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Projekt: Familienzeit – MitdenkerInnen gesucht

Familien stark machen

Die Coronazeit der letzten Monate hat vielen Menschen einiges abverlangt und an die Grenzen des Belastbaren geführt. Das Dekanat Schweich-Welschbillig hat beispielsweise relativ früh in der Pandemie auf die Not vieler Menschen in Altenheimen hingewiesen und die Aktion „Kontaktbrücke“ initiiert.
Auch die Familien haben sich in einer bis dahin nicht gekannten Lage wiedergefunden. Alle bisherigen Netzwerke und Unterstützungssysteme, fielen von heute auf morgen komplett weg, nahezu alle öffentlichen Orte zur Freizeitgestaltung wie Schwimmbäder oder sogar Spielplätze wurden geschlossen, als Rückzugsort verblieb nur noch das eigene Zuhause.
Mit der Coronazeit fielen nicht nur alle Netze weg, sondern es kamen viele neue Rollen und Aufgaben auf die Familien zu und existenzielle Sorgen mussten bewältigt werden.
Familien, Kinder und Erwachsene haben Großartiges geleistet, um ihren Beitrag zur Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus zu erbringen – und sie tun es nach wie vor. Denn für Familien ist längst noch keine Normalität eingekehrt!
Dass diese Zeit nicht ohne Spuren an vielen Familien, an Eltern und Kindern, vorbeigezogen ist, ist uns bewusst. Daher möchten wir miteinander überlegen, was Familien gut tun kann und welche Möglichkeiten es aktuell trotz Corona gibt, dass Familien einander in einer neuen Umgebung, bei neuen Aktivitäten positiv erleben können.
Wir suchen MitdenkerInnen, die Lust haben, Ideen zu entwickeln für die eigene oder andere Familien. Um einander neu zu erleben, um unbeschwert Zeit zu verbringen, um die Anspannung der letzten Monate hinter sich lassen zu können. Alle, die Lust haben, ihre Ideen einzubringen, werden wir nach den Sommerferien zu einem Planungstreffen einladen.
Melden Sie sich gern unter dekanat.schweich-welschbillig@bistum-trier.de
Wir freuen uns auf Sie!
Roland Hinzmann (Pastoralreferent)
Susanne Münch-Kutscheid (Dekanatsreferentin)

 

 

 

Reisesegen für alle

Ferienzeit - Reisezeit

Die Schul-Sommerferien beginnen. Vieles ist anders durch das Coronavirus. Reisen wie gewohnt ist nicht möglich. Das Klima zumindest dankt es uns, wenn wir weniger mobil sind. Für die Reisebranche ist die Entwicklung eine Herausforderung. Unser aller Wunsch nach Tapetenwechsel, nach unverplanter Zeit, nach Spiel und Spaß ist lebendig, gerade nach der langen Zeit der Ausnahmesituation. Wir müssen uns etwas anderes einfallen lassen als das Übliche, das Gewohnte, um uns und andere nicht in Gefahr zu bringen. Das kann auch schön und aufregend sein, aber eben anders als immer. Ich spreche aus Erfahrung:  So intensiv wie in den letzten Monaten habe ich meine Wahlheimat noch nie wahrgenommen.

Wir wünschen Ihnen allen eine gute Erholung ob nah oder fern und eine gesegnete Rückkehr. Gottes guter Segen möge Sie begleiten.

Guter Gott
Du hast Abraham und Sarah
auf ihren Wegen behütet.
Du hast die Kinder Israels
auf trockenem Pfad mitten durch das Meer geführt.

Durch den Stern hast du den Weisen aus dem Morgenland
den Weg zu Christus gezeigt.

Geleite auch uns auf allen Wegen.
Lass uns deine Gegenwart erfahren.
Lass uns neue Menschen und Landschaften wahrnehmen
und ihnen mit Respekt begegnen.

Mehre unseren Glauben,
stärke unsere Hoffnung
und erneuere unsere Liebe.

Schütze uns vor Gefahren
und bewahre uns vor Unfällen.
Führe uns sicher ans Ziel unserer Reisen,
gewähre uns Momente des Glücks
und lass uns reich beschenkt heimkehren.

Darum bitten wir dich durch Jesus Christus,
der uns zu Schwestern und Brüdern macht.

Im Gebet verbunden
Susanne Münch-Kutscheid

Weitergehen im Sinne der Einheit im Bistum

Bischof berät mit Gremien und Gruppen über die weitere Synodenumsetzung - Videokonferenz 20.6.2020

„Die Synode mit ihren Beschlüssen steht nicht in Frage. Es geht um einen bestimmten Teil ihrer Umsetzung, nämlich die Pfarreienreform.“ Das hat Bischof Dr. Stephan Ackermann bei den Beratungen zum weiteren Weg der Synodenumsetzung (17.-19. Juni 2020) betont. Er und die Bistumsleitung waren mit den diözesanen Räten (Pastoral-, Katholiken-, Priester- und Kirchensteuerrat), den Dekanatsleitungen, den Führungskräfte in Generalvikariat und Caritasverband, den designierten Leitungsteams und der Gesamtmitarbeitervertretung zusammengekommen, um über die Ergebnisse eines Gesprächs in Rom zu berichten und die nächsten Schritte zu diskutieren.

(Quelle. Bischöfliche Pressestelle Trier)

Zur ganzen Nachricht der bischöflichen Pressestelle Weitergehen im Sinne der Einheit

Link zum Video des Pressekonferenz  Pressekonferenz

Gedanken zu den neuesten Entwicklungen der Synodenumsetzung von Dominik Holl, kath. Pressestelle Saarbrücken

Ist die Synode gescheitert?

