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Auf diesem Wege möchte ich Euch und Sie auf das folgende Projekt aufmerksam machen und herzlich zu einem Besuch der Ausstellung und/oder der Teilnahme an den Begleitveranstaltungen einladen:

„Makom tov“  - Eine Ausstellung zum jüdischen Friedhof Schweich vom 27.09. bis zum 08.10. in der ehemaligen Synagoge Schweich

In den vergangenen 1,5 Jahren hat sich in Schweich ein besonderes Projekt entwickelt. Auf Initiative von Kunsthistoriker Ralf Kotschka aus Trier soll der jüdische Friedhof neu ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken. Ihm wird nun eine ganze Ausstellung gewidmet. Der alte jüdische Friedhof von Schweich ist ein bedeutendes Zeugnis des Lebens der Schweicher Jüd*innen innerhalb einer nicht-jüdischen Mehrheitsgesellschaft. Die letzten Begräbnisse fanden dort in den 1930er Jahren statt. Die 88 noch vorhandenen Grabsteine gehören zu den wenigen verbliebenen Zeugnissen eines reichhaltigen jüdischen Lebens im Bereich der Verbandsgemeinde Schweich. Sie verweisen auf die Möglichkeit einer friedlichen Koexistenz von Judentum und Christentum unter dem Aspekt der gegenseitigen Toleranz. Mit Hilfe künstlerischer Abbildungstechniken (Frottage, Abklatsch, Reliefierung, Fotografie) gibt Ralf Kotschka einen Einblick in die Zeugnisse jüdischer Begräbniskultur in der Moselstadt. Weitere Ausstellungstafeln informieren die Besucher*innen u.a. über die Geschichte des jüdischen Friedhofs und die Besonderheiten, die der jüdische Friedhof Schweich bereithält.

Im zweiten Teil der Ausstellung eröffnen Schüler*innen der Meulenwaldschule Schweich eine Art Resonanzraum: Sie greifen die Idee des gemeinschaftlichen Zusammenlebens auf und übertragen sie ins Heute. Angestoßen durch die aktuellen gesellschaftlichen Diskussionen und Fragen im Zusammenhang mit der Pandemie, den gewaltsamen Tod von George Floyd, die fridays-for-future-Bewegung u.v.m. haben sie sich mit der Frage auseinander gesetzt, wie wir als gesamte Menschheitsfamilie heute in aller Vielfalt zusammenleben können. Die Schüler*innen haben miteinander ihre Visionen eines gelingenden Zusammenlebens und ihre Träume, Hoffnungen und Wünsche für eine Welt von morgen geteilt und diskutiert und diese u.a. künstlerisch dargestellt.

Die Ergebnisse dieses Projektes sind nun in eine Ausstellung gemündet und werden vom 27.09. bis zum 08.10. in der ehemaligen Synagoge in Schweich (Richtstr. 42, 54338 Schweich) zu sehen sein. Zum einen möchte die Ausstellung damit einen Beitrag zu einer aktiven Erinnerungskultur schaffen. Zum anderen möchte sie aber auch die Besucher*innen einladen, sich selbst mit der Frage eines gelingenden Zusammenlebens auseinanderzusetzen. Nicht zuletzt versteht sich die Ausstellung als ein Beitrag zum Jubiläumsjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“.

Die Eröffnung der Ausstellung findet am Montag, 27.09. um 18 Uhr in der ehemaligen Synagoge statt. Die Ausstellung wird anschließend wochentags von 15-18 Uhr und am Wochenende von 14-17 Uhr geöffnet sein. Der Eintritt ist frei, für den Besuch der Ausstellung gilt die 3G-Regel (Zutritt nur für geimpfte, genesene oder getestete Personen).

Eine Führung über den jüdischen Friedhof mit anschließendem Besuch der Ausstellung findet am Freitag, 1. Oktober statt. Treffpunkt ist um 16.30 Uhr am Tor des jüdischen Friedhofs (Im Gartenfeld, Schweich). Hier wird es Informationen zur Geschichte der jüdischen Gemeinde in Schweich geben. René Richtscheid wird zudem über die Geschichte einzelner jüdischer Familien informieren und Einblicke in die jüdische Trauerkultur geben.

Weitere Informationen: Dekanatsbüro Schweich (06502-9374510, dekanat.schweich-welschbillig(at)bistum-trier.de). Eine Teilnahme an der Ausstellungseröffnung und der Friedhofsführung ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich.

