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Bischof dankt allen Engagierten in der Gremienarbeit.

Bistum Trier hat gewählt

Mehr als 2.500 Frauen und Männer werden künftig in den Räten des Bistums Trier das Leben in den Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften mitgestalten. Das geht aus dem vorläufigen Ergebnis der Wahl der pastoralen Gremien am 6. und 7. November hervor. Rund 916.000 wahlberechtigten Katholikinnen und Katholiken aus 673 (Einzel-)Pfarreien waren zur Wahl aufgerufen.
Bischof Dr. Stephan Ackermann gratulierte allen Frauen und Männern, die in die Räte gewählt worden sind: „Vielen Dank für Ihre Bereitschaft, sich im Bistum Trier mit Ihren Fähigkeiten und Talenten einzubringen und das Leben in unserer Kirche mitzugestalten. Die pastoralen Räte sind ein wichtiger Anker dafür, dass das synodale Prinzip bistumsweit tatsächlich gelebt wird.“ In der kommenden Amtsperiode werde es vor allem darum gehen, die Veränderungen im pfarrlichen Leben zu begleiten. Sicherlich stelle die Pfarreien-Fusion für viele pastoralen Gremien eine Herausforderung dar. Er dankte allen Beteiligten, die sich dieser nicht immer leichten Aufgabe stellten. „Es ist ein ermutigendes Zeichen, dass wir diese Herausforderung gemeinsam mit so vielen ehrenamtlich engagierten Christinnen und Christen angehen können“, sagte der Bischof.
Mehr als 11 Prozent der Wahlberechtigten gingen laut aktuellem Zwischenstand zur Wahlurne oder gaben ihre Stimme per Brief ab. Im Vergleich zu den letzten Wahlen im Jahr 2015 ist die Beteiligung damit um etwa 3 Prozentpunkte gesunken. „Doch das soll uns nicht entmutigen. Denn diejenigen, die gewählt haben, sagen damit ganz deutlich: Wir schätzen und unterstützen die Arbeit der gewählten Ratsmitglieder!“, sagte Ackermann weiter. „Zudem lassen sich die Zahlen nicht direkt mit denen vor sechs Jahren vergleichen. Eine verifizierbare Aussage können wir erst treffen, wenn wir alle Ergebnisse aus den Pfarreien erhalten haben und auch die Fusionspfarreien im Januar gewählt haben”, erläutert Dr. Thomas Fößel, im Bischöflichen Generalvikariat für die Rätearbeit zuständig. Das endgültige Wahlergebnis wird erst in einigen Wochen vorliegen.
Fößel dankte allen, die die Wahlen vorbereitet und durchgeführt haben, „insbesondere den Wahlausschüssen und Wahlvorständen und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Dekanaten und Pfarrbüros.” Auch allen Kandidatinnen und Kandidaten, die sich zur Wahl gestellt und somit ihre Bereitschaft signalisiert haben, ihre Pfarrei verantwortlich mitzugestalten, sprach er seinen Dank aus.
In den Dekanaten des Bistums war die Wahlbeteiligung sehr unterschiedlich: Mit 28 Prozent war sie in den Dekanaten  Cochem und St. Goar am höchsten; am geringsten war sie mit 3 Prozent im Dekanat Saarbrücken. „Wobei wir eine insgesamt hohe Beteiligung bei der allgemeinen Briefwahl beobachten konnten”, so Fößel. 
Von den 673 Pfarreien hatten sich rund 46 Prozent für die Wahl eines klassischen Pfarrgemeinderats entschieden (2015: 78 Prozent). 24 Prozent entschieden sich für die Wahl eines Kirchengemeinderates, der neben den Aufgaben des Pfarrgemeinderates auch die Aufgaben des Verwaltungsrates übernimmt (2015: 16 Prozent). Rund 30 Prozent der Pfarreien wählten das Modell der Direktwahl in den Pfarreienrat, bei dem die Kandidaten der Pfarreien direkt in den Pfarreienrat, also dem Gremium der Pfarreiengemeinschaft, entsendet werden (2015: 6 Prozent).
In den 168 Pfarreien, die zum 1. Januar 2022 zu 35 Pfarreien fusionieren, finden die ersten gemeinsamen Wahlen am 29. und 30. Januar 2022 statt. Hier sind circa 220.000 Gläubige zur Wahl aufgerufen. Hinzu kommen rund 11.000 Katholikinnen und Katholiken in von der Flut betroffenen Pfarreien, die zu einem noch nicht benannten Zeitpunkt wählen.
Informationen und Ergebnisse unter www.bistum-trier.de/wahlen 