Die Frage "ist die Synode gescheitert?" steht für viele Menschen angesichts der neuesten Entwicklungen der Synodenumsetzung im Raum.
Dominik Holl, Redakteur in der Bischöflichen Pressestelle des Bistums Trier in Saarbrücken behält in seiner Funktion einen Überblick über das breite Medienecho und hat einen Kommentar zu dieser Frage verfasst, den ich für lesenswert erachte.

https://herausgerufen.wordpress.com/2020/06/11/ist-die-synode-gescheitert/

Im Gebet verbunden,
Susanne Münch-Kutscheid

Synodenumsetzung: Abstimmung mit den zuständigen Dikasterien geplant

Dem Auftrag der Synode gerecht werden – Bedenken Rechnung tragen

Rom/Trier – Am 5. Juni 2020 sind der Präfekt der Kleruskongregation, Beniamino Kardinal Stella, der Präsident des Päpstlichen Rates für die Gesetzestexte, Erzbischof Filippo Iannone, sowie weitere Mitarbeiter dieser Dikasterien mit dem Bischof von Trier, Dr. Stephan Ackermann, Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg und dem Beauftragten für den Prozess der Synodenumsetzung, Christian Heckmann, in der Kongregation zusammengekommen. Gesprächsgegenstand waren die Beschwerden, die von Priestern der Priestergemeinschaft Unio apostolica sowie von einigen Gläubigen gegen die Reform der Pfarreien im Zuge der Realisierung der Beschlüsse der Trierer Diözesansynode 2013-2016 in Rom eingelegt worden sind.

Der Bischof machte im Gespräch deutlich, unter welchen Herausforderungen das Bistum Trier derzeit steht. Dazu gehören insbesondere: die seit Jahren abnehmende Bindung der Gläubigen an das kirchliche Leben, der Rückgang des kirchlichen Engagements sowie die durch die Aufdeckung des sexuellen Missbrauchs durch Kleriker eingetretene Erschütterung im Volk Gottes. Zudem begrenzen der demografische Wandel, zurückgehende finanzielle Ressourcen und der Mangel an Priestern die pastoralen Möglichkeiten im Bistum.

Dennoch sah die Diözesansynode ihre Verantwortung darin, nicht nur Antworten zur Bewältigung der Krise zu geben und Vorhandenes zu bewahren, sondern einen neuen missionarischen und diakonischen Auftrag für die Kirche von Trier zu formulieren. Eine besondere Bedeutung auf dem Weg der Erneuerung kommt der künftigen Gestalt der Pfarreien zu. Sie soll dem kirchlichen Leben durch eine neue Struktur und ein erneuertes Miteinander einen verlässlichen Rahmen geben.

Gegenüber der geplanten Reform der Pfarreien, wie sie im vorgelegten Gesetz zur Umsetzung der Ergebnisse der Diözesansynode beschrieben ist, hegen die Kleruskongregation wie auch der Päpstliche Rat für die Gesetzestexte Bedenken insbesondere, was die Rolle des Pfarrers im Leitungsteam der Pfarrei betrifft, den Dienst der übrigen Priester, die Konzeption der pfarrlichen Gremien, die Größe der künftigen Pfarreien sowie die Geschwindigkeit der Umsetzung.

Um zu einer konstruktiven Lösung zu kommen, die einerseits dem Auftrag der Synode gerecht wird und andererseits den genannten Bedenken Rechnung trägt, wird sich der Bischof mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Mitgliedern der diözesanen Räte beraten und das vorliegende Gesetz im Licht des gemeinsamen Gesprächs überarbeiten.

Die Gesprächsteilnehmer sind gemeinsam der Auffassung, dass die Veränderungen im Bistum Trier im größeren Kontext ähnlicher Veränderungsprozesse in vielen Diözesen, nicht nur im deutschsprachigen Bereich, stehen. Sie gaben der Hoffnung Ausdruck, dass die weiteren Schritte, die nach den Beratungen im Bistum Trier eng mit den zuständigen Dikasterien abgestimmt werden, einen Beitrag leisten können zu den pastoralen Entwicklungen, die auch in anderen Ortskirchen angestrebt werden.
 

Quelle: Pressedienst

Atme in mir heiliger Geist

Pfingsten

Komm, Heiliger Geist,
du Geist der Wahrheit, die uns frei macht.
Du Geist des Sturmes, der uns unruhig macht,
Du Geist des Mutes, der uns stark macht.
Du Geist des Feuers, das uns glaubhaft macht.
Komm, Heiliger Geist,
du Geist der Liebe, die uns einig macht.
Du Geist der Freude, die uns glücklich macht.
Du Geist des Friedens, der uns versöhnlich macht.
Du Geist der Hoffnung, die uns gütig macht.
Komm, Heiliger Geist!
(Leonardo Boff)

Renteneintritt von Pastoralreferent Matthias Schmitz

Am 31. Mai 2020 endet der aktive Dienst von Pastoralreferent Matthias Schmitz. Er hat mehr als 30 Jahre lang in der Pfarrei Schweich, später im Pfarrverband Schweich, im Dekanat Schweich und letztlich im Dekanat Schweich-Welschbillig seinen Dienst getan. Vielen von Ihnen ist er sicher gut bekannt, da er im Laufe seiner Berufstätigkeit viele Arbeitsfelder von der Jugendpastoral bis hin zur Erwachsenenbildung verantwortet hat.
In der letzten Jahren hat er als pastoraler Begleiter in den Kindertagesstätten gewirkt und dem Bereich Gedenkarbeit sein unverwechselbares Gepräge gegeben. Seine Verabschiedungsfeier haben wir aufgrund der Coronapandemie in den Herbst verschoben. Dort soll es Gelegenheit zum persönlichen Austausch geben.
Für die Zwischenzeit lade ich Sie alle, ein kurzes Wort an ihn zu richten und gemeinsame Erinnerungen wieder aufleben zu lassen. Vielleicht haben Sie auch noch Fotos von gemeinsamen Freizeiten oder Veranstaltungen zuhause?
Es wäre schön, wenn Sie diese mit Matthias Schmitz und uns teilen könnten. Zuschriften können Sie gerne an das Dekanatsbüro senden. Wir geben Sie dann weiter.
Danke im Namen des gesamten Dekanatsteams,
Susanne Münch-Kutscheid
Postanschrift: Dekanatsbüro Dekanat Schweich-Welschbillig Klosterstraße 1b, 54438 Schweich

