Familien aktiv

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Familienwochenende 2016 in der Jugendherberge Thallichtenberg

Luft raus? - Advent rein! 2017

An einem Wochenende im November bereiten wir uns auf den Advent vor. „In der Familie teilen, wie St. Martin“ durch die Adventszeit: Was ist wesentlich in meinem Leben und was trägt meine Familie? Diesen Fragen wollen wir als Eltern nachgehen.  Gemeinsam mit anderen Familien werden wir uns auch mit kreativen Angeboten für Kinder und Erwachsene auf die spannende Zeit vor Weihnachten einstimmen

Andere Familien kennenlernen, kreative Angebote erfahren sowie gute Gespräche sollen uns eine Auszeit ermöglichen und den Zusammenhalt in der Familie stärken.

Zeit: Freitag, den 17. November 2017 (Abendessen)

bis Sonntag, den 19. November 2017 (Frühstück)

Ort: Jugendherberge Tholey am Schaumberg

Kosten: 100 pro Familie im Familienzimmer
für zwei Übernachtungen inkl. Halbpension

Wir haben für 7 Familien reserviert.

Diese Veranstaltung wird von der Katholischen Erwachsenenbildung im Bistum Trier unterstützt!

 

Eigene Anreise erforderlich!

Schöne Erinnerungen an unsere FamilienSkiFreizeit 2017

Was hat eine Familienskifreizeit mit der Exodus-Geschichte zu tun?

Acht Familien und eine Skilehrerin waren sechs Tage vor Ostern gemeinsam mit dem Dekanat Schweich-Welschbillig in der Gletscherregion Kaprun im Salzburger Land unterwegs. Die Gruppe war im Familien- und Jugendhotel Notburgahof in Piesendorf untergebracht. Auf knapp 3000 m haben einige Kinder und Eltern in dieser Woche Skifahren gelernt und andere konnten ihre Fahrkünste verbessern. Das Konzept der Skifreizeit sieht vor, dass die Anfänger/innen zunächst unter professioneller Anleitung die Grundkenntnisse im Skifahren lernen und etwa nach zwei Tagen in wechselnden Konstellationen die Piste gemeinsam hinuntersausen können. Es bildeten sich immer wieder unterschiedliche Gruppen, weil Kinder und Eltern viel Freude daran hatten, miteinander das Skigebiet zu erkunden. Aus einer Skilehrerin wurden in diesen Tagen ganz viele Anleiter/innen, die Tipps weitergeben konnten, sodass jeder von jedem lernen konnte. Jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin konnte sich auf diese Weise weiterentwickeln, was eine enorme Gruppendynamik und ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl erzeugt.

Das Volk Israel hat eine ganz andere und doch vergleichbare Erfahrung gemacht. Von einem Gefühl der Geborgenheit und dem Wunsch nach Aufbruch erzählt uns nämlich die Exodus-Geschichte. Die Israeliten befinden sich in Sklaverei und Gefangenschaft in Ägypten und sind doch im Glauben an Gott gehalten und in der Gemeinschaft gestärkt. Es kann seinem Anführer Moses trauen, der von Gott den Auftrag bekommen hat, das Volk aus Ägypten zu führen. Geborgenheit und Aufbruch sind Stichworte, die auch die Situationen einer Familie in ihrem Alltag prägen. Kinder und Jugendliche gehen tagtäglich ihre Wege hinaus aus dem Umfeld der Familie. Sie machen ihre eigenen Erfahrungen und entwickeln ihre Fähigkeiten abseits von vertrauten Schoß der Familie. Im Vertrauen auf Gott dürfen Eltern loslassen und Kinder ihre Unsicherheit überwinden. In der Gemeinschaft miteinander führen verschiedenste Weggefährten in die Zukunft, so wie Moses, der die Israeliten geführt hat. Diese Urerfahrung des Volkes Israel, von der wir auch in der Lesung der Osternacht hören, haben wir in dieser Woche ergründet. Aus der Geborgenheit in der Familie und in der Gruppe, mit Freunden und in der Klasse, suchen wir in unserem Alltag immer wieder neue Herausforderungen und brechen auf, um Neues zu entdecken. Beim Skifahren und in der wachsenden Gemeinschaft haben wir dieses Geschenk Gottes erlebt und konnten dankbar nach Hause fahren, mit dem Wissen, dass Gott uns begleitet. 

