schweich.de oder
Telefon 06502/9356987 und 06502/2327 (Pfarramt Schweich)

Gott »dazwischen« - Leben als Stadteremit

Theotalk Schweich

Franz von Assisi war ein radikaler Aussteiger: Er lebte auf Wanderschaft, in der wilden Natur und außerhalb von Stadtmauern. Und doch war das keine selbstverliebte Weltflucht, sondern ein Platznehmen mitten in der Welt mit
einer Spiritualität, die nichts und niemanden ausklammert.

Jan Frerichs ofs ist Mitglied im Orden der franziskanischen Weltleute, lebt mit seiner Familie in Bingen am Rhein und ist
Initiator der franziskanischen Lebensschule »barfuß&wild«. Er entwirft einenspirituellen Weg für moderne Stadteremiten, die Gott im »Dazwischen «erwarten: zwischen Ordnung und Unordnung, zwischen Vergangenheit und Zukunft, zwischen Arbeit und Muße, zwischen Gebet und sozialem Engagement.

Hier kommen Sie zum Presseartikel der Bischöflichen Pressestelle!


Ansprechpartnerin: Susanne Münch-Kutscheid,
https://www.barfuss-und-wild.de/

In Kooperation mit der Katholischen Erwachsenenbildung des Bistum Triers

Auf dem WEG zur Pfarrei der Zukunft Schweich!

Wir wollen im Projektzeitraum September 2019 bis zur Errichtung der Pfarrei der Zukunft Schweich Impulse aus dem Leben der beiden Heiligen Franziskus und Clara gemeinsam erleben. Ein Friedenskreuz möchte durch alle Kirchen, Gruppen, Initiativen, Gremien, Kindertagesstätten, Schulen, sozialen Einrichtungen etc. wandern, die ein Ort von Kirche in der zukünftigen Pfarrei der Zukunft Schweich  sein möchten. Begleitet wird das Friedenskreuz mit Begleitmaterialien für jung und alt, um die Themen "Frieden, Klimawandel, Armut und christliche Gemeinschaft" zu fördern. Das Friedenskreuz wird offiziell am Tag der Pfarreiengemeinschaft am 1. September 2019 in Föhren auf den WEG geschickt.

Clara und Franz von Assisi wagten vor über 800 Jahren ihren ganz persönlichen Weg. Es war ein gewagtes Leben! In Einfachheit, mit großem Aufbruchsgeist und einem langem Atem der Liebe. Ihre gelebte Geschwisterlichkeit und ihre Art in Kirche und Gesellschaft hineinzuwirken fasziniert und inspiriert auch heute. Papst Franziskus hat besonders in seiner Enzyklika Laudato Si auf die Notwendigkeit der Bewahrung der Schöpfung hingewiesen.

In diesem Projekt wollen wir wie Franz und Clara unseren Glauben teilen und uns beflügeln lassen vom Leben dieser beiden faszinierenden Menschen. Papst Franziskus bringt es in seiner Predigt bei seiner Amtseinführung auf den Punkt, als er sagte: „dass die Bewahrung der Schöpfung darin bestehe, Achtung zu haben vor jedem Geschöpf Gottes und vor der Umwelt, in der wir leben. Die Menschen hüten, sich um alle zu kümmern, um jeden Einzelnen, mit Liebe, besonders um die Kinder, die alten Menschen, um die, welche schwächer sind und oft in unserem Herzen an den Rand gedrängt werden.“

Am Ende dieses Projektzeitraumes, in den Herbstferien 2021, planen wir dann mit einer Pilgerreise nach Assisi, uns den Segen für die Pfarrei der Zukunft Schweich zu holen.

Sie wollen mitarbeiten und den Weg mit gestalten? Das nächste Treffen für alle Interessierte, die an dem Projekt mitarbeiten wollen, ist am Dienstag, den 13. August 2019, 16.15 Uhr im Dekanatsbüro in Schweich. Kontakt: dekanat.schweich-welschbillig@bistum-trier.de

Dieses Projekt wird unterstützt von Andere Zeiten e.V. und der Bischof-Stein-Stiftung des Bistum Triers.

Rahmenprogramm 2. Halbjahr 2019

Veranstaltungen zu Franz und Clara unterwegs

Geistlicher Abend zu Franz und Clara von Assisi