Die Ausstellung ist ein Projekt des Dekanats Schweich-Welschbillig in Zusammenarbeit mit der Meulenwaldschule Schweich, des Künstlers Ralf Kotschka und der Stadt Schweich. Das Projekt wird vom Bundesprogramm „Demokratie leben!“ finanziell unterstützt.

Die Einladung darf gerne an Interessierte weitergegeben werden.

Im Namen des Projektteams

Judith Schwickerath

Neuer Internetbildschirm in der ehemaligen Synagoge in Schweich

Nach Monaten intensiver Vorarbeit ist es nun endlich soweit: Am Donnerstag, 15. Oktober 2020, konnte der Großbildschirm im Foyer der ehemaligen Synagoge in Schweich installiert werden. In vielen Stunden ehrenamtlicher Arbeit haben sich Christoph Oberweis und Matthias Schmitz diesem Projekt gewidmet. Durch die Installation des Internetbildschirms hat das Programm „Jüdisches Leben in und um Schweich“, das vom Dekanat Schweich-Welschbillig seit mehr als zehn Jahren verantwortet und von vielen Kooperationspartner*innen getragen wird, nun eine wichtige Ergänzung und Erweiterung gefunden. Ebenso wie die Website selber konnte auch die Installation in der ehemaligen Synagoge nur mit Unterstützung von Sponsoren realisiert werden. Die Installation zur Präsentation der Website wird finanziert von der Nikolaus-Koch-Stiftung in Trier sowie der Pfarrgemeinde St. Martin Schweich und der Stadt Schweich.
Die in den vergangenen Jahren entstandene Website https://juedisches-leben-vgschweich.de kann nun gut zugänglich für alle Besucher*innen der ehemaligen Synagoge auf dem Bildschirm abgerufen werden. Damit stehen die Tafeln der Dauerausstellung und das derzeitige Wissen über die Geschichte der ehemaligen jüdischen Gemeinden im Raum der heutigen Verbandsgemeinde Schweich und das Schicksal der jüdischen Bürger*innen bis in die Zeit des Nationalsozialismus nun auch im Foyer barrierefrei zur Verfügung. Darüber hinaus sind auf dem Bildschirm Informationen zu aktuellen Projekten und Originaldokumente aus dem „Schweicher Boten“ von 1919 bis 1932, die sich auf das Zusammenleben zwischen der christlichen und jüdischen Bevölkerung beziehen, öffentlich zugänglich und abrufbar. Die Installation bietet somit auch reichhaltiges Material, das bei Führungen in der ehemaligen Synagoge sowie für den Besuch von Schulklassen, Gruppen etc. genutzt werden kann.
Kontakt und nähere Informationen erteilt das Dekanat Schweich-Welschbillig (Klosterstraße 1b, 54338 Schweich, Tel: 06502 / 93745-0, Email: dekanat.schweich-welschbillig(at)bistum-trier.de).

Auf den Spuren von Anne Frank in Amsterdam 2018

Auf den Spuren von Anne Frank in Amsterdam – die Entstehungsgeschichte

Warum war diese Fahrt eine besondere Fahrt der politischen Bildung?

 

Die Gruppe der „Peer-Guides“ ist aus der im Jahr 2015 durchgeführten Ausstellung „Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte“ entstanden. Im Rahmen dieser Ausstellungen wurden 28 Jugendliche, Schüler/innen und Schüler der weiterführenden Schulen in Schweich als „Peer- Guides“ ausgebildet, die Schulklassen und Jugendgruppen durch die Ausstellung führten. Dazu gehörten Schüler des DBG, des SAG, der Levana- und Meulenwaldschule.

In der Regel treffen sich zwischen 8 und 12 dieser Jugendlichen nun am sehr regelmäßig zum „Anne-Frank-Stammtisch“, der sowohl dem Kontakt und der Gemeinschaft untereinander dient, als auch den Jugendlichen eine Plattform bietet, durch die sie ihre gesellschaftlichen und politischen Anliegen – die aus der intensiven Beschäftigung mit der Geschichte Anne Franks entstanden sind – diskutieren, formulieren und in Aktionen in die Region Schweich / Trier eintragen können. Man könnte sagen, bei den „Peer-Guides“ handelt es sich um „Weltverbesserer im Sinne Anne Franks“. Sie wollen ihr erlerntes und erfahrenes Gedankengut und die entwickelten Haltungen weitertragen. Das Jugendforum im Rahmen von Demokratie Leben koopiert seit einigen Monaten mit der Gruppe der Peer Guides. Sie wollen ihre Zusammenarbeit intensivieren und gemeinsame Projekte durchführen.

