Damit Sie unsere Internetseite optimal nutzen können, setzen wir nur technisch notwendige Cookies (kleine Textdateien, die auf Ihrem Rechner ablegt werden). Wir sammeln keine Daten zur statistischen Auswertung. Näheres finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Einladung zum nachhaltigen PilgerInnenweg

Flüchtlingshilfe in der VG Trier-Land bedankt sich für 5 Jahre Solidarität

5 Jahre Flüchtlingshilfe - 5 Jahre Solidarität

Die weltweiten Bürgerkriege und die anhaltende Armut in vielen Ländern führen dazu, dass Menschen gewaltsam vertrieben werden oder ihre Heimat unter lebensgefährlichen Umständen verlassen. 2015 haben wir eine große Welle der Solidarität auch in unserer Region erleben dürfen. Die dramatischen Ereignisse in Moria zeigen aktuell, dass Menschlichkeit und Solidarität unser Leben wiederhin herausfordern.
In der Verbandsgemeinde Trier-Land haben wir hunderte Neubürger in den letzten Jahren begleitet. In zum Teil aufwändigen Gerichtsverfahren wurde jedes einzelne Schicksal in unserem Rechtsstaat geprüft, wie es §3 Abs. 1 des Asylgesetzes vorsieht. Darüber hinaus durften wir erleben, wie viele der Neubürger sich mehr und mehr in unsere Dörfer integriert haben und so ein Teil der Dorfgemeinschaften wurden.
In diesen fünf Jahren haben sich in den Gemeinden Flüchtlingsnetzwerke aufgebaut, die die Geflüchteten in vielerlei Hinsicht unterstützt haben. Mitarbeiter der Netzwerke helfen bei den Behörden- und Arztbesuchen. Sie geben Sprachkurse und Hausaufgabenhilfen, helfen bei der Suche nach Arbeits- und Ausbildungsplätzen. In vielen Fällen sind mit der Zeit Freundschaften entstanden und es hat sich eine gute Nachbarschaft entwickelt.
In diesen Jahren hat sich auch ein Netzwerk von Kooperationen entwickelt, bestehend aus Verbandsgemeindeverwaltung, Kindertagesstätten, Grund- und weiterführende Schulen, Behörden und Institutionen der Flüchtlingshilfe, der Caritas, des Bistums Trier und anderen Trägern.
Wir sind dankbar für den Runden Tisch Flüchtlingshilfe in der Verbandsgemeindeverwaltung und die vielen Treffen mit Ehrenamtlichen, die sich für ihre Neubürger einsetzen und sich organisieren wollen.
In der Gemeinde Zemmer ist daraus in Kooperation mit dem Schönfelderhof ein Bürgernetzwerk entstanden, das alle Bewohner in den Blick nimmt. Im Jahr 2020 erfolgte die Vereinsgründung „Bürger helfen Bürgern 2020 Fidei e.V.“
Wir haben alle gemeinsam viel geschafft und dafür wollen wir uns bei allen Aktiven bedanken.
Andreas Flämig vom Caritasverband der Region Trier und Ehrenamtsbegleiter des Willkommensnetzes im Bistum Trier und Roland Hinzmann, Pastoralreferent im Dekanat Schweich-Welschbillig werden in der Zeit vom 21.09.2020 – 6.10.2020 in der Verbandsgemeinde Trier-Land unterwegs sein, um den vielen Gruppen, Institutionen und Ehrenamtlichen „Danke“ zu sagen und die vielfältigen Erfahrungen der Flüchtlingshilfe miteinander zu teilen.
Auf der Homepage des Dekanats Schweich-Welschbillig https://www.dekanat-schweich-welschbillig.de/das-dekanat/themenfelder/fluechtlingshilfe/  finden Sie die Tourdaten. Herzliche Einladung uns zu besuchen und gemeinsam auf fünf erfolgreiche Jahre in der Flüchtlingshilfe zurückzublicken.

Sie wollen sich auch engagieren oder benötigen mehr Informationen?
Roland.Hinzmann(at)bistum-trier.de oder flaemig.andreas(at)caritas-region-trier.de

Ein Abend über die Heilige Klara von Assisi – besonders für alle Klaras in unserem Dekanat

Sie wollen die heilige Klara kennenlernen?

Der Vorname Klara ist wieder im Kommen – ob nun mit C oder mit K, es ist ein zeitloser Name, der der Neugeborenen wie der Hochbetagten gut zu Gesicht steht Und so treffen sich heute manchmal unerwartet Urgroßmütter und Kleinkinder, die den gleichen wohlklingenden Namen tragen.
Aber wer war eigentlich Clara von Assisi? Oft ist das Wissen über sie eher bescheiden. Man weiß, dass sie ein reiches Mädchen war, eine Freundin vom Heiligen Franz, dass sie Gott radikal nachfolgen wollte und vielleicht auch, dass sie die Gemeinschaft der Klarissen begründet hat, ein Orden, der auch auf dem Petrisberg in Trier ein Kloster hatte. 