Gottesdienstvorschlag zum Thema "Himmel"

Christi Himmelfahrt in der Familie feiern

Vierzig Tage nach Ostern feiern wir das Fest Christi Himmelfahrt. Dabei denken wir daran, dass Jesus zu seinem Vater im Himmel zurückgekehrt ist. 40 Tage lang hat er noch mit seinen Jüngern gesprochen und ist dann so der Bericht der Apostelgeschickte vor ihren Augen mit einer Wolke in den Himmel aufgehoben worden.

Ein sozusagen himmlisches Fest, das uns einlädt, miteinander über den Himmel und die Erde ins Gespräch zu kommen.

Den Gottesdienstvorschlag finden Sie hier.

Es handelt sich bewusst um einen Entwurf. Wählen Sie aus, was zu Ihrer Familie passt. Wichtig ist, dass die Feier für Sie stimmig ist.
Im Gebet verbunden,
Susanne Münch-Kutscheid

 

Schlechte Gedanken sind wie Vögel

Anleitung zum Unglücklichsein

Ein Mann will ein Bild aufhängen. Den Nagel hat er, nicht aber den Hammer. Der Nachbar hat einen. Also beschließt unser Mann, hinüberzugehen und ihn auszuborgen. Doch da kommt ihm ein Zweifel: „Was, wenn der Nachbar mir den Hammer nicht leihen will? Gestern schon grüßte er mich nur so flüchtig. Vielleicht war er in Eile. Vielleicht hat er die Eile nur vorgeschützt, und er hat was gegen mich. Und was? Ich habe ihm nichts getan; der bildet sich da etwas ein. Wenn jemand von mir ein Werkzeug borgen wollte, ich gäbe es ihm sofort. Und warum er nicht? Wie kann man einem Mitmenschen einen so einfachen Gefallen abschlagen? Leute wie dieser Kerl vergiften einem das Leben. Und dann bildet er sich noch ein, ich sei auf ihn angewiesen. Bloß weil er einen Hammer hat. Jetzt reicht´s mir wirklich.“ - Und so stürmt er hinüber, läutet, d­­­­­er Nachbar öffnet, doch bevor er "Guten Tag" sagen kann, schreit ihn unser Mann an: "Behalten Sie Ihren Hammer". (aus P. Watzlawick: Anleitung zum unglücklich sein.)

Kennen Sie das auch? Manchmal ist das Kopfkino schneller als unser Gegenüber antworten kann. Gerade, wenn wir angespannt und überreizt sind, neigen wir schnell dazu, neben den eigenen Gedanken auch die des anderen mitzudenken und die Hand des anderen (oder eben seinen Hammer) abzulehnen. Wobei man sich dabei selbst meist mehr schadet als den anderen. In meiner Heimat wird so ein Verhalten nur achselzuckend mit dem Satz „wer trotzt an der Schüssel, dem schadts am Rüssel“, kommentiert. Je weniger direkter Austausch stattfindet, umso mehr eigene Gedanken wollen aufkommen Daher ist es auch in Coronazeiten so wichtig, miteinander im Gespräch zu bleiben, auch wenn ein Abstand von 1,5 Metern eingehalten werden muss. Schon Martin Luther wusste zu sagen: Schlechte Gedanken sind wie Vögel. Wir können nicht verhindern, dass sie um unseren Kopf kreisen. Aber wir können verhindern, dass sie auf unserem Kopf nisten.“

Im Gebet verbunden.

Susanne Münch-Kutscheid

Eine Kontaktbrücke in die Altenheime des Dekanates

Maiandacht zum Muttertag

Vorschlag zum Gebet in der Familie

Im Monat Mai finden in den Gemeinden häufig Maiandachten statt. Es sind Wortgottesdienste, bei denen besonders an Maria, die Mutter Gottes gedacht wird und Mariengebete wie der Rosenkranz gesprochen werden. Meist werden bekannte Gebetsformulare verwendet, die sich für jüngere Kinder noch nicht gut eignen, da sie nicht ihre Sprache wiederfinden.
Das Bild von Maria als guter Mutter, als liebevoller Wegbegleiterin für ihren Sohn Jesus, lässt sich auch kleineren Kindern gut näher bringen, da sie es mit ihrer eigenen Erfahrung verbinden können. Die Kinder erleben aktuell während Kindergarten und Schule geschlossen sind, mehr denn je, wie viele kleine Handgriffe ihre Mütter jeden Tag tun, um das gemeinsame Leben schön, gemütlich und behütet zu gestalten.
Eine gute Verknüpfung kann der Muttertag sein, der schon seit fast 100 Jahren gefeiert wird,  um den Müttern für all das Gute und Liebe, das sie uns das ganze Jahr über tun Danke zu sagen. Ursprünglich eingeführt von der Blumenhändlerinnung, ist dieser Tag doch eine gute Gelegenheit, den Müttern für ihr Engagement zu danken und sie einmal ebenso zu verwöhnen wie sie ihre Familien das ganze Jahr über verwöhnen. 

Den Gottesdienstvorschlag finden Sie hier

Es handelt sich bewusst um einen Entwurf. Wählen Sie aus, was zu Ihrer Familie passt. Wichtig ist, dass die Feier für Sie stimmig ist.
Im Gebet verbunden,
Susanne Münch-Kutscheid

Mutter sein wie Maria

Gedanken zum Marienmonat Mai

Als ich vor über 10 Jahren während meiner Ausbildung zur Pastoralreferentin in der Ausbildungspfarrei gebeten wurde, bei einem Treffen der Frauengemeinschaft im Marienmonat Mai einen kurzen Impuls zu geben, entschied ich mich nach längerem Suchen für das Gedichtlein „Mutter sein“, das Sie hier lesen können.

