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5 Jahre Flüchtlingshilfe - Der Film!

Auf unserer Tour durch die Verbandsgemeinde Trier-Land haben wir mit ausgewählten Institutionen, Ehrenamtlichen und Verantwortlichen aus Kirche und Kommune gesprochen, 

die die Flüchtlingshilfe in den letzten 5 Jahren unterstützt und begleitet haben. Uns ist es wichtig zu zeigen, dass wir unterschiedliche Perspektiven auf das Thema einnehmen sollten. Integration und Flüchtlingshilfe ist ein komplexes Aufgabenfeld, das unterschiedliche Herausforderungen hat. Es werden  auch viele Erfahrungen erzählt, die spüren lassen, wie wichtig diese Aufgabe in unserer Gesellschaft ist. 

Nicht alle Interviewparterner/innen konnten wir in diesem Beitrag unterbringen, sonst wäre der Film zu lange geworden. Bitte haben Sie dafür Verständnis.

Wir danken allen Beteiligten für Ihre einfühlsamen und offenen Beiträge!

Sie wollen mitarbeiten? Melden Sie sich bei.

Hier kommen Sie zum Film!

#Sanktmartin2020

Martinsaktion

Die Martinsfeier mit Liedern, Gebet, Laternenlicht, Martinsfeuer, Gesang, Pferd und Martinsbrezel müssen weitestgehend aufgrund der Coronapandemie abgesagt werden. Auch, wenn wir uns nicht zu einem Umzug treffen können, sind wir trotzdem nicht alleine. Wir lassen das Licht leuchten und es soll unsere Herzen zum Strahlen bringen. Licht und Wärme sollen in jedem Haus wohnen.
Daher laden wir in diesem Jahr zur Teilnahme an der Mitmachaktion Sankt Martin 2020 ein. So geht es:

So geht es:
1. Stellt jeden Abend um 18:00 Uhr vom 8.11. – 15.11. eure Laternen ins Fenster! Erzählt euch vom Heiligen Martin, singt ein Martinslied und betet gemeinsam ein Fenstergebet. Vielleicht wollt ihr die Geschichte zuhause mit euren Geschwistern nachspielen? Werdet kreativ. 
2. Postet Fotos davon mit dem Hashtag #stmartin2020 in den sozialen Medien.
3. Teilt wie St. Martin. Was fällt euch ein? Oft wird eine große Brezel geteilt und zusammen gegessen. Vielleicht fällt euch eine Aktion in der Nachbarschaft ein? Das Kindermissionswerk lädt ein zu einer Spende an Familien im Libanon.

In Schweich verteilen Levana- und Meulenwaldschule Lichter an viele Einrichtungen und Geschäfte.
Das Ausmalbild, Aktionslaternen, Gebetsvorschläge, Spendenmöglichkeit und mehr finden sich unter: stmartin.bistumlimburg.de
Schöne Bastel- und Backideen sind auf der Seite des Kindermissionswerks zusammengestellt
Vielleicht sagt Ihnen unser Vorschlag zu einem kurzen „Fenstergebet“ mit Kindern zu?
Viel Freude dabei!

 

 

Familienwochenende zum 1. Advent

Liebe Familien in all ihrer Vielfalt,

Corona lässt uns keine Wahl! Wir wollen unser bekanntes Familienwochenende im Advent jetzt auch online anbieten. Wir basteln, kochen, tauschen uns aus und feiern gemeinsam auch online einen Wortgottesdienst. Über einen datenschutzrechtlich gesicherten Videozugang, der allen Familien als Link zugemailt wird, verbinden wir uns an unseren Küchentischen.

Ihr benötigt einen Computer/Laptop oder auch ein Handy mit Kamera und Mikrofon, damit wir miteinander sprechen und uns auch sehen können. Ein Gmail-Konto sollte vorhanden sein.