Weitere Anfragen an Pastoralreferent Roland Hinzmann, roland.hinzmann(at)bistum-trier.de.

Wir laden Familien ein, eine Woche Ferienfreizeit mit uns im Jugendhotel Notburgahof in Piesendorf in Österreich/Salzburger Land im zu verbringen. Wir möchten in den Tagen vor Ostern gemeinsam die wunderbare Natur erleben und Ski fahren. Für Anfängerkinder wird es einen Skikurs geben.  Auch geistliche Impulse möchten wir je nach Wunsch in diesen Tagen anbieten.  

Eigene Anreise im PKW oder mit anderen Familien im Kleinbus sind möglich!

Zeit: 8. – 13. April 2017 (Osterferien)

Wir haben für 25 Personen reserviert. 

Material- und Ausrüstung sind vor Ort zu leihen.

Die Unterkunft findet im Doppel- oder Familienzimmer statt. Preise staffeln sich nach Alter.

Wenn Sie Interesse haben, schicken wir Ihnen gerne mehr Informationen zu.

Taize 2017

Unsere Taize-Fahrt war wieder etwas ganz Besonderes. Wir waren in diesem Jahr mit Familien im Olinda eingebunden.

180 Kinder und über 70 Eltern aus über 20 Ländern der Erde haben eine Woche der Solidarität und Gemeinschaft erlebt. Am Morgen hat uns Bruder Emile mit einer sehr ansprechenden Bibelarbeit zur Apostelgeschichte inspiriert. Danach sind wir in Kleingruppen gegangen, um den Eltern über das Gehörte sprechen zu können. Die Kinder waren altersgerecht ebenfalls in Kleingruppen und haben auf sehr kreative Weise ihre Gemeinschaft gepflegt. Am Nachmittag waren wir dann wieder in den Kleingruppen, wobei die Kinder ebenfalls mit dabei waren.

Ziel dieser Kleingruppen war es, das System Familie zu stärken, in Spiel, Gespräch und Liedern.

Dreimal am Tag durften wir wunderbare Gottesdienste mit über 3000 Besuchern in Taizé erleben und am Abend klang in gemütlicher Runde  der Tag am Oyak aus.

Gestärkt und erfüllt fuhren wir nach Hause. Sommerferien 2019 werden wir wieder eine FamilienTaizeFahrt anbieten, weil wegen der großen Nachfrage, Familien nur alle zwei Jahre anreisen dürfen.

 

 

Jedes Jahr reisen zehntausende junge Menschen, Familien und auch Einzelreisende zu der ökumenischen Brüdergemeinschaft nach Burgund in Frankreich. Taizé hat eine hohe Anziehungskraft, weil in diesem, auf einem kleinen malerischen Hügel gelegenen Ort, viele Menschen zusammenkommen, die dort finden, was sie zuhause in ihrem Glaubensleben so selten erfahren können. In nur wenigen Wochen im Jahr werden Familien in Taize eingeladen am Programm teilzunehmen. In Gesprächskreisen und  Workshops gibt es für jede Altersgruppe Angebote, die den Glauben und die Gemeinschaft fördern sollen. 

Nähere Infos auf www.taize.de
mit dem Stichwort: Familientreffen


Zeit: Eine Woche in den Sommerferien: 1. Juli - 9. Juli 2017
Kosten: 80 € pro Person
Anreise mit einem Kleinbus

Anmeldung und Information bei roland.hinzmann(at)bistum-trier.de

 

 

Wir möchten in der Glaubensweitergabe neue Wege ausprobieren und mit allen Interessierten überlegen, wie eine neue Form von Kirche umgesetzt werden kann. Mehr Informationen auf der Seite der Überraschungskirche

In den Sommerferien 2018, in der Zeit vom 29.06.-6.7.2018, bieten wir wieder eine inklusive FamilienMeerFreizeit an. 