„Mitreden!“ in den pastoralen Gremien im Bistum Trier

Bischof Stephan Ackermann ruft zur Beteiligung an der Wahl der Räte im Bistum Trier auf und appelliert in einer Videobotschaft an alle Gläubigen, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen.
Der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann hat die Katholikinnen und Katholiken im Bistum aufgerufen, ihr Mitbestimmungsrecht wahrzunehmen und am 6. und 7. November 2021 an der Wahl der pastoralen Gremien teilzunehmen. In Pfarreien, die sich zum 1. Januar 2022 zusammenschließen wollen, finden die ersten gemeinsamen Wahlen am 29. und 30. Januar 2022 statt. Wahlberechtigt sind insgesamt rund 1,1 Million Menschen im Bistum Trier.
„Bitte würdigen und unterstützen Sie das Engagement in den Räten, das für die weitere Entwicklung unserer Kirche unverzichtbar ist: Machen Sie – schon ab 16 Jahren – von Ihrem verbrieften Wahlrecht Gebrauch“, sagte Ackermann in einem am Sonntag, 17. Oktober veröffentlichten Wahlaufruf, der in den Gottesdiensten verlesen wurde. Eine Kirche, die sich der Synodalität verpflichte, brauche Menschen, die in demokratisch gewählten Räten vor Ort die pastoralen und finanziellen Entscheidungen mitbestimmten, sagte der Bischof weiter.
Im Motto der Wahl „Mitreden! Der Zukunft eine Stimme geben“ spiegele sich ein Leitgedanke der Trierer Bistumssynode wider, die auf die Würde und Verantwortung aller Getauften setzt.
Ackermann dankte den hunderten von ehrenamtlichen Christinnen und Christen, die in den letzten Wochen mit einem großen zeitlichen Einsatz die Wahlen vorbereitet hätten. Sie und ein noch größerer Kreis von Kandidatinnen und Kandidaten hätten auch in diesem Jahr ihre Bereitschaft erklärt, Verantwortung für die weitere Entwicklung des christlichen Lebens in ihren Gemeinden und Pfarreiengemeinschaften zu übernehmen. „Jede und jeder Einzelne von Ihnen gibt bereits mit dieser Kandidatur ein individuelles und keineswegs selbstverständliches Glaubenszeugnis in die Mitte einer pluralen Gesellschaft hinein“, dankte Ackermann den Frauen und Männern.
In vielen von der Flutkatastrophe betroffenen Pfarreien können zunächst keine Wahlen stattfinden. Den betroffenen Menschen „gilt heute und für eine gewiss lange Zeit unsere besondere Aufmerksamkeit in geschwisterlicher Solidarität“, sagte der Bischof abschließend.
Weitere Informationen zu den Wahlen gibt es unter www.bistum-trier.de/wahlen2021
In einer Videobotschaft appelliert Bischof Ackermann an alle Gläubigen, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen: www.youtube.com/watch?v=ekJejx4l8Ck
Quelle: Pressedienst Bistum Trier