Die Initiative, sich bewusst auf die Spuren von Anne Frank in Amsterdam zu machen, ist noch einmal beim Stammtischtreffen geboren worden, nachdem eine Schule aus Bernkastel-Kues die Peer Guides im Vorfeld einer Amsterdamfahrt eingeladen haben, über ihre Erfahrungen mit der Ausstellung „Anne – ein Mädchen schreibt Geschichte“ zu berichten.

Dieses Anliegen wollen wir als Dekanat Schweich-Welschbillig unterstützen, um auch zu verdeutlichen,  dass dieses jahrelange Engagement honoriert werden sollte. Unser Anliegen ist es mit diesem Antrag, den Teilnehmer*innenbeitrag so gering wie möglich zu halten. Wichtig ist uns, dass die Jugendlichen selbst ihre Planung durchführen.

Identitätsstiftung durch politisches Engagement wird in der öffentlichen Wahrnehmung immer weniger wahrgenommen. 

Deswegen geben wir dieser Jugendgruppe den Raum sich zu organisieren, Projekte zu entwickeln und eigene politische Haltungen zu finden und begleiten sie.  Aus diesem Bewusstsein heraus, haben die Jugendlichen in Kooperation mit dem Jugendforum sich Gedanken gemacht, wie eine Fahrt „Auf den Spuren von Anne Frank in Amsterdam“ aussehen könnte.

Weitere Ziele sind:

  • Jugendforum und Peer Guides wachsen weiter zusammen und entwickeln gemeinsame politische Ideen.
  • Der generationenübergreifende politische Dialog wird gefördert.
  • Die politische Arbeit und das Engagement der Jugendlichen in der VG Schweich werden gestärkt und gefördert.
  • Junge Erwachsene zeigen öffentlich, dass sie sich gegen Fremdenhass und Rassismus einsetzen.

 

„Einmal ins Anne-Frank Haus nach Amsterdam!“ Vorgehensweise zur Planung der Fahrt

Das erste Sondierungstreffen war am 28. Februar 2018, zu dem auch schon Vertreter/innen des Jugendforums anwesend waren. Eine erste Ideensammlung und Planung wurde vereinbart. Am 13. April 2018 wurden dann die Ideen konkretisiert. Ebenfalls an diesem Treffen konnten die Teilnehmer/innen ihre Fähigkeiten zeigen, eine Ausstellung in Saarbrücken, zu 75 Jahre Weiße Rose zu konzipieren. Eine Kollegin will auch ein Peer Guide Konzept entwickeln. Diese Ausstellung kann im nächsten Jahr in der VG Schweich gezeigt werden. 

Ein Antrag auf Finanzierung wird bei Demokratie Leben gestellt. Nach den Sommerferien treffen sie Jugendlichen noch einmal, um letzte Absprachen zu treffen. Die Fahrt fand vom 28.09. – 1.10.2018 statt.

Die AG Gedenken ist eine Gruppe von Erwachsenen, die in der VG Schweich, seit 2010 die die Ausstellung „Jüdisches Leben in und Schweich“ entwickelt hat und im Moment im Begriff ist, eine Website zu erstellen, um die Beteiligung der Schulen an diesem Thema zu erhöhen. Auch diese Gruppe möchte im Sinne von intergenerationellem Lernen gemeinsam mit den Jugendlichen sich auf die Spuren Anne Frank begeben.  