Geplante Zeiten sind:

0. Donnerstag: 19.00 – 19.30 Uhr Techniktestlauf

  1. Freitagabend 19.00 – 20.00 Uhr:  Einstieg ins Wochenende.
  2. Samstagmorgen 9.30 – 10.00 Uhr: Einstieg in den Tag
  3. Samstagmittag 11.30 -12.15 Uhr: Anleitung zum Kochen
  4. Samstagnachmittag 15.00 -16.00 Uhr: Bastelanleitungen
  5. Samstagabend: Gute Nachgeschichte und Zeigen der Bastelergebnisse
  6. Sonntagmorgen: 10.00 -11.00 Uhr: Überraschungskirche für die ganze Familie

Alle teilnehmenden Familien bekommen im Vorfeld des Wochenendes ein Überraschungspaket zugestellt, das uns durch das Wochenende führen möchte.

Das Wochenende ist kostenlos. Lebensmittel für Mahlzeiten müssen selbst besorgt werden.

Wir freuen uns, wenn viele Familien sich auf dieses Experiment einlassen wollen.

Im Team sind in diesem Jahr mit dabei: Cäcilie Fieweger, Leiterin Fachstelle für Kinder und Jugendpastoral in Trier, Isabell Blümling, Studierende im Fachbereich Praktische Theologie und Roland Hinzmann, Pastoralreferent im Dekanat Schweich-Welschbillig  

Anmeldung und Info: roland.hinzmann@bistum-trier.de

Flüchtlingshilfe in der VG Trier-Land bedankt sich für 5 Jahre Solidarität

5 Jahre Flüchtlingshilfe - 5 Jahre Solidarität

Die weltweiten Bürgerkriege und die anhaltende Armut in vielen Ländern führen dazu, dass Menschen gewaltsam vertrieben werden oder ihre Heimat unter lebensgefährlichen Umständen verlassen. 2015 haben wir eine große Welle der Solidarität auch in unserer Region erleben dürfen. Die dramatischen Ereignisse in Moria zeigen aktuell, dass Menschlichkeit und Solidarität unser Leben wiederhin herausfordern.
In der Verbandsgemeinde Trier-Land haben wir hunderte Neubürger in den letzten Jahren begleitet. In zum Teil aufwändigen Gerichtsverfahren wurde jedes einzelne Schicksal in unserem Rechtsstaat geprüft, wie es §3 Abs. 1 des Asylgesetzes vorsieht. Darüber hinaus durften wir erleben, wie viele der Neubürger sich mehr und mehr in unsere Dörfer integriert haben und so ein Teil der Dorfgemeinschaften wurden.
In diesen fünf Jahren haben sich in den Gemeinden Flüchtlingsnetzwerke aufgebaut, die die Geflüchteten in vielerlei Hinsicht unterstützt haben. Mitarbeiter der Netzwerke helfen bei den Behörden- und Arztbesuchen. Sie geben Sprachkurse und Hausaufgabenhilfen, helfen bei der Suche nach Arbeits- und Ausbildungsplätzen. In vielen Fällen sind mit der Zeit Freundschaften entstanden und es hat sich eine gute Nachbarschaft entwickelt.
In diesen Jahren hat sich auch ein Netzwerk von Kooperationen entwickelt, bestehend aus Verbandsgemeindeverwaltung, Kindertagesstätten, Grund- und weiterführende Schulen, Behörden und Institutionen der Flüchtlingshilfe, der Caritas, des Bistums Trier und anderen Trägern.
Wir sind dankbar für den Runden Tisch Flüchtlingshilfe in der Verbandsgemeindeverwaltung und die vielen Treffen mit Ehrenamtlichen, die sich für ihre Neubürger einsetzen und sich organisieren wollen.
In der Gemeinde Zemmer ist daraus in Kooperation mit dem Schönfelderhof ein Bürgernetzwerk entstanden, das alle Bewohner in den Blick nimmt. Im Jahr 2020 erfolgte die Vereinsgründung „Bürger helfen Bürgern 2020 Fidei e.V.“
Wir haben alle gemeinsam viel geschafft und dafür wollen wir uns bei allen Aktiven bedanken.
Andreas Flämig vom Caritasverband der Region Trier und Ehrenamtsbegleiter des Willkommensnetzes im Bistum Trier und Roland Hinzmann, Pastoralreferent im Dekanat Schweich-Welschbillig werden in der Zeit vom 21.09.2020 – 6.10.2020 in der Verbandsgemeinde Trier-Land unterwegs sein, um den vielen Gruppen, Institutionen und Ehrenamtlichen „Danke“ zu sagen und die vielfältigen Erfahrungen der Flüchtlingshilfe miteinander zu teilen.
Auf der Homepage des Dekanats Schweich-Welschbillig https://www.dekanat-schweich-welschbillig.de/das-dekanat/themenfelder/fluechtlingshilfe/  finden Sie die Tourdaten. Herzliche Einladung uns zu besuchen und gemeinsam auf fünf erfolgreiche Jahre in der Flüchtlingshilfe zurückzublicken.