Eine Ausstellung zum jüdischen Friedhof Schweich

„Makom tov“ 

Auf diesem Wege möchte ich Euch und Sie auf das folgende Projekt aufmerksam machen und herzlich zu einem Besuch der Ausstellung und/oder der Teilnahme an den Begleitveranstaltungen einladen: „Makom tov“  - Eine Ausstellung zum jüdischen Friedhof Schweich vom 27.09. bis zum 08.10. in der ehemaligen Synagoge Schweich
In den vergangenen 1,5 Jahren hat sich in Schweich ein besonderes Projekt entwickelt. Auf Initiative von Kunsthistoriker Ralf Kotschka aus Trier soll der jüdische Friedhof neu ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken. Ihm wird nun eine ganze Ausstellung gewidmet. Der alte jüdische Friedhof von Schweich ist ein bedeutendes Zeugnis des Lebens der Schweicher Jüd*innen innerhalb einer nicht-jüdischen Mehrheitsgesellschaft. Die letzten Begräbnisse fanden dort in den 1930er Jahren statt. Die 88 noch vorhandenen Grabsteine gehören zu den wenigen verbliebenen Zeugnissen eines reichhaltigen jüdischen Lebens im Bereich der Verbandsgemeinde Schweich. Sie verweisen auf die Möglichkeit einer friedlichen Koexistenz von Judentum und Christentum unter dem Aspekt der gegenseitigen Toleranz. Mit Hilfe künstlerischer Abbildungstechniken (Frottage, Abklatsch, Reliefierung, Fotografie) gibt Ralf Kotschka einen Einblick in die Zeugnisse jüdischer Begräbniskultur in der Moselstadt. Weitere Ausstellungstafeln informieren die Besucher*innen u.a. über die Geschichte des jüdischen Friedhofs und die Besonderheiten, die der jüdische Friedhof Schweich bereithält.

Im zweiten Teil der Ausstellung eröffnen Schüler*innen der Meulenwaldschule Schweich eine Art Resonanzraum: Sie greifen die Idee des gemeinschaftlichen Zusammenlebens auf und übertragen sie ins Heute. Angestoßen durch die aktuellen gesellschaftlichen Diskussionen und Fragen im Zusammenhang mit der Pandemie, den gewaltsamen Tod von George Floyd, die fridays-for-future-Bewegung u.v.m. haben sie sich mit der Frage auseinander gesetzt, wie wir als gesamte Menschheitsfamilie heute in aller Vielfalt zusammenleben können. Die Schüler*innen haben miteinander ihre Visionen eines gelingenden Zusammenlebens und ihre Träume, Hoffnungen und Wünsche für eine Welt von morgen geteilt und diskutiert und diese u.a. künstlerisch dargestellt.

Die Ergebnisse dieses Projektes sind nun in eine Ausstellung gemündet und werden vom 27.09. bis zum 08.10. in der ehemaligen Synagoge in Schweich (Richtstr. 42, 54338 Schweich) zu sehen sein. Zum einen möchte die Ausstellung damit einen Beitrag zu einer aktiven Erinnerungskultur schaffen. Zum anderen möchte sie aber auch die Besucher*innen einladen, sich selbst mit der Frage eines gelingenden Zusammenlebens auseinanderzusetzen. Nicht zuletzt versteht sich die Ausstellung als ein Beitrag zum Jubiläumsjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“.

Die Eröffnung der Ausstellung findet am Montag, 27.09. um 18 Uhr in der ehemaligen Synagoge statt. Die Ausstellung wird anschließend wochentags von 15-18 Uhr und am Wochenende von 14-17 Uhr geöffnet sein. Der Eintritt ist frei, für den Besuch der Ausstellung gilt die 3G-Regel (Zutritt nur für geimpfte, genesene oder getestete Personen).

Eine Führung über den jüdischen Friedhof mit anschließendem Besuch der Ausstellung findet am Freitag, 1. Oktober statt. Treffpunkt ist um 16.30 Uhr am Tor des jüdischen Friedhofs (Im Gartenfeld, Schweich). Hier wird es Informationen zur Geschichte der jüdischen Gemeinde in Schweich geben. René Richtscheid wird zudem über die Geschichte einzelner jüdischer Familien informieren und Einblicke in die jüdische Trauerkultur geben.

Weitere Informationen: Dekanatsbüro Schweich (06502-9374510, dekanat.schweich-welschbillig(at)bistum-trier.de). Eine Teilnahme an der Ausstellungseröffnung und der Friedhofsführung ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich.

Die Ausstellung ist ein Projekt des Dekanats Schweich-Welschbillig in Zusammenarbeit mit der Meulenwaldschule Schweich, des Künstlers Ralf Kotschka und der Stadt Schweich. Das Projekt wird vom Bundesprogramm „Demokratie leben!“ finanziell unterstützt.

Die Einladung darf gerne an Interessierte weitergegeben werden.