 

 

 

 

Mutter sein 

Mutter sein, - das heißt vor allen Dingen,
verzichten können und Opfer bringen.
Sorgen müssen in Stunden und Tagen,
Antwort geben auf tausend Fragen.

Mutter sein, - das heißt lieben können
und wie ein Licht für andere brennen,
wie eine Flamme sich selber verzehren,
die Not von anderen Türen wehren.

Mutter sein, - das heißt Gott vertrauen,
heißt immer voll Hoffnung zum Himmel schauen,
in bangen Nächten, in lauten Tagen
für andere beten und nicht verzagen.

Der treuen Frau, die ihr ganzes Leben
als eine Mutter dahingegeben
sei darum gedankt aus Herzensgrunde
an diesem Tag und zu dieser Stunde.

Möge der Segen des Herrn sie geleiten
durch alle Stürme, zu allen Zeiten,
möge die Kraft und die Weisheit von oben,
ihr Gnade geben den Herrn zu loben.

 Autor/in: leider unbekannt

Ich hatte den Eindruck, dass die älteren, lebenserfahrenen Frauen, die in der Zeit des Wiederaufbaus und des Wirtschaftswunders ihren Männern den Rücken zuhause frei hielten, ein solches Bild von ihrem Leben als Frau und Mutter und Christin hatten. Ich spannte ausgehend von dem Gedicht den Bogen zur Gottesmutter und ihrem liebevollen Einsatz für ihren Sohn. Mein Eindruck trügte nicht. Die älteren Damen waren dankbar und froh über die Anerkennung ihrer Lebensleistung und der Nachmittag endete mit feinem selbst gebackenem Kuchen.

Ich habe immer wieder an diesen Nachmittag gedacht und mich gefragt, welchen Bogen ich bei Frauen in meinem Alter hätte spannen können, um den Bezug von Maria zum eigenen Leben herzustellen. Das Frauenbild hat sich in den letzten Jahrzehnten stark gewandelt und ausdifferenziert. Das ist mir an diesem Beispiel mehr als deutlich geworden, denn ich sehe beispielsweise in der sich verzehrenden Flamme keinen erstrebenswerten Zustand, sondern denke direkt an einen Mütter-Burnout.

Obgleich es viele Schritte in Richtung einer Gleichberechtigung gegeben hat, fallen viele der Anforderungen des Familienalltags noch immer fast grundsätzlich in die Erstzuständigkeit der Frauen. Ökonomische Überlegungen verstärken diesen Trend zur sogenannten Retraditionalisierung der Rollen, also den Rückfall in ein Familienmodell, das sich dem von Ernährer und Hausfrau annähert. Die Bewegungen Maria 1.0 und 2.0 zeigen die Risse innerhalb der Frauenschaft. Wo manche Maria die duldsame Mutter als Vorbild sehen, geht anderen die sprichwörtliche Hutschnur hoch. Es war wohl gut, dass ich die älteren Damen als Publikum hatte, denke ich mir manchmal.

In der Coronakrisenzeit beschleunigt sich das Rad noch einmal. Forscherinnen sehen in der aktuellen Situation eine Gefahr für Errungenschaften der Gleichberechtigung in unserem Land. An den Öffnungen des gesellschaftlichen Lebens, die wir gerade erleben, können Familien, können Frauen, die in den allermeisten Familien den Großteil der Sorgearbeit übernehmen, nur wenig partizipieren, im Beruf können aufgrund der Betreuungsprobleme Nachteile entstehen. Corona wirkt hier wie ein Brennglas, Probleme, die lange bekannt sind, werden nun überdeutlich sichtbar.

Die Meldungen über die Not der Familien, der Mütter, lassen mich nicht kalt. Der Ton, in dem Mütter, mit ihren Forderungen aktuell so manches Mal als Rabenmütter abgewatscht werden, widerspricht dem, was ich unter gesellschaftlicher Solidarität verstehe, zutiefst. Dem Gebot der Nächstenliebe widerspricht das Verhalten sowieso. Die Situation darf uns nicht egal sein und es ist nötig, anzumahnen, welche außerordentlich große Last Familien, welche Last Frauen in dieser Krise zu schultern haben.

Und da ist unsere Kirche schon sehr weit. Die außerordentlich hohe Wertschätzung, die wir der Gottesmutter entgegenbringen, das große Staunen vor ihrem „Fiat“, die große Dankbarkeit für ihre Bereitschaft, dem Gottessohn das Leben zu schenken, die Anerkennung an Josefs Bereitschaft, ein fremdes Kind als sein eigenes anzunehmen – all das prädestiniert uns als Kirche für einen liebevollen Blick auf Familien, auf Mütter in Not und auf deren Wünsche und Befürfnisse für ein gutes, ein gelingendes Leben.

Wie wäre es damit, diese Gedanken im Marienmonat Mai besonders ins Zentrum zu stellen?

Im Gebet verbunden

S. Münch-Kutscheid

Ideen, für einen guten Tag

Dekalog der Gelassenheit

1. Leben: Nur für heute werde ich mich bemühen, einfach den Tag zu erleben – ohne alle Probleme meines Lebens auf einmal lösen zu wollen.

2. Sorgfalt: Nur für heute werde ich größten Wert auf mein Auftreten legen und vornehm sein in meinem Verhalten: Ich werde niemanden kritisieren; ja ich werde nicht danach streben, die anderen zu korrigieren oder zu verbessern... nur mich selbst.