Amsterdamfahrt 2018

Wir starteten am Freitag, den 28. September 2018 in Schweich und machten uns auf den Weg nach Amsterdam. Auf dem Weg dorthin sprachen wir noch einmal über unsere Motivationen an der Fahrt teilzunehmen und die Ziele, die uns in Amsterdam erwarteten. Eine große Vorfreude machte sich breit. Angekommen im Jugendhotel bezogen wir unsere Zimmer. Am nächsten Morgen begaben wir uns nach dem Frühstück in die Stadt und wollten an diesem Vormittag in verschiedenen Museen uns noch einmal gegenseitig verdeutlichen, in welcher Form die Nationalsozialisten unter der Führung von Adolf Hitler ihre Politik der Ausgrenzung, der Vernichtung und im Besonderen des Judenhasses aufgebaut und durchgeführt haben. Wir besuchten das Jüdische historische Museum, die Hollandse Schouwburg und das Nationale Holocaust Museum. Große Betroffenheit zeigte sich bei den Teilnehmer und Teilnehmerinnen, weil geschichtliches Wissen lokal verortet wird und damit auch emotional verstanden werden kann. Nach einer Mittagspause wurden die Gruppen in zwei Kleingruppen geteilt und in einer für unsere Gruppe speziell zusammengestellte Tour „Auf die Spuren von Anne Frank in Amsterdam“ geschickt. Sie wurden von vier jungen Frauen geführt, die sehr anschaulich lokal an vielen Stellen in Amsterdam eine Beziehung zur Familie Frank und ihr Schicksal der Flucht in ihr Versteck verdeutlichen konnten.

„So haben wir Amsterdam noch nicht erlebt“ oder „eine weltoffene Stadt wie Amsterdam macht eine gute Gedenkarbeit“, wurden von den Teilnehmern benannt.

Am Abend haben wir dann noch einmal in einem Gruppentreffen die gemachten Erfahrungen reflektiert und miteinander geteilt. Die Erkenntnis, dass der Holocaust nie wieder passieren darf und auch der Wunsch, den Anfängen des nationalen Denkens in Europa entgegenwirken zu wollen, waren groß. Aber auch Erfahrungen in Gemeinden, Schulen und Familien zeigen, dass es wichtig ist, die Geschichte der Shoa gut zu kennen und schon frühzeitig Ausgrenzung und Fremdenhass zu widersprechen.

Am Sonntag, den 30.9.2018 war es dann endlich soweit. Die Gruppe besuchte das Anne Frank Haus in der Prinsengracht 263-267. In dieses Hinterhaus waren die Familie Frank und vier weitere Personen geflüchtet und lebten über zwei Jahre und einen Monat lang auf rund 50 Quadratmetern in abgedunkelten Räumen. Diese Räumlichkeiten sind teilweise noch in ihrem Originalzustand vorhanden und wurden zu einem Gedenkmuseum umgebaut. Die Geschichte dieses Hinterhauses und die Geschichte des Holocaust wurden auf sehr moderne Art und Weise dargestellt und führen mit vielen Wortbeiträgen von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens in die Zukunft. Das Tagebuch der Anne Frank wurde dadurch zum bedeutendsten Buch auf der Welt.

Nach dem Anne-Frank Haus waren alle von den Erfahrungen des Vormittages sehr berührt. Am Nachmittag konnten die Teilnehmer/innen in den weiteren öffentlichen Museen der Stadt ihren Interessen nachgehen.

Der nächste und letzte Vormittag der Fahrt sollte dem Besuch der portugiesischen Synagoge gelten, die leider ausnahmsweise an diesem Vormittag geschlossen war.

Mit einer Grachtenfahrt durch die Kanäle von Amsterdam beendeten wir unsere besondere Bildungsreise und fuhren am Nachmittag mit vielen guten Erfahrungen und Erkenntnissen zurück nach Schweich.

Wir danken Demokratie Leben in Schweich und der Bischof Stein Stiftung für die finanzielle Unterstützung der Fahrt. 

 

 

Festakt zur Vorstellung der Ausstellungstafel „Jüdisches Leben in Mehring"

Am 22. Februar 2018 wird in einem Festakt in der ehemaligen Synagoge in Schweich die Ausstellungstafel „Jüdisches Leben in Mehring“ vorgestellt und in die Dauerausstellung „Jüdisches Leben in und um Schweich“ eingegliedert. Beginn der Veranstaltung ist um 19.30 Uhr.

René Richtscheid M.A. vom Emil - Frank-Institut Wittlich wird einen Überblick über die Gesamtausstellung geben. Hermann Erschens M.A. wird die neue Ausstellungstafel vorstellen und einen Vortrag zur Geschichte der ehemaligen jüdischen Bürgerinnen und Bürger von Mehring halten.

Musikalisch umrahmt wird der Abend vom Blockflötenorchester „Allegro“ unter der Leitung von Marianne Jostock.