Darüber hinaus gibt es zahllose Schätze in ihrer Biographie zu heben. Diesen wollen wir, die Projektgruppe „Mit Franz und Clara unterwegs" des Dekanats Schweich-Welschbillig auf die Spur kommen.
Witterungsbedingt haben wir diesen Abend auf Freitag, den 18. September verschoben. An diesem Tag sind in besonderem Maße alle Klaras und alle Claras – egal wie alt oder jung und natürlich alle Interessierten eingeladen, mit uns auf den Spuren der Heiligen Klara zu wandeln.
Wo: Bei gutem Wetter im Garten hinter dem Büro der Pastoralreferenten, Oberstiftstraße Schweich, bei schlechtem Wetter im Pfarrheim in Schweich, unter Einhaltung der aktuell erforderlichen Abstands- und Hygienemaßnahmen

Beginn 18.00 Uhr

Durch den Abend führt Pater Christoph Mingers OFM.

Der Eintritt frei, eine Anmeldung ist erforderlich!          

Herzliche Einladung!

Nähere Informationen und Anmeldung bei:

Dekanatsreferentin Susanne Münch-Kutscheid (susanne.muench-kutscheid(at)bistum-trier.de oder 06502 9374510)

 

 

Renteneintritt von Pastoralreferent Matthias Schmitz

Am 31. Mai 2020 endet der aktive Dienst von Pastoralreferent Matthias Schmitz. Er hat mehr als 30 Jahre lang in der Pfarrei Schweich, später im Pfarrverband Schweich, im Dekanat Schweich und letztlich im Dekanat Schweich-Welschbillig seinen Dienst getan. Vielen von Ihnen ist er sicher gut bekannt, da er im Laufe seiner Berufstätigkeit viele Arbeitsfelder von der Jugendpastoral bis hin zur Erwachsenenbildung verantwortet hat.
In der letzten Jahren hat er als pastoraler Begleiter in den Kindertagesstätten gewirkt und dem Bereich Gedenkarbeit sein unverwechselbares Gepräge gegeben. Seine Verabschiedungsfeier haben wir aufgrund der Coronapandemie in den Herbst verschoben. Dort soll es Gelegenheit zum persönlichen Austausch geben.
Für die Zwischenzeit lade ich Sie alle, ein kurzes Wort an ihn zu richten und gemeinsame Erinnerungen wieder aufleben zu lassen. Vielleicht haben Sie auch noch Fotos von gemeinsamen Freizeiten oder Veranstaltungen zuhause?
Es wäre schön, wenn Sie diese mit Matthias Schmitz und uns teilen könnten. Zuschriften können Sie gerne an das Dekanatsbüro senden. Wir geben Sie dann weiter.
Danke im Namen des gesamten Dekanatsteams,
Susanne Münch-Kutscheid
Postanschrift: Dekanatsbüro Dekanat Schweich-Welschbillig Klosterstraße 1b, 54438 Schweich

Eine Kontaktbrücke in die Altenheime des Dekanates

Ideen, für einen guten Tag

Dekalog der Gelassenheit

1. Leben: Nur für heute werde ich mich bemühen, einfach den Tag zu erleben – ohne alle Probleme meines Lebens auf einmal lösen zu wollen.

2. Sorgfalt: Nur für heute werde ich größten Wert auf mein Auftreten legen und vornehm sein in meinem Verhalten: Ich werde niemanden kritisieren; ja ich werde nicht danach streben, die anderen zu korrigieren oder zu verbessern... nur mich selbst.

3. Glück: Nur für heute werde ich in der Gewissheit glücklich sein, dass ich für das Glück geschaffen bin ... nicht nur für die andere, sondern auch für diese Welt.

4. Realismus: Nur für heute werde ich mich an die Umstände anpassen, ohne zu verlangen, dass die Umstände sich an meine Wünsche anpassen.

5. Lesen: Nur für heute werde ich zehn Minuten meiner Zeit einer guten Lektüre widmen. Wie die Nahrung für das Leben des Leibes notwendig ist, ist die gute Lektüre notwendig für das Leben der Seele.

6. Handeln: Nur für heute werde ich eine gute Tat vollbringen – und ich werde es niemandem erzählen.

7. Überwinden: Nur für heute werde ich etwas tun, wozu ich keine Lust habe. Sollte ich mich in meinen Gedanken beleidigt fühlen, werde ich dafür sorgen, dass niemand es merkt.

8. Planen: Nur für heute werde ich ein genaues Programm aufstellen. Vielleicht halte ich mich nicht genau daran, aber ich werde es aufsetzen. Und ich werde mich vor zwei Übeln hüten: vor der Hetze und vor der Unentschlossenheit.

9. Mut: Nur für heute werde ich keine Angst haben. Ganz besonders werde ich keine Angst haben, mich an allem zu freuen, was schön ist. Und ich werde an die Güte glauben.