3. Glück: Nur für heute werde ich in der Gewissheit glücklich sein, dass ich für das Glück geschaffen bin ... nicht nur für die andere, sondern auch für diese Welt.

4. Realismus: Nur für heute werde ich mich an die Umstände anpassen, ohne zu verlangen, dass die Umstände sich an meine Wünsche anpassen.

5. Lesen: Nur für heute werde ich zehn Minuten meiner Zeit einer guten Lektüre widmen. Wie die Nahrung für das Leben des Leibes notwendig ist, ist die gute Lektüre notwendig für das Leben der Seele.

6. Handeln: Nur für heute werde ich eine gute Tat vollbringen – und ich werde es niemandem erzählen.

7. Überwinden: Nur für heute werde ich etwas tun, wozu ich keine Lust habe. Sollte ich mich in meinen Gedanken beleidigt fühlen, werde ich dafür sorgen, dass niemand es merkt.

8. Planen: Nur für heute werde ich ein genaues Programm aufstellen. Vielleicht halte ich mich nicht genau daran, aber ich werde es aufsetzen. Und ich werde mich vor zwei Übeln hüten: vor der Hetze und vor der Unentschlossenheit.

9. Mut: Nur für heute werde ich keine Angst haben. Ganz besonders werde ich keine Angst haben, mich an allem zu freuen, was schön ist. Und ich werde an die Güte glauben.

10. Vertrauen: Nur für heute werde ich fest daran glauben – selbst wenn die Umstände das Gegenteil zeigen sollten –, dass die gütige Vorsehung Gottes sich um mich kümmert, als gäbe es sonst niemanden auf der Welt.

 

Nimm dir nicht zu viel vor. Es genügt die friedliche, ruhige Suche nach dem Guten an jedem Tag zu jeder Stunde, und ohne Übertreibung und mit Geduld

(Nach Papst Johannes XXIII)

 

Im Gebet verbunden,

Susanne Münch-Kutscheid

Selig, die Frieden stiften (Mt 5,9)

Gottes Geist schenkt Frieden

Die aktuelle Zeit ist eine Herausforderung für uns alle. Vieles von dem, was wir kennen, vermissen wir seit Langem.
Die Erstkommunion dieses Jahr muss, wie so vieles, verschoben werden. Gestern hat unser Bischof Stephan den Sonntagsgottesdienst im Dom in besonderer Weise für die diesjährigen Kommunionkinder gefeiert - und mit ihnen. Aus vielen Pfarreien unseres Bistums waren Kinder und Katechetinnen an der Gestaltung des Gottesdienstes beteiligt, ihre Wortbeiträge wurden zugeschaltet. 
An die Kommunionkinder und ihre Eltern habe ich in den letzten Wochen oft gedacht, denn kaum ein Fest im Leben unserer Kinder wird mit so viel Hingabe und Liebe vorbereitet wie die Erstkommunion. All diese Mühe hat sich erst einmal als "Windhauch" erwiesen. Oder vielleicht, hoffentlich, auch nicht. Die sprichwörtliche Saat, die in der Vorbereitungszeit in die Herzen der Kinder gepflanzt wurde, ist sicher alles andere als Windhauch. Sie wird ans Blühen kommen, auch wenn der große Tag noch auf  sich warten lässt. Mit der Erstkommunion soll es im Grunde ja erst so richtig anfangen mit dem gemeinsamen Weg mit Gott. Und Gott findet auch in dieser Situation seine Möglichkeiten, den Kindern seinen Plan für ihr Leben anzubieten. Genau das können unsere Kinder gerade erfahren, denn die  Kirche findet auch in dieser Ausnahmesituation neue Wege, um Miteinander zu feiern. Es gibt zahlreiche wirklich erstaunlich innovative Ansätze in unserem Bistum, täglich werden es mehr. Ob Rundmails, Kinderkirche, Couchgottesdienst, Telefongottesdienst, abendliches Läuten der Glocken, Unterstützungsangebote für ältere und vorerkrankte Mitmenschen oder was auch immer - die Coronakrise zeigt so viele Blüten der Solidarität.
Bei aller Klage, die wirklich angebracht ist, lohnt sich umso mehr der österliche Blick auf die kleinen Blumen am Wegesrand.

Im Gebet verbunden!

Susanne Münch-Kutscheid

Geheimnisvoller Gott,

dein schöpferischer Geist 

schafft Vielfalt und Lebendigkeit,

er inspiriert und erfreut.

Guter Gott, 

dein Geist ist ein Geist des Friedens.

Wir bitten dich:
Stärke die Zufriedenheit in unseren Herzen

und die Friedfertigkeit in unserem Handeln.

Und lass uns stauend wahrnehmen,

was dein Geist in dieser Welt bewirkt 

und wie sehr wir ihn brauchen,

damit wir deiner wunderbaren Schöpfung 

und einander gerecht werden.

Amen

(C. Hartl, Renovabis Geschäftisführer)

 

Ostersonntag in der Familie feiern: Speisensegnung

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein segensreiches Osterfest !
Christus ist auferstanden. Er ist wahrhaft auferstanden.

 

Den Segen Gottes erbitten können und sollen wir immer wieder. Jeder getaufte und gefirmte Christ kann aufgrund der Würde, die ihm das allgemeine Priestertum der Gläubigen verleiht, in seiner Familie Segen spenden.

So segnen beispielsweise Eltern ihre Kinder und sprechen vor dem Essen einen Tischsegen.

Die Speisensegnung, die in manchen Gegenden der Welt zum Osterfest gehört, ist ein besonders feierliches Tischgebet, das eigentlich in die Familie bzw. den eigenen Haushalt gehört. In diesem Jahr kann eine feierliche Speisesegnung auch da, wo sie sonst nicht üblich ist, der Moment sein, in dem die Familie zuhause einen kleinen Ostergottesdienst feiert.