Im Namen des Projektteams

Judith Schwickerath

Tod von Crépin Acapovi

   Pfarrer Crépin Acapovi + 27. August 2021 Crépin Acapovi war Priester des Erzbistums Cotonou in Benin/Afrika, Herausgeber der Bistumszeitung und Direktor der Katholischen Privatschule “Père Aupiais“ von Cotonou. Von 2004 bis 2010 war er zur Mitarbeit in der Seelsorge in den Gemeinden der Pfarreiengemeinschaft Welschbillig beauftragt.  Er wirkte 9 Jahre im Bistum Trier und kehrte nach seiner Promotion wieder in sein Heimatbistum zurück.  Am 13. Juli konnte er sein 25-jähriges Priesterjubiläum feiern. Sein plötzlicher Tod lässt Viele betroffen zurück. Der Gedenkgottesdienst findet am Freitag, 24. September um 19.00 Uhr in der Pfarrkirche Welschbillig statt.  Anmeldung zur Teilnahme beim Pfarrbüro Tel. 06506/219

Haben wir Acht aufeinander

Bischofswort anlässlich der ​Hochwasserkatastrophe

Hochwasserkatastrophe an Ahr, Mosel und Rhein im Juli 2021 - Hilfsangebote

In der Gemeindehalle der Ortsgemeinde Aach wurde eine zentrale Anlaufstelle für Sachspenden eingerichtet. Die Welle der Hilfsbereitschaft ist groß. Bereits Freitag Abend waren alle zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten in Aach mit zahlreichen Sachspenden gefüllt. Vorerst werden keine weiteren Sachspenden mehr angenommen, bis die Verantwortlichen sich einen Überblick über den tatsächlichen Bedarf gemacht haben. 
Ab 19.7.21 werden weitere ehrenamtliche Helfer/innen in der zentralen Anlaufstelle der Gemeindehalle Aach benötigt. Wenn Sie gerne unterstützen möchten, dann schicken Sie bitte eine Mail mit Ihren Kontaktdaten sowie Ihren zeitlichen Kapazitäten an leitstelle-familie(at)trier-saarburg.de

Informationen aus dem Bistum Trier finden Sie hier

 

 

Kita Kordel Hochwasser

 

 

Spendenkonto

Diese Spendenkonten sind zur Nothilfe eingerichtet:

"Hochwasser 2021“ Hilfskonto von Bistum und Caritas
IBAN:  DE43 3706 0193 3000 6661 21
BIC: GENODED1PAX

Spendenkonto Caritas Stiftung Menschen in Not
IBAN: DE43 3706 0193 3017 0010 18
BIC: GENODED1PAX

Bistum und Diözesan-Caritasverband haben zusammen mit der Stiftung Menschen in Not als Grundstock 50.000 Euro dort bereitgestellt. Das Bistum Mainz und der Caritasverband der Diözese Mainz haben zusammen mit der Ketteler-Stiftung in Mainz weitere 35.000 Euro bereitgestellt. Danke für dieses Zeichen der Solidarität!

 

 

Seelsorge to go

Wir sind für Sie da!

An Sauer, Mosel und Kyll:

Dekanat Schweich-Welschbillig

 

 


Das Dekanat Schweich-Welschbillig ist am 1. April 2004 durch den Zusammenschluss der früheren Dekanate Schweich und Welschbillig gegründet worden.

Es umfasst Teile der Verbandsgemeinden Schweich und Trier-Land.

Das Dekanat ...

  • unterstützt die Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften in Form von Projekten in ihrer Arbeit vor Ort.
  • entwickelt und koordiniert eine Pastoral im Dekanat, die die Herausforderungen unserer Zeit und die Botschaft des Evangeliums ernst nimmt.
  • schult und begleitet ehrenamtlich Engagierte und hauptberuflich Tätige in Gemeinden und kategorialen Diensten, Einrichtungen und Verbänden.
  • setzt sich für die Ökumene und den interreligiösen Dialog ein.
  • entwickelt Angebote einer kirchlich profilierten und gesellschaftspolitisch relevanten Erwachsenenbildung, die die „Themen der Zeit“ kompetent aufgreift.
  • nimmt den theologischen Bildungsauftrag für haupt-, neben- und ehrenamtlich Tätige wahr.
  • fördert den Dialog und die Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Erkenntnissen, die für die Pastoral von Bedeutung sind.
  • setzt sich für die Schaffung einer Erinnerungskultur ein.
  • fördert die Kommunikation der Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften untereinander und mit sozialen, kulturellen und politischen Einrichtungen.