Im Anschluss an den Festakt besteht die Möglichkeit zum Austausch bei einem kleinen Imbiss und Getränken.

Veranstaltet wird der Abend von der AG Gedenken des Dekanates Schweich –Welschbillig in Zusammenarbeit mit der Ortsgemeinde Mehring , der Pfarrgemeinde Mehring, Kultur in Schweich, der Volkshochschule Schweich und der Katholischen Erwachsenenbildung Trier.

Herzliche Einladung an alle!  

Erinnerung an das jüdische Leben in Schweich

AG "Gedenken"

Inhaltlich hat die Gedenkarbeit mehrere Schwerpunkte,
die miteinander verknüpft sind:

  • Entwicklung und Betreuung der Dauerausstellung „Jüdisches Leben in und um Schweich“
    in der ehemaligen Synagoge Schweich

    Bisher besteht die Ausstellung aus neun Tafeln zur Geschichte der jüdischen Gemeinde in der Stadt Schweich sowie den Ortstafeln „Jüdisches Leben in Leiwen“ und „Jüdisches Leben in Klüsserath“. Hinzukommen werden Tafeln zu den Orten Fell, Mehring und Trittenheim.
    Unverzichtbarer Bestandteil der Ausstellung ist für die pädagogische Arbeit die filmische Präsentation von  Interviews, die Schülerinnen und Schüler mit Schweicher Zeitzeuginnen und Zeitzeugen geführt haben.
  • Zusammenarbeit mit den Schulen

    Zur Ausstellung – wie auch zum alten Jüdischen Friedhof – bieten qualifizierte Personen Führungen insbesondere für Schulklassen an. Dabei soll deutlich werden, dass die Verfolgung, Vertreibung und Ermordung der jüdischen Bevölkerung während der Zeit des Nationalsozialismus Bestandteil der Geschichte des eigenen Nahbereiches ist.
    Außerdem sollen die Führungen sensibilisieren für Formen der Gewalt in der Gegenwart und im eigenen Lebensbereich. Jugendliche sollen für die Frage der Menschenrechte interessiert und zu einem entsprechenden Engagement motiviert werden.
  • Unterstützung von Projekten in den Schulen

    Die Arbeitsgemeinschaft Gedenken unterstützt auch entsprechende Projekte der Schulen. Inbesondere auf die Arbeit mit Jugendlichen ausgerichtet war im Jahr 2015 die dreiwöchige Präsentation der Ausstellung „Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte“ in der ehemaligen Synagoge in Schweich in Verantwortung des Dekanates.
  • Kulturelle Angebote und Bildungsangebote

    Im Umfeld des Jahrestages der Reichspogromnacht und des Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar finden jedes Jahr Vorträge, musikalische Lesungen und Exkursionen statt. In diesem Rahmen wird auch die bleibende Verbundenheit zwischen  Judentum und Christentum thematisiert.

Kooperations-Partner, Begleitung

Die Arbeitsgemeinschaft Gedenken des Dekanates plant und gestaltet die Gedenkarbeit – bezogen auf die Orte der heutigen Verbandsgemeinde Schweich. (Leitung Pastoralreferent Matthias Schmitz)

Im Rahmen der Gedenkarbeit kooperieren folgende Institutionen und Personen:

  • Stadt Schweich,
  • Verbandsgemeinde Schweich sowie das Kinder –und Jugendbüro der Verbandsgemeinde Schweich,
  • Pfarrgemeinde St. Martin Schweich,
  • Jugendarbeit und Schulpastoral im Dekanat Schweich-Welschbillig,
  • Evangelische Kirchengemeinde Ehrang - Pfarrbezirk Schweich,
  • Jüdische Kultusgemeinde Trier,
  • Deutsch - Israelische Freundschaftsgesellschaft Trier,
  • KEB – Fachstelle Trier,
  • Volkshochschule Schweich,
  • Levana–Schule Schweich,
  • Dietrich–Bonhoeffer–Gymnasium Schweich.

Die wissenschaftliche Begleitung und die Forschungsarbeit liegen in Hände des Emil–Frank–Instituts Wittlich und von Hermann Erschens.

Grenzübergreifende Kooperation mit Trägern der Gedenkarbeit in Luxemburg

Diese Kooperation hat ihren Anfang im Zusammenhang mit der Ausstellung „Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte" genommen und wird fortgeführt.