Sie wollen sich auch engagieren oder benötigen mehr Informationen?
Roland.Hinzmann(at)bistum-trier.de oder flaemig.andreas(at)caritas-region-trier.de

Eine Kontaktbrücke in die Altenheime des Dekanates

Ideen, für einen guten Tag

Dekalog der Gelassenheit

1. Leben: Nur für heute werde ich mich bemühen, einfach den Tag zu erleben – ohne alle Probleme meines Lebens auf einmal lösen zu wollen.

2. Sorgfalt: Nur für heute werde ich größten Wert auf mein Auftreten legen und vornehm sein in meinem Verhalten: Ich werde niemanden kritisieren; ja ich werde nicht danach streben, die anderen zu korrigieren oder zu verbessern... nur mich selbst.

3. Glück: Nur für heute werde ich in der Gewissheit glücklich sein, dass ich für das Glück geschaffen bin ... nicht nur für die andere, sondern auch für diese Welt.

4. Realismus: Nur für heute werde ich mich an die Umstände anpassen, ohne zu verlangen, dass die Umstände sich an meine Wünsche anpassen.

5. Lesen: Nur für heute werde ich zehn Minuten meiner Zeit einer guten Lektüre widmen. Wie die Nahrung für das Leben des Leibes notwendig ist, ist die gute Lektüre notwendig für das Leben der Seele.

6. Handeln: Nur für heute werde ich eine gute Tat vollbringen – und ich werde es niemandem erzählen.

7. Überwinden: Nur für heute werde ich etwas tun, wozu ich keine Lust habe. Sollte ich mich in meinen Gedanken beleidigt fühlen, werde ich dafür sorgen, dass niemand es merkt.

8. Planen: Nur für heute werde ich ein genaues Programm aufstellen. Vielleicht halte ich mich nicht genau daran, aber ich werde es aufsetzen. Und ich werde mich vor zwei Übeln hüten: vor der Hetze und vor der Unentschlossenheit.

9. Mut: Nur für heute werde ich keine Angst haben. Ganz besonders werde ich keine Angst haben, mich an allem zu freuen, was schön ist. Und ich werde an die Güte glauben.

10. Vertrauen: Nur für heute werde ich fest daran glauben – selbst wenn die Umstände das Gegenteil zeigen sollten –, dass die gütige Vorsehung Gottes sich um mich kümmert, als gäbe es sonst niemanden auf der Welt.

 

Nimm dir nicht zu viel vor. Es genügt die friedliche, ruhige Suche nach dem Guten an jedem Tag zu jeder Stunde, und ohne Übertreibung und mit Geduld

(Nach Papst Johannes XXIII)

 

Im Gebet verbunden,

Susanne Münch-Kutscheid

Selig, die Frieden stiften (Mt 5,9)