Hier können Sie den Gottesdienstentwurf herunterladen

Es handelt sich bewusst um einen Entwurf. Wählen Sie aus, was zu Ihrer Familie passt. Wichtig ist, dass die Feier für Sie stimmig ist!

Im Gebet verbunden

Susanne Münch-Kutscheid

Karfreitag in der Familie begehen: Kreuzverehrung

Der Karfreitag („kara“ bedeutet Klage) ist der Erinnerungstag an Jesu Tod. Nach seiner Gefangennahme im Garten Getsemani wird Jesus von den Hohepriestern verhört. Er bestreitet nicht, der Messias, der Sohn Gottes zu sein. Das ist für die Hohepriester Gotteslästerung, dafür wird er verurteilt. Er wird dem römischen Statthalter Pilatus übergeben und von diesem zum Tod am Kreuz verurteilt. Seine Peiniger verspotten ihn und machen sich über ihn lustig. Sie setzen ihm eine Dornenkrone auf. Das Kreuz muss Jesus selbst an den Ort tragen, wo er gekreuzigt wird. Außerhalb der Stadt Jerusalem wird er auf dem Hügel Golgota gekreuzigt. Nachdem Jesus gestorben ist, wird er in ein Felsengrab gelegt, das mit einem Stein verschlossen wird.

Der Karfreitag ist von Stille, Fasten und Besinnlichkeit geprägt. Die Glocken der Kirchen schweigen. Da das Klappern, wie üblich nicht möglich ist, wird von zuhause aus geklappert.  https://kuerzer.de/Klappern  Vielleicht gibt es die Möglichkeit, sich vor Ort zu beteiligen?

Gegen 15 Uhr, um die angenommene Todesstunde Christi, ist ein guter Zeitpunkt für eine Feier des Karfreitags in der Familie. Eine kurze Feier der Kreuzverehrung, bei der die Kinder Fundstücke ans Kreuz legen können eignet sich gut, um zu illustrieren, wann das Symbol des Kreuzes bedeutet.

Da vor allem kleinere Kinder meist weniger zeitlichen Überblick haben und die zusammenhängenden Kartage nicht in ihrer Gesamtheit überblicken, ist es wichtig, dass wir nicht in der Trauer des Kreuzes und des Todes bleiben. Kinder brauchen den Ausblick auf Ostern, auf einen erlösenden Ausgang auch am Karfreitag und besonders in dieser herausfordernden Zeit.

Hier können Sie den Gottesdienstentwurf herunterladen

Es handelt sich bewusst um einen Entwurf. Wählen Sie aus, was zu Ihrer Familie passt. Wichtig ist, dass die Feier für Sie stimmig ist!

Im Gebet verbunden

Susanne Münch-Kutscheid

Gründonnerstag: Ein besonderes gemeinsames Essen


An Gründonnerstag isst und feiert Jesus mit seinen Jüngern zum letzten Mal. Bei diesem Essen erklärt er ihnen vieles. Was er bei diesem Essen gesagt und getan hat, hören wir bei jeder Gabenbereitung während einer Messfeier.
Traditionell ist der Gründonnerstag ein besonderer Tag für unsere Priester, die sich durch ihren Dienst darum kümmern, dass wir alle uns bei der Messe gut an Jesus erinnern können. Wer Lust hat, kann also heute unseren Priestern eine nette Email schicken.
In der Familie kann der Gründonnerstag gut im Zusammenhang mit einem Familienessen gefeiert werden. Schön ist es, wenn man den Tisch ein bisschen so deckt wie an einem Festtag, damit alle wissen, dass dieses Essen besonders ist. Wenn möglich, steht eine Kerze auf dem Tisch oder ein anderes Jesussymbol, um zu verdeutlichen, dass bei diesem Essen Jesus mit dabei ist.
Hier können Sie den Gottesdienstentwurf herunterladen

Es handelt sich bewusst um einen Entwurf. Wählen Sie aus, was zu Ihrer Familie passt. Wichtig ist, dass die Feier für Sie stimmig ist!

Im Gebet verbunden
Susanne Münch-Kutscheid
 

Die Karwoche mit Kindern feiern

Osterstrauch gestalten. Teil 3

Nach: https://kuerzer.de/Strauch

Zur Osterzeit werden Äste und Sträucher mit bunten Eiern geschmückt. Wieso nicht selbst die Anhänger basteln und gleichzeitig österliche Motive gestalten? Über diese Motive lässt sich mit Kindern über das Osterfest ins Gespräch kommen – und auch die Erwachsenen hören das eine oder andere, dass sie vielleicht noch nicht wussten.

Ich stelle drei der zahlreichen Motive vor, die ich besonders reizvoll finde, nämlich Fisch, Hahn und Schmetterling. Heute kommt das letzte Motiv, der Schmetterling.

Die Bastelei ist jeweils verbunden mit einem (Bibel)text, einer kurzen Ausdeutung und einem abschließendem Segensgebet. Wenn Ostern kommt, erzählt der Strauch schon eine Ostergeschichte

Ich freue mich über Bilder Ihres Osterstrauchs an dekanat.schweich-welschbillig@bgv-trier.de

Verbunden im Gebet

Susanne Münch-Kutscheid

Die Anleitung für den Schmetterling können Sie hier herunterladen

 

Die Karwoche mit Kindern gestalten: Osterstrauch basteln Teil 2

Die Karwoche mit Kindern feiern 

Osterstrauch gestalten - Symbol 2: Hahn

Nach: https://kuerzer.de/Strauch

Zur Osterzeit werden Äste und Sträucher mit bunten Eiern geschmückt. Wieso nicht selbst die Anhänger basteln und gleichzeitig österliche Motive gestalten? Über diese Motive lässt sich mit Kindern über das Osterfest ins Gespräch kommen – und auch die Erwachsenen hören das eine oder andere, dass sie vielleicht noch nicht wussten.