10. Vertrauen: Nur für heute werde ich fest daran glauben – selbst wenn die Umstände das Gegenteil zeigen sollten –, dass die gütige Vorsehung Gottes sich um mich kümmert, als gäbe es sonst niemanden auf der Welt.

 

Nimm dir nicht zu viel vor. Es genügt die friedliche, ruhige Suche nach dem Guten an jedem Tag zu jeder Stunde, und ohne Übertreibung und mit Geduld

(Nach Papst Johannes XXIII)

 

Im Gebet verbunden,

Susanne Münch-Kutscheid

Selig, die Frieden stiften (Mt 5,9)

Gottes Geist schenkt Frieden

Die aktuelle Zeit ist eine Herausforderung für uns alle. Vieles von dem, was wir kennen, vermissen wir seit Langem.
Die Erstkommunion dieses Jahr muss, wie so vieles, verschoben werden. Gestern hat unser Bischof Stephan den Sonntagsgottesdienst im Dom in besonderer Weise für die diesjährigen Kommunionkinder gefeiert - und mit ihnen. Aus vielen Pfarreien unseres Bistums waren Kinder und Katechetinnen an der Gestaltung des Gottesdienstes beteiligt, ihre Wortbeiträge wurden zugeschaltet. 
An die Kommunionkinder und ihre Eltern habe ich in den letzten Wochen oft gedacht, denn kaum ein Fest im Leben unserer Kinder wird mit so viel Hingabe und Liebe vorbereitet wie die Erstkommunion. All diese Mühe hat sich erst einmal als "Windhauch" erwiesen. Oder vielleicht, hoffentlich, auch nicht. Die sprichwörtliche Saat, die in der Vorbereitungszeit in die Herzen der Kinder gepflanzt wurde, ist sicher alles andere als Windhauch. Sie wird ans Blühen kommen, auch wenn der große Tag noch auf  sich warten lässt. Mit der Erstkommunion soll es im Grunde ja erst so richtig anfangen mit dem gemeinsamen Weg mit Gott. Und Gott findet auch in dieser Situation seine Möglichkeiten, den Kindern seinen Plan für ihr Leben anzubieten. Genau das können unsere Kinder gerade erfahren, denn die  Kirche findet auch in dieser Ausnahmesituation neue Wege, um Miteinander zu feiern. Es gibt zahlreiche wirklich erstaunlich innovative Ansätze in unserem Bistum, täglich werden es mehr. Ob Rundmails, Kinderkirche, Couchgottesdienst, Telefongottesdienst, abendliches Läuten der Glocken, Unterstützungsangebote für ältere und vorerkrankte Mitmenschen oder was auch immer - die Coronakrise zeigt so viele Blüten der Solidarität.
Bei aller Klage, die wirklich angebracht ist, lohnt sich umso mehr der österliche Blick auf die kleinen Blumen am Wegesrand.

Im Gebet verbunden!

Susanne Münch-Kutscheid

Geheimnisvoller Gott,

dein schöpferischer Geist 

schafft Vielfalt und Lebendigkeit,

er inspiriert und erfreut.

Guter Gott, 

dein Geist ist ein Geist des Friedens.

Wir bitten dich:
Stärke die Zufriedenheit in unseren Herzen

und die Friedfertigkeit in unserem Handeln.

Und lass uns stauend wahrnehmen,

was dein Geist in dieser Welt bewirkt 

und wie sehr wir ihn brauchen,

damit wir deiner wunderbaren Schöpfung 

und einander gerecht werden.

Amen

(C. Hartl, Renovabis Geschäftisführer)

 

An Sauer, Mosel und Kyll:

Dekanat Schweich-Welschbillig

 

 


Das Dekanat Schweich-Welschbillig ist am 1. April 2004 durch den Zusammenschluss der früheren Dekanate Schweich und Welschbillig gegründet worden.

Es umfasst Teile der Verbandsgemeinden Schweich und Trier-Land.

Das Dekanat ...

  • unterstützt die Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften in Form von Projekten in ihrer Arbeit vor Ort.
  • entwickelt und koordiniert eine Pastoral im Dekanat, die die Herausforderungen unserer Zeit und die Botschaft des Evangeliums ernst nimmt.
  • schult und begleitet ehrenamtlich Engagierte und hauptberuflich Tätige in Gemeinden und kategorialen Diensten, Einrichtungen und Verbänden.
  • setzt sich für die Ökumene und den interreligiösen Dialog ein.
  • entwickelt Angebote einer kirchlich profilierten und gesellschaftspolitisch relevanten Erwachsenenbildung, die die „Themen der Zeit“ kompetent aufgreift.
  • nimmt den theologischen Bildungsauftrag für haupt-, neben- und ehrenamtlich Tätige wahr.
  • fördert den Dialog und die Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Erkenntnissen, die für die Pastoral von Bedeutung sind.
  • setzt sich für die Schaffung einer Erinnerungskultur ein.
  • fördert die Kommunikation der Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften untereinander und mit sozialen, kulturellen und politischen Einrichtungen.