Gottes Geist schenkt Frieden

Die aktuelle Zeit ist eine Herausforderung für uns alle. Vieles von dem, was wir kennen, vermissen wir seit Langem.
Die Erstkommunion dieses Jahr muss, wie so vieles, verschoben werden. Gestern hat unser Bischof Stephan den Sonntagsgottesdienst im Dom in besonderer Weise für die diesjährigen Kommunionkinder gefeiert - und mit ihnen. Aus vielen Pfarreien unseres Bistums waren Kinder und Katechetinnen an der Gestaltung des Gottesdienstes beteiligt, ihre Wortbeiträge wurden zugeschaltet. 
An die Kommunionkinder und ihre Eltern habe ich in den letzten Wochen oft gedacht, denn kaum ein Fest im Leben unserer Kinder wird mit so viel Hingabe und Liebe vorbereitet wie die Erstkommunion. All diese Mühe hat sich erst einmal als "Windhauch" erwiesen. Oder vielleicht, hoffentlich, auch nicht. Die sprichwörtliche Saat, die in der Vorbereitungszeit in die Herzen der Kinder gepflanzt wurde, ist sicher alles andere als Windhauch. Sie wird ans Blühen kommen, auch wenn der große Tag noch auf  sich warten lässt. Mit der Erstkommunion soll es im Grunde ja erst so richtig anfangen mit dem gemeinsamen Weg mit Gott. Und Gott findet auch in dieser Situation seine Möglichkeiten, den Kindern seinen Plan für ihr Leben anzubieten. Genau das können unsere Kinder gerade erfahren, denn die  Kirche findet auch in dieser Ausnahmesituation neue Wege, um Miteinander zu feiern. Es gibt zahlreiche wirklich erstaunlich innovative Ansätze in unserem Bistum, täglich werden es mehr. Ob Rundmails, Kinderkirche, Couchgottesdienst, Telefongottesdienst, abendliches Läuten der Glocken, Unterstützungsangebote für ältere und vorerkrankte Mitmenschen oder was auch immer - die Coronakrise zeigt so viele Blüten der Solidarität.
Bei aller Klage, die wirklich angebracht ist, lohnt sich umso mehr der österliche Blick auf die kleinen Blumen am Wegesrand.

Im Gebet verbunden!

Susanne Münch-Kutscheid

Geheimnisvoller Gott,

dein schöpferischer Geist 

schafft Vielfalt und Lebendigkeit,

er inspiriert und erfreut.

Guter Gott, 

dein Geist ist ein Geist des Friedens.

Wir bitten dich:
Stärke die Zufriedenheit in unseren Herzen

und die Friedfertigkeit in unserem Handeln.

Und lass uns stauend wahrnehmen,

was dein Geist in dieser Welt bewirkt 

und wie sehr wir ihn brauchen,

damit wir deiner wunderbaren Schöpfung 

und einander gerecht werden.

Amen

(C. Hartl, Renovabis Geschäftisführer)

 

An Sauer, Mosel und Kyll:

Dekanat Schweich-Welschbillig

 

 


Das Dekanat Schweich-Welschbillig ist am 1. April 2004 durch den Zusammenschluss der früheren Dekanate Schweich und Welschbillig gegründet worden.

Es umfasst Teile der Verbandsgemeinden Schweich und Trier-Land.

Das Dekanat ...

  • unterstützt die Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften in Form von Projekten in ihrer Arbeit vor Ort.
  • entwickelt und koordiniert eine Pastoral im Dekanat, die die Herausforderungen unserer Zeit und die Botschaft des Evangeliums ernst nimmt.
  • schult und begleitet ehrenamtlich Engagierte und hauptberuflich Tätige in Gemeinden und kategorialen Diensten, Einrichtungen und Verbänden.
  • setzt sich für die Ökumene und den interreligiösen Dialog ein.
  • entwickelt Angebote einer kirchlich profilierten und gesellschaftspolitisch relevanten Erwachsenenbildung, die die „Themen der Zeit“ kompetent aufgreift.
  • nimmt den theologischen Bildungsauftrag für haupt-, neben- und ehrenamtlich Tätige wahr.
  • fördert den Dialog und die Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Erkenntnissen, die für die Pastoral von Bedeutung sind.
  • setzt sich für die Schaffung einer Erinnerungskultur ein.
  • fördert die Kommunikation der Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften untereinander und mit sozialen, kulturellen und politischen Einrichtungen.