Ich stelle drei der zahlreichen Motive vor, die ich besonders reizvoll finde, nämlich Fisch, Hahn, Schmetterling,

Die Bastelei ist jeweils verbunden mit einem (Bibel)text, einer kurzen Ausdeutung und einem abschließendem Segensgebet. Wenn Ostern kommt, erzählt der Strauch schon eine Ostergeschichte

 

Ich freue mich über Bilder Ihres Osterstrauchs an dekanat.schweich-welschbillig@bgv-trier.de

Verbunden im Gebet!

Susanne Münch-Kutscheid

Die komplette Anleitung können Sie hier herunterladen!

Impuls für Mitarbeiter*innen der Kindertagesstätten in Zeiten der Coronakrise

Wer möchte, kann auch vor dem Lesen des Impulses eine Kerze anzünden und ein Kreuzzeichen
machen.

Diese Anleitung können Sie hier herunterladen!

Hoffnungslichter!

An immer mehr Orten zünden Menschen abends um 19.30h eine Kerze an und
stellen sie ins Fenster. Und viele beten dabei. An vielen Orten läuten auch die
Kirchenglocken.
Die Hoffnungslichter sind ein einfaches Zeichen der Verbundenheit miteinander
und der Hoffnung in der von Einschränkungen, Sorgen und Ungewissheit
geprägten Corona-Krisenzeit.
Für Familien und auch für alleinstehende Menschen kann dieses „Kerzenritual“
helfen den Tag zu strukturieren und die schwierige Situation in Worte zu fassen
und gleichzeitig Mut zu machen.
Wir laden Sie ein: Stellen auch Sie um 19.30h eine Kerze ins Fenster.

Hier finden Sie einen Vorschlag für eine Gebetszeit am Abend, rund um das Hoffnungslicht in Ihrem Haus!

Die Karwoche mit Kindern feiern!

Die Karwoche mit Kindern feiern

In Ägypten ließ der muslimische Herrscher Kalif Al-Hakim für neun Jahre alle Kirchen schließen. Eines Tages ging er in den Straßen der Christen spazieren. Aus jedem Haus hörte er die Christen beten und Gott loben. Da befahl er: „Öffnet die Kirchen wieder und lasst die Christen beten, wie sie wollen. Ich wollte in jeder Straße eine Kirche schließen, doch nun musste ich feststellen, dass ich eine neue Kirche in jedem Haus eröffnet habe."

Dieser Text ist mir in den letzten Tagen schon mehrfach im Internet begegnet. Hauskirchen, Hauskreise, Gebetskreise, Glaubensgruppen, Weggemeinschaften und Exerzitiengruppen gab und gibt es schon immer. Das Christentum wie wir es heute kennen ist gewissermaßen aus diesen Hauskirchen entstanden. Daher ist es auch so gut, dass neben den vielfältigen Streamingangeboten für die Eucharistiefeiern noch andere Akzente gesetzt werden: Das abendliche Läuten der Glocken beispielsweise, dass Solidarität und Gemeinschaft anzeigen soll. https://kuerzer.de/Glocken

Oder dieses Experiment aus dem Dekanat Bitburg, das mich nachhaltig begeistert. „Es handelt sich um einen Gottesdienst, der ganz von Ehrenamtlichen gestaltet wird. Er hat so eigentlich nie stattgefunden und wird erst in dem Moment zum Gottesdienst, wenn es sich jemand anschaut und mitfeiert“, erklärt Dekanatsreferent Dyrck Meyer aus Bitburg.https://kuerzer.de/Gottesdienst

In dieser Woche möchte ich einige Anregungen für Familien zur Feier der Karwoche vorstellen. Gerade die Vorosterzeit bietet ja viele Ansatzpunkte, um Zusammenhänge von Leben und Tod, von Freude und Trauer, von Hoffnung und Halt kindgerecht zu illustrieren.

Wenn ich meinen Weg mit Gott betrachte, sind da besonders viele österliche Momente, die mein Glaubensleben nachhaltig geprägt haben. Meine Erstkommunionvorbereitung beispielsweise die mit viel katechetischem Einsatz begleitet wurde. Die Taufe eines meiner Mitschüler in der Osternacht ist mir besonders in Erinnerung geblieben. Oder meine Zeit im Kloster, wo ich die Zeit von Ostern bis Pfingsten in besonders lebhafter und intensiver Erinnerung habe. Das sind Quellen, aus denen ich schöpfen kann, auch in Phasen des Zweifelns und der Unsicherheit.

Vielleicht ist auch etwas für Sie und Ihre Familie dabei?

Osterstrauch gestalten

Nach:https://kuerzer.de/Strauch

 

Zur Osterzeit werden Äste und Sträucher mit bunten Eiern geschmückt. Wieso nicht selbst die Anhänger basteln und gleichzeitig österliche Motive gestalten? Über diese Motive lässt sich mit Kindern über das Osterfest ins Gespräch kommen – und auch die Erwachsenen hören das eine oder andere, dass sie vielleicht noch nicht wussten.

Ich stelle drei der zahlreichen Motive vor, die ich besonders reizvoll finde, nämlich Fisch, Hahn, Schmetterling,

Die Bastelei ist jeweils verbunden mit einem (Bibel)text, einer kurzen Ausdeutung und einem abschließendem Segensgebet. Wenn Ostern kommt, erzählt der Strauch schon eine Ostergeschichte.

 

Ich freue mich über Bilder Ihres Osterstrauchs an dekanat.schweich-welschbillig@bgv-trier.de

Verbunden im Gebet!

Susanne Münch-Kutscheid

Die komplette Anleitung können Sie hier herunterladen!