 

Hier ein Erfahrungsbericht der Fahrt von 2016:

Inklusive Familienfreizeit 2016 – ein Erfahrungsbericht!
Vierzehn Familien reisten im Sommer 2016 gemeinsam an die Meeresküste Zeelands in den Niederlanden, um ihre Urlaubszeit miteinander zu verbringen. Das Besondere an dieser Familienfreizeit war, dass Familien mit und ohne Beeinträchtigungen miteinander verreisen wollen. Es gibt oft sehr klare Abgrenzungen in unserem Alltag, in Schule und Beruf. Menschen mit körperlicher und geistiger Behinderung sind unter sich, weil die Barrieren für eine Gesellschaft, die für alle gleichermaßen zugänglich sein sollen, noch nicht Wirklichkeit ist. Die Solidarität und das Verständnis füreinander wollten wir in unserer Familienfreizeit fördern. Die Ferienanlage Broedershoek in Koudekerke bietet für eine solche Gruppe sehr viele gute Möglichkeiten. Die Anlage ist ausgestattet mit behindertengerechten modernen Ferienhäusern in der Größenordnung von 6 oder 10 Personen. Es gibt Gruppenräume und eine gutausgestattete Großküche.

In einem Vortreffen im Frühjahr 2016 lernten wir uns kennen und konnten Erwartungen und Beeinträchtigungen klären. Viele Wünsche und Ideen wurden der Teamleitung mitgeben. Dadurch sollten Programmpunkte vorüberlegt und Rahmenbedingungen für inklusive Freizeitaktivitäten gesucht werden. Wir durften erfahren, dass der Tourismusverband in den Niederlanden in vielen Bereichen sehr gut auf Menschen mit Behinderungen eingestellt ist. Große Hilfe ist uns in der Freizeitanlage zuteilgeworden, die Strandwacht stand uns mit Rat und Tat zur Verfügung und wir erlebten sehr hilfsbereite Niederländer.
Waren Sie schon einmal mit einem Rollstuhl am Strand?

In den Häusern, in denen teilweise zwei Familien untergebracht waren, merkten wir schon sehr bald, dass die Hürden im Miteinander eigentlich oft Vorurteile sind, die schon in den ersten Gesprächen abgebaut wurden. Das Frühstück gestaltete jedes Haus für sich. In diesen Begegnungen erwuchsen Freundschaft und Gemeinschaft, die auch nach unserem Urlaub in den Familienalltag hineinwirkten.
Das Konzept der Ferienfreizeit sieht vor, dass Familien mit eigenem PKW anreisen konnten, aber auch für Familien ohne Auto wurde ein Kleinbus mitgeführt. Jede Familie ist in ihrem Haus autark und ist eingeladen an den gemeinsamen Aktivitäten teilzunehmen. Diese Freiwilligkeit prägte das gesamte offene und entspannte Klima. Es gibt Sicherheit in der Familie, wenn jede Familie auch zu ihrem Rhythmus im Urlaub finden kann.

Die 27 Kinder- und Jugendlichen zeigten uns sehr bald, was Inklusion praktisch bedeutete, weil die Achtung und die Unterstützung für beeinträchtigte Kinder sehr groß waren. Die Freude am gemeinsamen Spielen schien noch größer zu sein, weil Hürden gemeinsam überwunden werden konnten. Das zeigte sich auf dem Hüpfkissen, beim Fahrradfahren oder beim Volleyballspielen. Sie versuchten es irgendwie immer gemeinschaftlich zu tun. Am Strand waren oft viele aus unserer Gruppe dabei. Jeder konnte seinen Vorlieben nachgehen. Ausflüge in die nächste Stadt Middelburg oder der Besuch des Freizeitparks waren freiwillige Angebote. Schön war auch, dass bei der Schiffsrundfahrt in Veere fast alle dabei waren.

Ein besonderes Highlight unserer Freizeit war Karin. Sie freute sich, mit Unterstützung aus der Gruppe, jeden Abend für 60 Personen ein Essen zu kochen. Es gibt fast nichts Schöneres, als sich nach einem ereignisreichen Tag an einen gemachten Tisch zu setzen. Tisch decken und Abwaschen wurden in der Gruppe gerecht aufgeteilt. Nach einem Abendessen und einem geistlichen Abschluss des Tages saßen wir oft noch länger beieinander bei einem Glas Wein und erzählten uns aus unserem Familienalltag. Nach einer Woche inklusiven Zusammenlebens war uns klar, dass diese Fahrt nicht die letzte dieser Art sein durfte. Für 2018 haben wir direkt wieder reserviert. Beim Nachtreffen im Oktober 2016 waren dann fast alle wieder dabei. Nach einem gemeinsamen Besuch im Dommuseum haben wir selbstmitgebrachtes Essen und unsere Erinnerungsbilder miteinander geteilt.

Die Ferienfreizeit wurde vom Dekanat Schweich-Welschbillig und der inklusiven Seelsorge des Bistum Triers veranstaltet.