 

 

Erweiterte Maßnahmen gegen Ausbreitung des Corona-Virus

Bistum Trier reagiert auf Leitlinien der Bundesregierung

Bistumsweit/Trier – Das Bistum Trier hat am 17. März erweiterte Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus getroffen. Die Dienstanweisung, die die territoriale und kategoriale Seelsorge im Bistum betrifft, gelte „ab sofort und ohne Ausnahme“, heißt es in dem Schreiben von Generalvikar Ulrich Graf von Plettenberg an alle Pfarreien, Dekanate und kirchlichen Einrichtungen im Bistum Trier. Damit konkretisieren die Verantwortlichen im Bischöflichen Generalvikariat die Handhabungen, die bereits am 13. März eingeleitet wurden. Das Bistum orientiert sich dabei an den Leitlinien zum einheitlichen Vorgehen zur weiteren Beschränkung von sozialen Kontakten im öffentlichen Leben, die Bundesregierung und Länder am 16. März verfügt hatten.

Zunächst bis mindestens 30. April entfallen somit alle gottesdienstlichen Zusammenkünfte, sowohl in geschlossenen Räumen wie auch im Freien. Dies betrifft auch die kommenden Kar- und Ostertage sowie alle Kasualgottesdienste (Taufen, Trauungen, Sterbeämter). Beisetzungen auf dem Friedhof dürfen nur „im allerengsten Familienkreis stattfinden“. Firmungen und Erstkommunionen sind vorerst bis Ende Mai abgesagt. Pfarrbüchereien, Pfarrheime und weitere kirchliche Orte der Begegnung bleiben geschlossen – die Kirchen als Ort für das persönliche Gebet bleiben jedoch weiterhin geöffnet.

Die Priester seien angehalten, weiterhin die Heilige Messe für die Gläubigen zu feiern, so von Plettenberg, und weist noch einmal darauf hin, dass die physische Präsenz von Gläubigen bei diesen Gottesdiensten nicht gestattet ist. Zugleich lädt er die Gläubigen ein, Gottesdienste, die über Fernsehen und Internet übertragen werden, zuhause mitzufeiern und verweist ausdrücklich auf die Möglichkeit der Geistlichen Kommunion. Die Seelsorge soll weiterhin gewährleistet bleiben, indem Seelsorgerinnen und Seelsorger telefonisch und digital erreichbar sind.

Ständig aktualisierte Informationen zu den Maßnahmen des Bistums Trier zum Umgang mit dem Corona-Virus/COVID-19 gibt es auf www.bistum-trier.de/home/corona-virus-informationen/. Digitale Angebote zur Glaubensausübung gibt es auf www.bistum-trier.de/glaube-spiritualitaet/gottesdienst/medial-mitfeiern/.

Absage der Heilig-Rock-Tage 2020

Mit großem Bedauern, aber in dem Wissen, dass es in der aktuellen Situation der Corona-Epidemie unausweichlich ist, sagt Bischof Stephan Ackermann als Gastgeber die 21. Heilig-Rock-Tage ab, die vom 24. April bis 3. Mai 2020 stattfinden sollten. Auch damit wollen wir als Bistum unserer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden und einen Beitrag leisten, dass die Pandemie verlangsamt wird.

In der aktuellen Situation ist es undenkbar, Menschen in größerer Zahl quer durch das Bistum reisen zu lassen und viele Menschen auf manchmal engem Raum zu einem Fest in Trier zu versammeln. Viele Verantwortliche von Zielgruppentagen oder Einzelveranstaltungen haben bereits in den vergangenen Tagen signalisiert, dass sie ihre Angebote nicht aufrechterhalten können und wollen. Damit hat sich auch schon vor den jetzt gebotenen Maßnahmen gezeigt, dass das Bistumsfest auf keinen Fall in der bewährten Form hätte stattfinden können. 

Wir wissen nicht, wie die Lage Ende April sein wird. Von Seiten des Arbeitsbereichs Bistumsveranstaltungen bleiben wir daher im „Stand by“-Modus. Das Heilig-Rock-Fest wollen wir feiern – allein die Form werden wir kurzfristig entscheiden müssen. Vielleicht wird es eine virtuelle Feier, verbunden durch das Internet; vielleicht hat sich die Lage durch ein besonnenes Agieren, gegenseitige Rücksichtnahme und Solidarität auch so weit entspannt, dass wir wieder zusammenkommen können.

Unser Dank gilt allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Mitwirkenden, die mit vielen Mühen und zeitlichem Aufwand das Angebot der Heilig-Rock-Tage vorbereitet haben.

An Sauer, Mosel und Kyll:

Dekanat Schweich-Welschbillig

 

 


Das Dekanat Schweich-Welschbillig ist am 1. April 2004 durch den Zusammenschluss der früheren Dekanate Schweich und Welschbillig gegründet worden.

Es umfasst Teile der Verbandsgemeinden Schweich und Trier-Land.

Das Dekanat ...

  • unterstützt die Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften in Form von Projekten in ihrer Arbeit vor Ort.
  • entwickelt und koordiniert eine Pastoral im Dekanat, die die Herausforderungen unserer Zeit und die Botschaft des Evangeliums ernst nimmt.
  • schult und begleitet ehrenamtlich Engagierte und hauptberuflich Tätige in Gemeinden und kategorialen Diensten, Einrichtungen und Verbänden.
  • setzt sich für die Ökumene und den interreligiösen Dialog ein.
  • entwickelt Angebote einer kirchlich profilierten und gesellschaftspolitisch relevanten Erwachsenenbildung, die die „Themen der Zeit“ kompetent aufgreift.
  • nimmt den theologischen Bildungsauftrag für haupt-, neben- und ehrenamtlich Tätige wahr.
  • fördert den Dialog und die Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Erkenntnissen, die für die Pastoral von Bedeutung sind.
  • setzt sich für die Schaffung einer Erinnerungskultur ein.
  • fördert die Kommunikation der Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften untereinander und mit sozialen, kulturellen und politischen Einrichtungen.